Guten Morgen,ich wurde vor kurzem aufgrund eines Arbeitsunfalls in der Peobezeit gekündigt.2 Wochen Kündigungsfrist.Bis jetzt wurde kein Lohn gezahlt.Was tun?

8 Antworten

Den AG einfach drauf hinweisen das es so nicht geht.

So weit Ich weiß, darf er bei Monatswechsel die Abwicklung der Kündigung mit Zahlung des ausstehenden Entgeltes nur um ein Paar Tage überschreiten. also erst mal bis Ende der Woche warten.

Sonst sollte er schon mal den ausstehenden Lohn zahlen , wenn er keinen Ärger bekommen will.

Wenn du erst 4 Wochen in dieser Firma angestellt warst, so hast du innerhalb dieser 4 Wochen keinen anspruch auf Lohnfortzahlung.

In diesem Fall ist die Krankenkasse zuständig.

Diese Zahlt dir dann Lohnersatzleistungen, sofern du den entsprechenden Teil der AU bei deiner Krankenkasse abgegeben hast und du den entsprechenden Antrag bei der KK gestellt hast.

Ansonsten Anwalt und Arbeitsgericht, solltest du dort schon länger als 4 Wochen beschäftigt gewesen sein.


Ist bei einem Arbeitsunfall nicht die BG zustädig, da hat die KK doch nichts am Hut.

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@Siggy

Genau so ist es:

Da es sich um einen Arbeitsunfall handelte gibt es kein Krankengeld von der Krankenversicherung, sondern Verletztengeld von der Berufsgenossenschaft. Dies wird jedoch auch durch die Krankenkasse ausgezahlt.

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Jo sorry, habe das Arbeitsunfall überlesen. In diesem Fall ist in der Tat die BG zuständig.

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@Griesuh

Nachtrag: nun kommt ers aber auch darauf an, ob er beim Arzt diesen Unfall auch als Arbeitsunfall angeben hat. Hat er das nicht getan, dann ist die KK zuständig. hat er es getan, so kann nich jeder Arzt mit der BG abrechnen, er hätte dann zu einem FDurchgangsarzt, oder BG Arzt gehen müssen.

Das alles geht nicht aus seiner Frage hervor.

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Bei Krankheit innerhalb der ersten 4 Wochen nach Aufnahme der Beschäftigung besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den AG gem. EntgFG, sondern ein Anspruch gegenüber der Krankenkasse. Der muss aber auch explizit eingefordert werden seitens des AN.

Geht doch gar nicht um die Lohnfortzahlung, sondern um den Lohn den er für die ersten paar Tage zu bekommen hat, trotz Krankschreibung.

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Das wären dann aber nur ein paar Euro - denn so wie ich die Frage interpretiert habe, geschah der Unfall wenige Tage nach Aufnahme der Beschäftigung respektive noch in der ersten Woche. Denn sonst wäre der OP mit der zweiwöchigen Kündigungsfrist nicht präzise am Monatsende gelandet. Da wird das Lohnbüro die Abrechnung schon noch erstellen, aber ganz sicher nicht zum 1.10., wenn der auf einen Feiertag fällt. NB: Je nach Arbeitsvertrag kann der Zahltermin auch der 15. des Folgemonats sein.

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Da es sich um einen Arbeitsunfall handelte gibt es kein Krankengeld von der Krankenversicherung, sondern Verletztengeld von der Berufsgenossenschaft. Dies wird jedoch auch durch die Krankenkasse ausgezahlt.

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@emib5

Das ist richtig - *wenn* der AG den Unfall der BG gemeldet hat.Das KKH macht das natürlich nicht.

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