Guten Tag, frage muss man sein Wohngeld wieder zurück zahlen wenn man eine...

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4 Antworten

Wenn deine Freundin eine laufende Wohngeldbewilligung hat und ihr im Bewilligungszeitraum Transferleistungen wie ALG 2 bewilligt werden, ist sie darüber gegenüber der Wohngeldbehörde mitteilungspflichtig. Kommt sie ihrer Mitteilungspflicht nicht nach, droht ein Bußgeld bis zu 2.000 EUR. Darüber hinaus muss sie natürlich das zu Unrecht erhaltene Wohngeld zurück zahlen.

Sich einfach nicht melden, ist nicht die richtige Lösung. Die Behörden machen nämlich in regelmäßigen Abständen untereinander einen Datenabgleich. Wenn hierbei dann ein Verstoß gegen die Mitteilungspflichten aufgedeckt wird, wird die Wohngeldbehörde kaum von der Verhängung eines Bußgeldes absehen.

danke ich gebe ihr bescheid...Gute antwort hast es verdient...alles liebe

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Sie bekommt entweder Wohngeld, oder Hartz IV. Wenn sich eine Überschneidung ergibt, muss der zuviel erhaltene Betrag natürlich erstattet werden. Das wird man ihr dann schon in entsprechenden Raten einbehalten.

"Empfänger und Empfängerinnen von Transferleistungen (Hartz IV) sowie die Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft sind vom Wohngeld ausgeschlossen. Deren angemessene Unterkunftskosten werden im Rahmen der jeweiligen Transferleistung berücksichtigt, so dass sich der Ausschluss vom Wohngeld nicht nachteilig auswirkt. Damit werden verwaltungsaufwändige Erstattungsverfahren zwischen Wohngeld- und Transferleistungsstelle vermieden. "

Wenn deine Freundin das Wohngeld also unberechtigterweise erhalten hat, sollte sie davon ausgehen, dass sie es zurückzahlen muss.

Am besten die Arge fragen, dann kann sie nichts falsch machen.

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