Gutschein für Wimpernverlängerung zurückgeben, Recht?

6 Antworten

Muss das Kosmetikstudio den Preis erstatten?

Man hat kein Anrecht darauf, den Gutschein wieder in Bargeld umgewandelt zu bekommen.

Laut Verbraucherschutzgesetz beträgt die Widerrufsfrist ja 14 Tage,

Falsch! So etwas gibt es nur bei Haustürgeschäften bzw. im Internethandel und auch nicht generell auf alle Produkte. Ein Gutschein gehört z. B. nicht dazu.

Beim Kauf des Gutscheines wurden weder AGB's noch Kaufbestimmungen ausgehändigt geschweige denn vorgelegt.

Es wäre Sache des Käufers gewesen, dies zu hinterfragen.

Moin,

das ist ja schön, dass Person a und B sich geeinigt habt, Person B hat den Vertrag aber mit dem Kosmetikstudio abgeschlossen. Person B muss sich also mit dem Studio einigen.

das hier zitierte Widerrufsrecht ist auch nicht einschlägig, weil dies nur in besonderen Situationen (Onlinekauf, Haustürgeschäft, ...) gilt.

man kann natürlich mit dem Studio reden und hoffen, dass sie es erstatten. Wenn dann passiert das aber auf Kulanz-Basis, denn einen Anspruch darauf hat weder A noch B.

Gutscheine werden nicht erstattet. Widerrrufen kann man nur bei onlinekauf.

Händler akzeptiert Rückgabe nicht

Ich hab vor einigen Wochen etwas online bestellt. Die Ware kam an, und ich habe festgestellt, dass es nicht meinen Erwartungen entsprochen hat. Ich habe dann via e-mail Widerruf eingereicht. Leider war diese Zeit privat etwas turbolent, so dass ich das Paket vergessen habe und es erst 4 Wochen später zurückgeschickt habe. Ehrlich gesagt habe ich mir auch nicht´s dabei gedacht, da das Unternehmen groß mit einer 60-Tage Rückgabegarantie wirbt. Einige Wochen später bekam ich vom Händler eine mail, dass die Ware bei ihm eingegangen wäre, er dies aber nicht akzeptiere, da ich die 14-tägige Rückgabefrist deutlich überschritten hätte. Ich hab dann geantwortet, dass ich das nicht ganz verstehe, da es ja eine 60-Tage Rückgabegarantie seitens der Firma gibt. Als Antwort kam dann, dass das keine Rolle mehr spiele, da ich Widerruf eingereicht habe. Heißt das etwa allen ernstes, weil ich Widerrufen habe, gilt diese Rückgabegarantie nicht mehr??? Hätte ich die Ware kommentarlos nach 50 Tagen zurückgeschickt, wäre es widerrum ok gewesen? Da stimmt doch was nicht... Mittlerweile zieht sich das ganze schon so lange und der Händler hat mir mittlerweile auch ein Inkasso-Unternehmen auf den Hals gehetzt. Ich muß bezahlen und mir die Ware wieder zuschicken lassen. Auf meine Kosten, versteht sich. Kennt sich da jemand aus? Wer ist im Recht? Bitte nur antworten wenn ihr wirklich bescheid wisst. Danke :) LG

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