Gutes starkes einschlafmittel?

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6 Antworten

Hallo Nature1,

es gibt natürlich solche Medikamente. Hierzu werden in der Akutsituation meistens Benzodiazepine oder sogenannte Z-Substanzen verschrieben.
Wie du schon selbst bemerkst, haben beide Wirkstoffklassen ein ausgesprochen hohes Abhängigskeitspotential schon ab einer Einnahme von wenigen Tagen in Folge.
Sie sind daher Verschreibungspflichtig und sollen von Ärzten nur sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

Ich denke, du solltest dir vor allem die Frage stellen, wie du dein Stresslevel in Zukunft senken kannst, sodass sich auch der Schlaf wieder verbessert.
Man kann hier nicht beurteilen, inwiefern du jetzt akut am Schlafmangel oder Stress leidest, was in ein paar Tagen wieder gut ist, sodass ein Medikament vielleicht wirklich die beste Lösung wäre, oder ob das Problem tiefer liegt.
Meistens ist eher das zweite der Fall und dann sind hochwirksame Schlafmittel sehr problematisch. Denn alles, was dir hilft deinen Stress zu kompensieren ohne die eigentliche Ursache in den Griff zu bekommen, verhindert auch eine langfristige Lösung des Ganzen. Das führt dann zu einem Teufelskreislauf.

Wir alle haben Phasen, in denen wir schlecht schlafen, weil uns Sorgen quälen. Das ist auch ok, weil wir so gezwungen sind, uns damit auseinanderzusetzen und Lösungsstrategien zu entwickeln.

Wenn du das Gefühl hast, grundsätzlich Hilfe zu brauchen, solltest du dich zügig an deinen Hausarzt wenden und ihm möglichst offen berichten, was los ist. Je früher du das machst, desto einfacher ist dir zu helfen.

Schlafmittel bekommt man natürlich auch illegal vom Schwarzmarkt. Davon kann ich dir nur dringend abraten, denn abgesehen von juristischen Konsequenzen, ist das absolut gefährlich und wird keinesfalls zu einer Lösung führen, auch wenn es sich vielleicht erstmal besser anfühlt.

Alles Gute.

Natürlich gibt es das, inbesondere aus der Gruppe der Z-Drugs. Zolpidem z.B. ist ein starkes Schlafmittel, welches nicht so lange wirkt bzw. man am nächsten Tag keinen Hangover hat: http://deprimed.de/zolpidem/

Des weiteren gibt es auch kurzzeitig wirksame Medikamente aus der Gruppe der Benzodiazepine. Z.B. Midazolam. Diese werden in der Regel jedoch nicht verodnet, da sie ein ziemlicher Vorschlaghammer sind: http://deprimed.de/midazolam/

Wie du schon richtig bemerkt hast, machen starke Schlafmittel (inkl. Zolpidem) nach längerem und regelmässigem Gebrauch stark abhängig (nach ca. 4-8 Wochen). Zudem kann es zu einem Rebound-Effekt kommen. Rebound heisst, dass die ursprünglichen Beschwerden in verstärkter Form zurückkehren.

Diese Medikamente sind rezeptpflichtig.

Hallo.Ich kenne das sehr gut...das war mein grösstes Problem.Ich habe sehr viele Schlafmittel probiert....alles auf Rezept..Ich wusste nicht mehr weiter.Die Ärtzin konnte mich auch nicht helfen.Seit Dezember habe ich mir Euramin-Relax bestellt.Die Wirkung setzt erst in 4-5 Wochen ein.Aber dann konnte ich richtig durchschlafen Für mich war das wie ein Geschenk(seit Jahre habe ich Schlafstörung gehabt)Probieren Sie das auch..Viel Glück

Ich würde an deiner Stelle nicht sofort auf verschreibungspflichtige Schlafmittel zurückgreifen. Wie du schon selbst gesagt hast, machen diese sehr schnell abhängig. Aber oft ist man extrem ratlos wenn man in einer Situation wie deiner steckt, aber du musst dir denken, dass dieses Belastungssituation auch wieder vorübergeht und dann könntest du wieder normal schlafen, geht aber doch nicht, weil sich dein Körper an die Schlafmittel gewohnt hat. Ich kann dir Sedariston empfehlen. Das ist auch ein pflanzliches Mittel, aber setzt sich aus drei verschiedenen Pflanzen zusammen und wirkt so effektiver. In den ersten Tagen wirkt es beruhigend. Dadurch findest du deinen Schlaf wieder. Danach wirkt es antriebssteigernd, damit du wieder Kraft für deine Aufgaben findest. Ich nehme es, wenn ich solchen Situation wie du stecke und war bis jetzt immer sehr zufrieden damit.

Das wird dir nur ein Arzt verschreiben können!

Ich kenne Zopiclon, unter dem Namen Zolpidem bekannt (oder ähnlich) - weil ich damit seit 17 Jahren lebe.

Dauerhafte Abhängigkeit ? Ja, aber ich habe auch Gründe.

Trotzdem - jedem, der es nicht aus "Hyperaktivität" oder ähnlichen seltsamen Diagnosen nimmt,

würde ich empfehlen, das nicht zu tun.

Abhängigkeit bedeutet: von Medikament zu Medikament zu leben (mein Freund sagt: von Wochenende zu Wochenende) und sich ohne Mittel nichts mehr zu zu trauen. - Ich würde nie zur Arbeit gehen, wenn ich nicht genug Medis habe, in der Tasche, im Bad, im Auto..... vielleicht ist das ein Pakt mit dem Teufel?

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