Gutes Mikrofon für Gesang?

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7 Antworten

Kannst du sagen, welches Mikrofon du bisher hattest? Warum warst du damit nicht zufrieden?
Der Schritt von einem 100€-Mikrofon zu einem 200€-Mikrofon ist leider nicht sehr groß, aber ich denke mit 200 € lässt sich schon wesentlich besser arbeiten. 

Ich gehe hier mal stark von Studiomikrofonen aus, für die Bühne sieht es natürlich ganz anders aus. 

Du musst allerdings sagen, ob du bereits Zubehör wie Popschutz und Stativ hast. Ansonsten muss man dafür nochmal ca. 50 € einplanen.
Da du sagst dein bisheriges Mikrofon sei ein USB-Mikrofon gehe ich davon aus, dass du kein externes Interface hast. 

Ein ordentliches Interface (Focusrite Scarlett Solo) kostet um die 100€, ich denke nicht, dass sich das lohnt. 

Ein Audio-Technica AT2020 USBi kostet 200 €, ist auch ein USB-Mikrofon, braucht also kein zusätzliches Interface, dazu brauchst du wie gesagt Stativ und Popschutz. Man kann sich auch das Rode NT-USB (170 €) ansehen. Du kannst auch überlegen, dein altes Mikrofon zu verkaufen. 

Wenn das Zubehör extra gekauft werden muss bleiben 150 € übrig. Das würde für ein AT2020 USB+ (150 €) reichen. 

Ich würde mit dem Kauf allerdings eventuell bis nach Weihnachten warten, dann sind die Preise vielleicht ein wenig günstiger. 

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Kommentar von Time12
26.11.2015, 02:13

Ich habe das TBone SC450 USB und naja, ich glaube das gefällt keinem der seit 7 Jahren ernsthaft Musik macht und einfach nichts besseres rausholen kann, weil es mit so einem Mic nicht besser geht und selbst namhafte Künstler an der Mische scheitern, weil die Grundvoraussetzung zu grottig ist. Das mit dem Interface sehe ich dann getrennt, vielleicht habe ich das Glück, mir das noch im Dezember kaufen zu können, vielleicht aber auch erst im Januar, sodass es halt ein Gesamtbudget von 300-320 wäre aber das Mic eben nur bis 200. Bei den Interface überlege ich das Focusrite, welches du gerade genannt hast oder das Steinberg UR22 Interface, bei dem viele sagen es sei besser, allerdings höre ich jetzt hier ganz schön oft "Focusrite", meinst du, das ist besser?

Und den ganzen Zubehör habe ich hier stehen! :) In dem Vocal Bundle vom Rode NT1A ist aber neuer Popschutz drinne + Ständer etc. also wär das damit eigentlich auch abgedeckt, hab es aber wie gesagt bereits hier, auch in etwas teureren Varianten, da die günstigen Ständer immer umgekippt sind etc. 

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Kommentar von Agiltohr
26.11.2015, 14:27

Das Kable des NT1-A ist nicht schlecht, nicht großartig, aber absolut ausreichend.

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das Rode NT1A Ist ein gutes Studio- Gesangsmikro, welches sicherlich nicht den Preisunterschied zu Neumännern schlechter ist. Ich halte es für empfehlenswert. Allerdings sind bei diesen Mikros adäquate Mikrovorverstärker gefragt. Da wirds bei billig eng. Das gilt auch für USB Interfaces. Gut kostet. Hier würde ich, wenns geht, den analogen Weg gehen.

Billige Kondensatormikrofone eignen sich wohl mehr für Beerdigungsansprachen als für Musik.

Für die Bühne, meine subjektive Meinung, gibts, bei lauterer Musik, ohne ausgefuchster PA-Technik, wohl nur ein Shure SM58LC, wirds etwas differenzierter, jazziger oder akustischer würde ich ein SM58 Beta, oder SM57 Beta(wäre meins), wählen. Hierfür ist das  Rode NT1A latürnich weniger geeignet. Außerdem wären deine Fans ja enttäuscht, wenn du hinter einer Riesenflasche mit Spinne und Popschutz nicht zu sehen wärst ;oD  Hari

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Ich hatte selbst das NT1-A und habe jetzt das Shure KSM32. Die Klangqualität ist natürlich besser, aber ich habr mit dem NT1-A beinahe genauso gute Aufnahmen hinbekommen wie mit dem Shure, das immerhin beinahe 4x so teuer ist. Natürlich brauchst du noch ein Audio Interface, ich vermute, einen Mikrofonständer hast du. Als Audio Interface empfehle ich bei kleinem Budget das Behringer U-Phoria UMC22, bei etwas größerem Budget entweder das Scarlett Focusrite 2i2 oder das Steinberg UR22. Der Vorteil, wenn du dir jetzt auch noch ein Audio Interface kaufst, ist, dass du eventuell später noch gut aufrüsten kannst. Das Gute beim NT1-A ist, dass ein Pop-Filter und eine sehr lange Garantie-Zeit mit dabei sind.

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Bleib doch bei heimischen Qualitätsprodukten, z.B. von AKG. Gesangsmikros sind da, das P3, P5, D5, D7. Für Kondensatormikrofone brauchst Du eine Speisespannung. Da solltest Du Dir z.B. das C5 o.ä. anhören. Könnte sein, dass der Filteraufwand, die Technik nicht rechtfertigt.

Große Membrane nähme ich, für Gesang, nicht außerhalb des Studios.

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Das Rode NT1a eignet sich wirklich sehr gut dafür, aber es ist außerhalb deines Preisrahmens. Denn du kannst es nicht direkt an den PC anschließen, sondern brauchst noch ein Audiointerface.

Das sollte auf ähnlichem Niveau sein, denn sonst verschenkst du die Mikroqualität. Mit einem kleinem Behringer USB-Mixer funktionierts also nicht. Die Kombination Focusrite Scarlett Solo + NT1A (incl. Spinne und Popschutz) liegt über 200€, wäre es aber auch wert.

Das Rode NT USB wäre im Rahmen. Glaube das würde ich ausprobieren. Viel Erfolg dir dabei!

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Kommentar von Time12
26.11.2015, 02:06

Ja, das mit dem Interface stimmt, das würde ich mir aber im Dezember, spätestens Januar noch zulegen. Da habe ich zum Steinberg UR22 tendiert, habe gehört, dass es im Gegensatz zu dem Focusrite etwas besser sein soll, kannst du dem zustimmen? Und n kleines Cubase Programm ist sogar auch dabei.

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Die Frage ist doch, benötigst Du das Mike auf der Bühne (Kabel? Drahtlos?) oder im Studio?

Das Rode ist das amtliche Teil für semiprofessionelle Studios und kostet 178 €:

http://www.thomann.de/de/rode_nt1a_complete_vocal_recording.htm?sid=1519aad62c0feae467fd773cee119e40

Und für die Bühne würde ich Dir ein kabelgebundenes Shure SM 58 empfehlen  = der Klassiker: Stabil, rückkopplungsarm und warmer Klang...

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Kommentar von Time12
26.11.2015, 02:04

Ne, nur für Zuhause als kleines Homestudio. Sobald ich auf der Bühne bin wird mir das Equipment dafür bereit bestellt. Aber danke für den Tipp, Rode scheint wohl wirklich das Beste zu sein, höre das durchweg als Empfehlung.

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