GuV Konto Aufwand und Ertrag?

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3 Antworten

Buchungen auf Bestandskonten (egal ob aktive oder passive Bestandskonten) werden direkt in die Bilanz abgeschlossen. Das bedeutet in der Folge: Keine Auswirkung auf das Betriebsergebnis.

Buchungen auf Erfolgskonten werden über die GuV abgeschlossen. Nur diese verändern das Betriebsergebnis.

Mit den Abschreibungen will man verhindern, dass Unternehmen sich arm rechnen. Vorläufiges Ergebnis 100.000 Euro Gewinn. Maschine kaufen, die kein Mensch braucht für 100.000 Euro und Gewinn wäre auf Null.

Nächstes Jahr verkauft der Unternehmer Schlau die Maschine für 100.000 Euro. Er hätte weder Gewinn noch Verlust aus dem Abgang. Man bräuchte nie mehr Steuern zahlen.

Dazu kommt die Betrachtungsweise der periodengerechten Zuordnung. Kauft jemand einen PC, der kein GWG ist, dann wird ja aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren 'bezahlt machen'.

Damit die Aufwendungen also dann geltend gemacht werden, wenn auch die Erträge kommen, daher hat man sich die Vereinfachung mit der linearen AfA ausgedacht.

Degressive AfA soll dem stärkeren Wertverlust in den ersten Jahren entgegen kommen. Die Leistungs-AfA, also z.B. nach Laufleistung ist in der Regel zu aufwendig, obwohl sie die genaueste Zurechnung ermöglichen würde.

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Richtig du machst ja weder gewinn noch verlusst.

Ist ja ein einfacher Aktivtausch

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Kommentar von MrBubble91
18.04.2016, 13:32

Sprich auch, wenn unsere Forderungen beglichen werden?

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Nein, beim kauf buchst du (wie du bereits geschildert hast)

     BGA an Bank

Nur die Abschreibung stellt Aufwand dar, welcher in der Praxis am Jahresende gebucht wird:

     Abschreibungen an BGA

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