GXM-Mailkonto - STändig werden Mail verschluckt bzw. landen im Nirvana, ist das eine Geschäftspolitik?

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1 Antwort

Ich habe schon seit Jahren ein gmx-Konto, und bislang auch nie Probleme
damit. Seit geraumer Zeit, und natürlich insbesondere dann, wenn ich es
dringend benötige, werden eine ganze Anzahl von wichtigen Mails nicht
empfangen. Sie landen nicht in einem Spam-Ordner, sie sind unauffindbar.

Das ist eine Frage der Policy. Wenn das Mailsystem die eingehenden Mails als Spam klassifiziert, wird anhängig vom Level entweder die eingehende Mail lokal entsprechend separiert (Spam-Ordner9), oder aber erst gar nicht angenommen (Blacklist).

Ein solches Konto kann kein Mensch brauchen, ich habe auch nichts gefunden, um da irgendwas umzustellen.

Kann man auch nicht.

Meine Vermutung ist, dass gmx peinlich darauf achtet, dass der
Mailserver des Versenders (bzw. die IP) einen vernünftigen
Reverse-Lookup-Eintrag hat.

Korrekt. Das machen faktisch alle großen Freemailer und Provider, weil ansonst deren ohnehin schon ausgelastete Server noch zusätzlich Millionen von Spam- und Ransomware-Emails lokal ausfiltern müssten. Und genau der stammt zu sehr großen Teilen aus fehl- oder mutwillig falsch aufgesetzten Mailservern, die genau *keinen* PTR Record bei ihrem jeweiligen Provider haben.

Das ist eine Server-Konfiguration für ein Kleinkind, aber nicht für ein
Unternehmen wie GMX.

Falsch. Es ist ausgesprochen sinnvoll, weil die Mailserver (des Empfängers, hier also GMX) die Mails gar nicht erst erhalten. Sie werden schon auf der Gatewayebene gefiltert und gelöscht.

Aber Kontakt zu GMX ist nicht so leicht zu finden, ein Gespräch für 3,99 Euro, da weiß ich besseres.

Es steht Dir doch jederzeit frei, Dir einen kostenpflichtigen Account bei einem anderen Provider zu suchen. Du wirst allerdings Probleme bekommen, einen zu finden, der solche oder ähnliche Filter nicht einsetzt.

Wenn das so bleibt, dann ist GMX als Anbieter für mich gestorben.

Tja, dann ist das eben so.

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Kommentar von Minihawk
30.01.2016, 13:01

Nun, GMX scheint es bei der Bewertung des Reverse DNS etwas zu übertreiben. Es sollte normalerweise reichen, dass eine IP, die eine Mail übermittelt, mit einem RDNS-Eintrag an eine Domain gekettet sit, die auch einen Link zu dieser IP hat. Es muss nicht zwingend die verwendete Mail-Domain die selbe sein. Das scheint aber bei gmx so eingetragen zu sein.

Wenn nun jemand einen eigenen Mailserver mit mehreren Domänen betreibt, so kann er nur darauf hoffen, eine dieser Domänen als Maildomäne nutzen zu können, wenn er GMX etwas senden möchte.

Das ist ganz einfahc kontraproduktiv. Andere Freemailer haben diese Regelung nicht, und GMX hatte sie bis vor kurzem auch nicht. Dadurch macht sich GMX unattraktiv. Eine Kontaktaufnahme bzgl. dieser Sache ist aber bei GMX nicht möglich, ohne viel Geld zu bezahlen. Also Mailanbieter wechseln und GMX in die Tonne schieben.

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