Guten Morgen. Wie steht ihr zu E-Scootern?


02.07.2021, 10:28

Ich habe die nicht gefahren und habe es auch nicht vor. Ich sehe aber, dass sie die Verkehrsflächen der Fußgänger und Radfahrer zumüllen. Und ganz offensichtlich nichts mit der Verkehrswende zu tun haben. Einen breiten Umstieg vom Auto auf E-Scooter halte ich für sehr unwahrscheinlich. Allenfalls werden die genutzt, um einen Fußmarsch zu ersparen. Wird ja auch ein Wahnsinns-Zeitgewinn sein. Ansonsten sehe ich die Tretroller eher als reines Spaßmobil an.

Fazit: Überflüssig, ärgerlich, weg damit. Und wenn, dann mit festen Stationen, wo man die Dinger ausleihen kann und abgeben muss. Erspart dann auch die wenig umweltfreundliche Aufsammelei der Roller.

31 Antworten

Für ein Stück Elektromobilität find ich die E-Roller für die Stadt gar nicht mal schlecht. Vor allem wenn man in so einer Stadt wie ich wohnt, wo Parken eher schlecht, als recht ist.

Dass die jeder Online bezahlbar nutzen kann, ohne Anrufen wie bei Taxi, oder Termin vereinbaren, und am Ende einfach stehen gelassen werden kann, fand ich auch sehr gut.

Nur was mittlerweile daraus geworden ist, finde ich sehr schade. Die E - Roller werden teils nicht mal gewartet, und sind teils Gefährlich für den Fahrer, und den allgemeinen Verkehr.

Teilweise stehen die gestapelt irgendwo herum, und keiner Kümmert sich mehr darum. Nicht mal die Firma, die Sie erworben hat. Und da wo Sie gerne genutzt, und gebraucht werden, findet man keinen einzigen.

Wenn ich dann sehe, dass irgendwelche Smallspurdenker durch Vandalismus die Roller beschädigen, oder in den Fluß werfen, kann ich auch verstehen, wenn der Verleiher keinen Bock mehr dazu hat, mehr Geld für Wartung, und bergen auszugeben, als am Ende durch den Verleih rein kommt. So hat man eine gute Idee, schlussendlich zerstört.

Da ich keine sinnvolle Alternative bei Vandalismus sehe, gehörten Sie wenigstens vom Erwerber wieder eingesammelt, repariert, und wenigstens verkauft.

Ausleihen und zurück bringen, würde die E - Roller einfach unattraktiv machen. Und man hätte die Sorge, dass Sie doch geklaut, oder zerstört werden, und steht als Leiher vor ungewollte Kosten für die Entschädigung.

Mit GPS Tracker habe ich Sie auch schon gesehen, da müsste man aber auch jeder Zeit auf Zack sein, wenn so ein E - Roller aus dem Fluss sendet. Und wer hat schon von den Firmen groß Bock 24/7 Schichten zu betreiben, die nach den Rollern schaut. Würde gehen, würde das Konzept aber ziemlich teuer machen.

Was ich mir vorstellen könnte, so einen E - Roller Leasen. Man sucht sich "sein" E - Roller aus, zahlt eine Leasing - Rate, also so eine Art Miete, und muss sich zum Teil um Pflege, Aufladen, Schutz selbst kümmern. Sollte was kaputt gehen, steht kostenlos eine Werkstatt bereit, die auch Turnusmäßig zur Wartung einlädt. Wie normales Auto - Leasen, nur eben mit E - Roller.

Für ein Stück Elektromobilität find ich die E-Roller für die Stadt gar nicht mal schlecht.

Das macht aber nur Sinn, wenn dafür Verbrenner-Fahrzeuge stehen gelassen oder gar ersetzt werden. Das sehe ich aber nicht wirklich gegeben.

Ausleihen und zurück bringen, würde die E - Roller einfach unattraktiv machen.

