Guthaben aus Nebenkostenabrechnung im Rahmen Privatinsolvenz abzutreten?

1 Antwort

Hallo,

die Antwort hängt davon ab, ob das Insolvenzverfahren schon abgeschlossen ist und Du Dich in der Wohlverhaltensphase befindest, oder nicht.

Einfach gesagt darfst Du in der Wohlverhaltensphase das Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung und auch das Guthaben aus dem Lohnsteuerjahresausgleich behalten. Vor der Wohlverhaltensphase steht es dem Treuhänder zu. Das Finanzamt bekommt eine entsprechende Meldung vom Gericht. Somit wird das Finanzamt Dir zustehende Gelder erst auszahlen, wenn diese Dir entsprechend dem Insolvenzbeschluß auch zustehen.

Viel Glück

Freigabe von Sozialleistungen auf dem P-Konto

Da meine Bank bei diesem Thema nicht unbedingt Kompetenz ausstrahlt und ich permanent unterschiedliche Antworten erhalte Stelle ich meine Frage mal hier.

Ich führe ein P-Konto und bin in der Privatinsolvenz.Bis vor kurzem erhielt ich Krankengeld.Ich habe diesen Monat mein Krankengeld für den Monat September überwiesen bekommen und aufgrund meiner Aussterung bereits für Oktober. Nun habe ich im Rahmen meines Pfändungsfreibetrages über das Geld verfügt, so daß ich z.Zt. Über das verbleibende Guthaben nicht verfügen kann. Heute erhielt ich mein Arbeitslosengeld, so dass diesen Monat ca 1700€ auf meinem Konto eingegangen sind. Muß ich jetzt befürchten, daß ich noch Geld davon an den Insolvenzverwalter abgeben Muß?Daß Arbeistlosegeld ist ja für den Monat November.Gibt es da nicht extra ein Gesetz für, dass Sozialleistungen freigegeben werden müssen, da die ja grundsätzlich am Monatsende auf dem Konto sind?

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Kontosperre, werden Lastschriftrn trotzdem abgebucht?

Hallo Zusammen,

Kurz zur Vorgeschichte. Seit Oktober habe ich mit meinem Schuldnerberater vergebens versucht eine außergerichtliche Einigung mit Gläubigern zu erzielen. So blieb nur noch die Privatinsolvenz. Vor 2 Tagen habe ich die Mitteilung vom Gericht bekommen dass diese eröffnet wurde und mir ein Insolvenzverwalter genannt. Vorab bin ich mit meiner Kundenbetreierin bei Spk so verblieben dass ich sie auf dem laufenden halte. Somit habe ich ihr am 20.03. schriftlich mitgeteilt, dass es keine Einigung gab und der Antrag auf Privatinsolvenz eingereicht wird. Gestern habe ich feststellen müssen, dass mein Dispo gekündigt wurde. Soweit so gut. Heute habe ich Gehalt bekommen und wollte eine zurückgebuchte Lastschrift zurück überweisen. Geht nicht... Die Bank hat mir das Konto mit meinem vollem Gehalt gesperrt. Da wird man für die Ehrlichkeit noch bestraft. Ich muss beim Insolvenzverwalter eine Kontofreigabe anfordern. Aber der Kanzlei liegt mein Fall noch garnicht vor... Ich kann ein paar Tage überbrücken. Aber wichtiger ist ob die Sparkasse die lastschriften für Miete, Versicherungen, etc trotzdem einlöst oder diese auch einbehält? Das Konto verfügt mit meinen Lohn über ein 4-stelliges Guthaben. Kann mir da jemand evtl eine Auskunft drüber geben? Bei der Spk ist niemand mehr zu erreichen der mir dies beantworten könnte...

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Bausparvertrag wurde dritte abgetreten, wie verhält sich die Abtretungsverpflichtung bei Scheidung?

Hallo Leute, im zuge einer Immobilienfinanzierung, wurde i.d. Vergangenheit u.a. ein Bausparvertrag mit beiden Eheleuten abgeschlossen. Beide Namen der Eheleute sind auch nach der Scheidung weiterhin Vertragspartner des Bausparvertrages, Aufgrund der 3-Jahres Klausel, nach rechtskräftiger Scheidung, sind Ansprüche bzgl. des Zugewinnausgleichs rechtens! Bausparverträge gelten gem. der Rechtssprechung als Zugewinn, wie z.B. ein Sparbuch usw. und unterliegen dem Zugewinnausgleich! So verhält sich das zumindest!

