Guten Tag, inwieweit kann eine am Fahrrad montierte Kamera als Beweismittel bei einem Verkehrsdelikt zugelassen werden (zu enges Überholen/Nötigung)?

3 Antworten

Falls er überhaupt eine Kamera am Fahrrad hatte, und wenn er überhaupt Anzeige erstattet, und wenn es dann Überhaupt zu einer Verhandlung kommen würde, müsste der Richter auch erstmal entscheiden ob er ein solches Video als Beweismittel zulässt oder nicht.

Erfahrungsgemäß ist aber doch nichts passiert, der Radfahrer ist nicht gestürzt, es ist kein Schaden entstanden und insofern dürfte ihn auch einen Anwalt bzw eine Polizeistation in punkto Anzeige eher auslachen.

nun ja, den Anhörungsbogen habe ich schon. Also Anzeige wird er wohl erstattet haben, oder? Und dann: sollte ich als Beifahrerin eine Angabe machen? Oder 'Aussage verweigern'?

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okay, sorry das mit dem Anhörungsbogen hatte ich überlesen. ich würde jetzt vorab die Aussage verweigern, und sollte es wirklich zu einer Verhandlung kommen wird der Richter dich sowieso fragen, ob du noch eine Einlassung zum Vorfall machen möchtest. Dann ist immer noch genug Zeit sich zu äußern. hat dein Mann denn eine Stellungnahme abgegeben? Und wie lautet die? Wenn er nämlich sich dahingehend äußert, das nach seiner Ansicht mehr als ausreichend Abstand zum Radfahrer vorlag, könnte die Sache eventuell aufgrund Aussage gegen Aussage vorab eingestellt werden.

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@GoodFella2306

ach so, ok. Nein, mein Mann hat nicht einmal einen Anhörungsbogen bekommen (ich denke, weil ich Halterin des Wagens bin und die ja nicht wissen können, dass genau er am Steuer saß...). Nur ich wurde bisher angeschrieben. Kann ich auch so etwas wie "mein Mann ist gefahren, aber weitere Angaben mache ich nicht" angeben? Oder ist das nicht zielführend?

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ich persönlich würde es so machen, dass dein Mann am besten auf einem separaten Blatt Papier in seinem Namen eine Stellungnahme abgibt, in der er schildert das seiner Ansicht nach unter Berücksichtigung der gängigen Verkehrsregeln sowie des allgemeinen Verkehrs in dieser Situation seiner Ansicht nach mehr als ausreichend Platz für den Überholvorgang zur Verfügung stand. Er sollte deutlich betonen, dass er ansonsten den Überholvorgang gar nicht erst durchgeführt hätte, um den Fahrradfahrer eben nicht zu gefährden. und dieses separate blood würde ich mit zu dem Anhörungsbogen legen.

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solange du mit den aufnahmen keine Persönlichkeitsrechts verletzt hast kannst du es vorbingen. das kann aber ein Anwalt genauer bestimmen

nichts der Fragesteller hatte die Kamera, angeblich hatte der Fahrradfahrer eine Kamera an seinem Fahrrad.

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@GoodFella2306

es gilt das gleiche aus der sicht des Fahradfahrers, sollte klar sein.

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