Guten Tag, ich habe eine Vorauszahlung von 106,-€ montlich für NK im Mietvertrag stehen . Die Abrechnung für den ersten Monat wies dann 52% mehr aus?

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4 Antworten

1.Ist das erlaubt die NK so niedrig anzusetzen

Ja, ist es. Grundsätzlich kann der Vermieter niemals vorab die genauen Kosten wissen, die letztendlich anfallen.

Insbesondere die Kosten für Müll, Wasser oder Heizung unterliegen dem individuellen Verbrauch des Mieters und können demnach nur schwer, bzw. gar nicht kalkuliert werden.

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Die Vorauszahlungen bestehen letztendlich in einer montlichen Rate. Wenn du in 2015 gemietet hast, können auch die Vorauszahlungen nur nach den Verhältnissen für 2015 berechnet werden. Wenn nun 2016 die Grundsteuer erhöht wird, wird sich dies in einer Nachzahlung für 2016 bemerkbar machen. Für die Abrechnung 2016 hat der Vermieter Zeit bis Ende 2017.

Ansonsten sind die Nebenkosten für den Vermieter eine lästige Begleiterscheinung von der er nur Arbeit hat. Es ist ein durchlaufender Posten.


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Man sollte als Mieter auch immer selbst sehen, ob man mit der Vorauszahlung klar kommt. Unser Vermieter hatte 130 veranschlagt, wir haben es aber sofort auf 150 Euro erhöht um böse Überraschungen zu vermeiden. Wir haben vier Zimmer, 120 qm, sind zu viert und hatten bisher keine Nachzahlung sondern bekamen immer ein paar Euros zurück.

Allerdings das mit der Grundsteuer hätte er meiner Meinung nach anpassen müssen.

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Größe der Wohnung?

Wann Eingezogen?

Heizkosten dabei?

Das sind alles Faktoren die u. a. eine Rolle spielen.

Dir Vorauszahlungen sollten angemessen sein.

Wie hoch die tatsächlichen Kosten werden weiß der Vermieter erst nach Ende des Abrechnungszeitraumes und wenn ihm alle Rechnungen/Bescheide vorliegen.

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