Guten Morgen, wie wäre der Titel Eurer Autobiografie?

51 Antworten

Die Katze und ihr Profimasseur - Wenn es nur ein Märchen wär...

Ein satirischer Roman, magischer Realismus, den ich liebe, in Erinnerung an V. S. Naipauls ersten Roman "Der mystische Masseur" (1957) aus Trinidad, über die faktualen und fiktiven Erlebnisse in diesem Beruf, viel Medizin und viel Wellness, die Träume finden im Urlaub in Porec (Istrien), die Realität in Klinik in Bayern und Hausbesuchen in Österreich statt... Einer meiner Berufstätigkeiten - im nächsten Jahr 30 Jahre lang und die Berufstätigkeit eines Freundes auch im nächsten Jahr 30 Jahre lang - auch als Therapeut und Lehrer - er ist der Erzähler, ich bin der Ich-Erzähler, etwa hundert Patienten und Kunden sind Ich-Erzähler aus deren Briefen und Meinungen über uns ... ernsthaft und lustig und spottend und verherrlichend... mindestens zwei Autoren einer Autobiografie, erst individuell, persönlich, dann verallgemeinernd, dann weg von dieser Welt... die Katze, die wohl alles lenkt, Gesundheit und Krankheit, Verschlossenheit und Offenheit... Menschen, die jahrzehntelang neben sich leben, bis... Menschen, die jahrzehntelang nur sich kennen, bis... Menschen, die nichts fühlen, nichts erkennen... Menschen, die nur andere für ihre Zwecke unheimlich geschickt benutzen... Arbeitgeber, Ärzte, Psychotherapeuten, Kollegen... Menschen, die nur immer für andere da sind... wie Feuerwehrleute, deren Hilfe und Rettung ja peinlich ist, Scham und Schuld entwickelt... Angst vor dem Danke sagen sollen... aber nicht müssen... Angst vor der Freiheit zu Entscheiden... Angst vor Gefühlen für andere... Verletzungen, Infarkte, Rheuma, Diabetes, Krebs... Schönsein als Flucht.... Jungsein aber leidenschaftslose Coolness, Sport für die Grenzgänge des Ichs aber Verantwortung für andere und Führung zum Guten anderer nicht schultern können.... und Bewegung... immer Bewegung statt Inhalte.... Signale statt Innerlichkeit... Sehnsucht nach Ruhe und Anerkennung des eigenen Nichtstuns... das Ohnetun... asiatische Esoterik als banale Gymnastik.... die Maske des Marketings... Ein Buch für uns selbst... für Jugendliche, die Masseur oder Physiotherapeut werden möchten... für Menschen die Gesundheit und Krankheit und Glücklichsein interessiert... nein, fühlen wollen... und für Katzenliebhaber und Katzenhasser.... denn die Katze ist die Verursacherin, die Logik schenkende, schenkende? Die Macht, das Zweite-ich! - Ich hoffe, Ende September ist es ein Buch, fertig gedruckt, googlebar... kaufbar, verschenkbar, ... unbedingt verschenkenswert ist unser Anspruch... Ansprechen muss eine Autobiografie. Hier wird ihr Titel erst nach dem Lesen erleuchtend, nein, einleuchtend...

Guten Morgen allerseits,

für den Titel einer Autobiographie muss ich nicht lange überlegen.

Er würde lauten: In Demut glücklich

Dieser Titel würde ziemlich treffend meine Leben beschreiben und sich irgendwo wie ein roter Faden durchziehen. Meine Eltern und insbesondere meine Mutter hat mich schon als Kind gelehrt selbstbewußt zu sein, mich aber gleichzeitig nicht zu wichtig zu nehmen. Dazu gehörte auch, anderen Menschen stets mit Respekt zu begegnen.