Wie aber und jetzt kommt meine eigentliche Fragestellung, wenn auch von seitens der Bausparkasse eine Abtretungserklärung, unterschrieben von beiden Vertragsnehmern, vorliegt, die eindeutig aussagt, dass beide Vertragsnehmer dieser Vereinbarung zugestimmt haben, dass Guthaben des Bausparvertrages an dritte abzutreten! Hat die Gegenseite eine rechtliche Handhabe, diese Vereinbarung als nichtig zu erklären und die Hälfte der bisherig angesparten Bausparsumme trotzdem für sich einzufordern? das wäre mein ursächliche Fragestellung.

Über zahlreiche Beiträge, Bemerkungen zum thema würde ich mich echt freuen.

Viele Grüße US.

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Zahlt das Arbeitsamt laut diesem Bescheid hier Heizkosten? Ist das eine vernünftige/rechtskräftige Nebenkostenabrechnung?

Hallo zusammen,

das Arbeitsamt von meinem Mitbewohner fragt nach der letzten Betriebs- und Heizkostenabrechnung. Die Nebenkostenabrechnung von 2016 liegt noch nicht vor, also habe Ich die Abrechnung für 2015 gesucht (Oktober-Dezember). Dann habe Ich leider festgestellt das wir keine von unserem Vermieter bekommen haben. Also habe Ich unseren Vermieter gefragt ob das Untergegangen ist oder so, und das ist tatsächlich so gewesen.

Jetzt hat der Vermieter mir heute eine 1-Seiten Nebenkostenabrechnung erstellt und per E-Mail geschickt die so aussieht: http://imgur.com/a/X46Z1 Datiert hat der Schlingel sie mit 01.06.2016.

Aus meiner alten Wohnung, vor dieser WG, bin Ich eine sehr detaillierte Abrechnung gewohnt, dort konnte Ich den Gesamtverbrauch und alle genauen Kosten genau einsehen. Da Ich kein Experte auf dem Gebiet bin, weiß Ich aber nicht wie minimal so eine Abrechnung sein kann.

Ich bin jetzt etwas erschrocken das unser Nebenkostenabschlag für 3 Monate Abrechnung schon so daneben lag, und die Forderung ist nun schon so lange her (und falsch datiert). Wenn Ich das für 2016 hochrechne, müssen wir ja schon mindestens 240€ nachzahlen. Das kann doch nicht alles mit rechten Dingen zugehen. Hat da jemand einen guten Rat für uns?

Als zweites Problem kommt die Strom/Heizkostenabrechnung. Wir zahlen mit Absicht mehr (120€ monatlich), als uns von unserem Energieversorger als Abschlag (69€) berechnet worden ist, weil wir immer gerne auf der sicheren Seite bei so etwas sein wollen. Für den Zweiraum vom 01.10.2015-23.05.20166 haben wir so ein Guthaben von 390€ gehabt, was wir zurück bekommen haben. Damals haben wir uns nichts gedacht, weil wenn Ich richtig lese, kriegt mein Mitbewohner vom Amt garkeine Heizkosten bezahlt (Strom ja sowieso nicht). In seinem Bescheid wird sein Geld wie folgt aufgelistet:

Höhe der monatlichen Bedarfe in Euro

Regelbedarf: 409,00€ Mehrbedarf: 9,41€ Warmwassererzeugung: LEERES FELD Grundmiete: 150,00€ Nebenkosten: 37,50€ Gesamtbedarf: 605,91€

Höhe der monatlich zustehenden Leistungen in Euro

Regelbedarf: 409,00€ Mehrbedarf: 9,41€ Warmwassererzeugung: LEERES FELD KdU - Miete/Eigentum: 187,50€ Summe: 605,91€

Geheizt wird hier mit einem eigenen Gasboiler(?) der in der Wohnung ist. Dieser regelt Warmwasser nur für unsere Wohnung.

Puuh, worauf Ich mit dem ganzen Zeug hinaus will...

  • Zahlt das Amt überhaupt Heizkosten in diesem Fall? Sind die versteckt und vielleicht gesetzlich festgelegt in einem der Unterpunkte (Regelbedarf. 409,00€. Nebenkosten 37,50€)? Dort sind wir einfach mega verwirrt, weil das Feld Warmwassererzeugung LEER steht.

  • Gibt es Probleme weil wir zuviel Gas/Strom zahlen?

  • Ist die _verspätete_ Nebenkosten Abrechnung überhaupt noch rechtskräftig?

  • Ist das überhaupt eine ordentliche Abrechnung?

VIELEN VIELEN DANK wenn du bis hierher gelesen hast... Über Ratschläge würden wir uns riesig freuen!

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