Gutes am Kalten Wetter?

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9 Antworten

.... grübel....grübel... eine Menge schädlicher Insekten könnten draufgehen....    die Sonnenuntergänge sind im Winter mit ein paar Wolken sehr viel  spektakulärer als im Sommer...  man braucht nicht unbedingt Geld für Speiseeis ausgeben...  man schwitzt weniger... 

Welche heimischen Insekten sollten denn wegen der Kälte sterben? Die Tierchen sind seit langer Zeit bestens an unsere Winter angepasst und sterben selbst bei klirrender Kälte nicht. Milde Winter setzen ihnen viel stärker zu. 

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@Luftkutscher

Der große Frostspanner hat in den letzten milden Wintern genug angestellt in den Obstgärten. 

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@Schwoaze

Die Raupen des Grossen Frostspanners schlüpfen erst im Frühjahr und fressen ab April. Die Eier, die im November abgelegt werden, halten problemlos -40 Grad aus, denn sonst dürfte es diese Tierchen nicht in Skandinavien geben. Insofern schadet selbst eine sehr heftige Kältewelle bei uns dem Grossen Frostspanner nicht. 

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@Luftkutscher

Die Eier sind irgendwo im Boden.Bei einer Schneedecke tatsächlich kein Problem. Die haben wir aber nicht. Ich hoffe doch, im heurigen Jahr einfach so wieder in den Garten gehen zu können und mir Obst zu holen, anders als in den letzten milden Wintern. Wenn ich später im Jahr noch daran denke, kann ich Dir ja bescheid geben, ob es geklappt hat.

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@Schwoaze

Die Eier des Grossen Frostspanners überwintern nicht im Boden, sondern an den Knospen von Laubbäumen. Die Weibchen legen diese im November an die Knospen, wo sie selbst bei klirrender Kälte überwintern. Im März / April schlüpfen aus den Eiern die Raupen, die dann an den Knospen nagen und die Schäden verursachen. Lernt man denn als Land- oder Forstwirt solche einfachen Dinge heutzutage nicht mehr?

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@Schwoaze

Hätte ja sein können. Ich habe solche Dinge zu meiner Schulzeit noch im Biologie-Unterricht gelernt. 

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@mxbrk:  Herzlichen Dank fürs Sternchen!

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Biologisch gibt es so einiges an guten Dingen am frostigen Wetter. So werden einige Landwirte sich freuen, da Frost den Boden lockert. Förster wiederum können sich darüber freuen, das durch Frost die Borkenkäfer-Populationen stark verringert werden.

 Insgesamt trägt ein kalter Winter positiv zu einem biologischen Gleichgewicht bei.

Weshalb sollte die Borkenkäferpopulation durch den Frost verringert werden? Die Tierchen sind hier heimisch und haben sich seit Urzeiten an unser Klima angepasst. Klirrende Kälte bis zu minus 40 Grad halten sie problemlos wie alle anderen heimischen Insekten problemlos aus, so dass kalte Winter keineswegs zu Populationseinbrüchen bei heimischen Insekten führen. Im Gegenteil - milde feuchte Winter werden von den meisten überwinternden Insektenarten weitaus weniger gut vertragen. 

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@Luftkutscher

Was die Tierchen nicht mögen ist insbesondere ein Wechsel zwischen mild und sehr kalt, also Frost der auf warme Tage folgt schon auf den Bestand Einfluss nehmen.

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Also wenns schön kühl ist kann ich persönlich besser schlafen, als bei heißen Temperaturen. Außerdem sind so gut wie keine Pollen in der Luft die einen Allergiker nerven können. 

Man kann probieren ob die Heizung noch funktioniert. Im Bedarfsfall sogar damit heizen.

Ein warmes Feuerchen im Kamin, wenn man draussen ist bleibt man frisch, schneeflocken verträumt zuschauen, alles ist gedämpfter, besinnlicher, ruhiger, und wenn man genervt ist kann man vollepulle über die scheisskälte schimpfen. 

  1. Man kann Getränke zum Kühlen auf den Balkon stellen
  2. kein Gedrängel auf den Grillplätzen.

Man kann Glühwein trinken XD

Man kommt nicht so leicht ins Schwitzen.

Es ist dann nicht heiß. ;-)

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