Angefangen von meiner Mutter, haben eigentlich immer Frauen zu den entscheidenden Wendungen in meinem Leben beigetragen, bis hin zu der Professorin, die mich in lebensbedrohlicher Erkrankung operiert hat. Da wurde mir an vielen Ecken und aus ganz unterschiedlichen Gründen immer viel Vertrauen und Glück geschenkt, für das ich auch heute noch dankbar bin.

Arroganz war mir auch in der Zeit des beruflichen Aufstiegs stets zuwider, vielleicht, weil ich nie das Gefühl hatte um etwas kämpfen zu müssen. Mir wurde irgendwie immer alles angetragen. Das setzte sich nahtlos fort in politischen und öffentlichen Ämtern, die ich gar nicht alle annehmen konnte.

Mit meiner schweren Erkrankung habe ich natürlich erst gehadert, sie aber auch sehr schnell als Chance begriffen und mein Leben danach völlig umgekrempelt.

So ist es mir beruflich wie privat stets gelungen zufrieden zu sein und dabei gelegentlich manche Gegebenheiten ohne zu klagen hinzunehmen.

Dann kam kurze Zeit später wieder das Glück mit der einmaligen Gelegenheit des beruflichen Ausstieges, der mir gleichzeitig weitgehende wirtschaftliche Unabhängigkeit und vor allem auch Zeit zum Reisen bescherte.

In weit über 120 Reiseländern konnte ich die Schönheit der Welt entdecken, habe aber auch sehr viel Elend gesehen, dass mir gezeigt hat, wie privilegiert und in welcher sozialen Sicherheit wir eigentlich leben.

Am meisten beeindruckt haben mich aber immer die Begegnungen mit den Menschen und hier schließt sich der Kreis zu der gestrigen Gugumo-Frage:

Überall auf der Welt waren mir die Menschen zugetan, wenn ich ihnen mit einem Lächeln begegnet bin und die Ärmsten waren oft die Hilfsbereitesten und bereit zu teilen.

Mit den besten Wünschen für eine schönen Tag grüßt Euch

Hacklberg

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
 - (Psychologie, Buch, Leben)

Hallo Günni meist sind es die Ärmsten die Dich herzlich aufnehmen, von den Reichen sieht man da meist nur wenige und die kommen aus ärmlichen Verhältnissen und haben das nie vergessen.

https://www.gbpicsonline.com/img-24896.html

LG Dieter

5
@Amorette

Hallo Dieter, ich habe mich auch nie als wirklich arm angesehen, obwohl ich als Kind mit Plumpsklo, eisigen Temperaturen im ungeheizten winterlichen Schlafzimmer und abgetragenen Hosen meines älteren Bruders aufgewachsen bin. Dafür hatte ich aber viel Zuneigung und war immer ein glückliches Kind in der freien Natur. Beides habe ich nie vergessen und auch noch nie verleugnet. LG Günni

3
@Amorette

Ja, da hast du vollkommen recht. Von den Reichen kann man das Sparen lernen, LG.

1
@Hacklberg

Und bist trotz deines Aufstieges stets bodenständig geblieben, was dich besonders liebenswert macht, LG.

2

Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstag und grüßt dich aus dem sonnig 27 Grad warmen Wien herzlich.

3

Danke und einen schönen Spätnachmittag für Dich :)

3

Was für eine gute und tiefgründige Antwort, danke, LG.

1

mir gefällt das Eichhörnchen

#mehreichhörnchenbilderimalltag

0

Guten Morgen!

Ich würde so ein Buch gar nicht mal schreiben, ihm aber, wenn es wohl zur Debatte stünde einen kurzen Titel wie "Weitergehen", "So war's", ganz locker "So isses" oder vielleicht auch "Inzwischen alles Gute" oder "Stand der Dinge" geben - oder irgendeinen kurzen, prägnanten Satz zitieren, den ich gesagt habe, der wichtig war und in diesem Buch vorkommt.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Guten Morgen und danke :)

5

Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstag und grüßt dich aus dem sonnig 27 Grad warmen Wien herzlich.

3

Was möchtest Du wissen?