Gutes Kamera Objekt?

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Hallo

beides in einem geht mit dem Tamron LD 60/2 Makro (330€)

Aber der Autodoofocus der 1300D funktioniert nicht im "Dunkeln" (nur mit "Flackerblitz-AF") und im Makrobereich hat der AF auch Probleme. Die 1300D ist nun mal die billige Einsteigerkamera für Knipser wo Canon maximal bei der Hardware gespart hat.

Das günstige 50/1.8 STM ist zwar lichtstark aber hat einen "schwächeren" Nahbereich als das 18-55 Kit Objektiv. Beide Optiken machen keine "sehr gute" Nahaufnahmen für "sehr gut" kommt man nicht um nahbereichoptimierte Optiken rum also echten Makrooptiken. Aber wenn man nicht gerade Makrospezialist ist oder Reprofotografie umsetzt reichen die Kit Optiken für die üblichen "Blümchenmotive".

Das Canon EFS 60/2.8 USM ist lichtschwächer aber der USM AF ist schneller als beim Tamron und im Makrobereich auch treffsicherer. Bei der Auflösung ist das Tamron bei Blende 2 etwas "weich" und hat Farbsäume an harten Kontrastkanten, für Repros ist das Grenzwertig aber für Portraits ist das sinnvoll. Das Tamron ist an 18MP von Blende 2,8 bis 22 nutzbar mit Optimum bei Blende 4-5,6. Das Canon ist erst einen Blendenwert später so scharf wie das Tamron und geht wegen der 5 Blatt Blende schon bei 11-16 in Beugung. Der Marktpreis ist etwa 100€ über dem Tamron. Das gute alte EF 50/2.5 Makro hat einen langsameren und lauteren AF Antrieb und eine noch schlechtere Trefferleistung als das Tamron, kann zudem nicht auf 1:1 runter und kostet mit 1:1 Konverter mehr wie das Tamron. Die optische Leistung ist mit dem EFS 60 vergleichbar die alte Optik hat weniger Linsen und daher ein besseres Bokeh anderseits etwas mehr CA/Farbsäume auch weil eine auf Analogfilm gerechnete Optik.

Bei Dunkelheit ist ein Lichtstarkes Objektiv von Vorteil, wie schon gesagt. Allerdings etwas Licht ist immer nötig. Kommt zu wenig Licht an und die Blende ist schon am Ende, dann muß die Zeit verlängert werden oder die Flimempfindlichkeit oder beides. Bedeutet Verwacklungsgefahr.

Dagegen hilft, unter anderm, der Bildstabilisator. Der ist bei Canon im Objektiv verbaut. Achte als darauf, dass das Objektiv einen Bildstabilisator eingebaut hat. Das verteuert selbstverständlich das Objektiv. Nutzt aber in Extremsituationen.

Nachtaufnahmen sollte man sowieso nur im manuellen Modus machen.

Leider schreibst du nicht, was für ein Budget dir zur Verfügung steht, aber ich würde die beispielsweise zu einer Kombination aus dem 18-35 mm f1.8 Art und aus dem 18-300 mm f3.5-6.3 Contemporary (beide von Sigma) raten. Bzw. wenn es nur ein Objektiv sein soll, dann ist denk ich das 105 mm f2.8 vom selben Hersteller eine gute Lösung.

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