Gutes Thema für ein Buch?

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3 Antworten

Erstmal im Grundsatz: Wer mit dem Gedanken spielt, ein Buch zu verfassen, sollte zumindest als Grundvoraussetzung die deutsche Sprache in Wort und Schrift nahezu fehlerfrei beherrschen. Kleine Flüchtigkeitsfehler sind verzeihlich, doch in deiner obigen Frage habe ich nach 20 Fehlern aufgehört zu zählen. Servierst du einem Lektorat eines Publikumsverlages eine derart gestaltete "Fleißarbeit", wandert das Manuskript spätestens nach drei Minuten hochkant in die Tonne. Lass das fertige Buch dann bitte lieber nochmals vorher korrekturlesen, bevor du deine Leseproben an einen Verlag sendest.

Das alles gilt jedoch nicht, wenn du nur zu deinem reinen Vergnügen schreibst. Ist dies der Fall, vergiss meinen Rat dazu.

Zum Inhalt: Sehr surreal, fiebertraumartig und dazu auch sehr kurz, aber es ist kein klarer Handlungsstrang zu erkennen. Daran kannst du sicherlich noch feilen, aber du hast ja auch Zeit. Die solltest du dir auch nehmen. Bei deiner Geschichte stell dir bitte nur die folgende Frage: - Würdest du begeistert ins Kino gehen, um einen Film mit einer solchen Handlung sehen zu wollen - ? Wenn ja, dann bleib dran und mach weiter!

Dann noch ein kleiner Tipp am Rande, falls du einmal nach Fertigstellung
einen Verlag anschreiben möchtest - und ich dir damit eine Enttäuschung
ersparen kann:

Hüte dich vor so genannten Pseudo-, Bezahl- oder auch Vanity-
(=Eitelkeits-) Verlagen. Oft erkennbar im Netz mit der Überschrift
"Verlag sucht Autoren" (und glaube mir: K e i n  Verlagshaus sucht von
sich aus Autoren! Die ersticken vielmehr an eingereichten Manuskripten).
Wenn du dort dein fertiges Manuskript einreichst, egal wie gut oder
schlecht es sein mag, so bekommst du nach kurzer Zeit mit großer
Wahrscheinlichkeit einen Brief oder eine E-Mail, dass sie von deinem
Entwurf "absolut begeistert" sind und die so genannte
"Lektoratskonferenz" eine Veröffentlichung auf jeden Fall unterstützen
und befürworten wird - wenn du dann dafür zahlst - !

Da sind gerne Summen von 1.500,- bis hin zu 30.000,- Euro im
Gespräch, die der Autor latzen soll. So arbeitet aber kein seriöser
Publikumsverlag. Dort erhält der Autor einen Autorenvertrag - und der
Verlag geht mit allen Kosten in Vorlage (Verlag kommt auch von
"vorlegen"). Und nach einer festgesetzten Zeit (meistens nach einem
halben Jahr nach Veröffentlichung oder zum Ende des Kalenderjahres)
bekommt der Autor das erste Honorar, abhängig von der Anzahl der bis
dato verkauften Bücher.

Die Pseudo-Verlage dagegen haben ja bereits längst ihr Geld über den
hoffnungsvollen Schreiber "im Sack". Sag selbst, wer muss da noch Bücher
verkaufen? Machen die dann auch nicht mehr. Die vergammeln irgendwo,
keine Sau interessiert' s - und der Autor hat den finanziellen Schaden. 
Also - bitte Augen auf - !

Und viel Glück !!

   

Ein Roman braucht vor allem eines: Einen Handlungs- und Spannungsbogen. Der Protagonist (an den sich der Leser emotional binden können muss) muss einen Konflikt erleben, ihn lösen oder an ihm scheitern.

Du hast im Moment ein paar nur lose zusammenhängende Fetzen. Das ist für Träume völlig in Ordnung, aber ein Roman braucht mehr als das.

Lies viel. Sieh dir an, wie publizierte Autoren (nicht irgendwelche Gleichaltrigen auf Wattpad) eine Handlung aufbauen. Überleg dir, was funktioniert, was du ander machen würdest.

Kauf dir meinetwegen ein paar Bücher zum kreativen Schreiben, damit du die grundsätzlichen Mechanismen einer Erzählung verstehen lernst.

Schreib viel, arbeite an deiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit. Da ist momentan noch reichlich Luft nach oben.

Na ja für ein Buch fehlt da unglaublich viel Handlung, Logik, Erklärungen und Hintergründe. Das ist als wolltest du ein Haus bauen und wirfst einen Stapel Steine auf einen leeren Platz. Toll ... so funktioniert es dennoch nicht.

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