Vielleicht habe ich das unklar ausgedrückt. Ich stelle mir da viele Stationen in der Stadt vor, an denen die Roller zur Abholung bereit stehen (incl. Laden sogar?) und an denen (nicht der selben, sondenr einer am Zielort) wieder abgegeben werden müssen, um den Mietvertrag zu beenden. Das würde Vandalismus und wildes Herumstehen effektiv vermeiden.

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@Zalla55

Na ja, wenn ich mit dem Auto, erst mal zu den E - Rollern fahren muss, kann ich es doch gleich sein lassen. Deshalb dachte ich mir, wird es für Kunden unattraktiv. Die würden doch dann den Rest, mit dem Auto fahren.

An das abholen, und zurück geben dachte ich auch. Oder hab sogar was dazu geschrieben. Aber wenn Sie jemand beschädigt, oder entwendet, ist ja der Kunde der doofe nachher. Was es wieder unattraktiv macht. Sonst würde ich die Abgabe, und Rückgabe gut finden.

Und damit kam ich Schlussendlich auf das Leasing Modell.

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@IdefixWindhund

Dann könnte man ja an den Stationen die Niedriglohnsklaven beschäftigen, die heute die Roller einsammeln, laden und wieder raus stellen.

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@Zalla55
Das macht aber nur Sinn, wenn dafür Verbrenner-Fahrzeuge stehen gelassen oder gar ersetzt werden. Das sehe ich aber nicht wirklich gegeben.

Ich schon. Seitdem es diesen Hype um E-Bikes und diese Scooter gibt, ist die Anzahl alter Zweitakt-Mofas und Vespas in der Stadt schon auffallend weniger geworden. Wahrscheinlich sind auch genau diese Fahrstrecken, die man früher mit Mofas zurückgelegt hat, der gedachte Einsatzzweck dieser Scooter.
Im Gegensatz zum Fahrrad kommt man mit dem E-Roller nicht verschwitzt am Ziel an (auch beim E-Bike muss man treten, das ist für die Freizeit ok, aber nichts fürs Büro).

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@Dreamdrummer

Meine Wahrnehmung in Köln ist, dass auch vor den E-Scootern schon kaum noch Zweitakter unterwegs waren. Man sieht noch relativ häufig Roller wie Vespas mit Viertaktern, die immerhin an die 50km/h schaffen.

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Hallo.

Nein, ich bin bisher noch nicht damit gefahren und habe das auch nicht vor.

Das die Dinger überall im Weg stehen/liegen, finde ich sehr nervig.

Gerade bei mir in Dresden halte ich die auch für komplett überflüssig. Einerseits kommt man mit Bus und Bahn nahezu überall hin und andererseits haben die Verkehrsbetriebe selbst ein Bikesharing-Angebot, welches man mit Monatskarte sehr günstig nutzen kann.

Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende.

Guten Morgen am Freitag,

ich bin damit noch nie gefahren. Aber ich sehe sie öfters einfach irgendwo rumstehen, das nervt meiner Meinung nach.

Allerdings kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie für manche Leute spaßig sein können. "Weg damit" ist etwas übertrieben.

Wichtig ist, dass es klare Regeln gibt, an die man sich halten muss.

Ich fahre immer mit dem Bus zur Schule, sonst gibrt es keine Möglichkeiten.

Feste Stationen wären auf jeden Fall notwendig.

https://youtu.be/tBBys5TLxCI

Ich wünsche allen noch einen schönen Freitag und erholsames Wochenende.

Ich bezweifle nicht, dass die Roller Spaß machen. Aber die Nachteile überwiegen zu sehr, als dass man für wenige Nutzer den Spaß erlauben muss.

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@Zalla55

Solange sie keine anderen Leute nerven (siehe dazu: Es braucht strenge Regeln), können sie herumfahren wie sie wollen.

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Für den Weg zur Schule können für Jugendliche die E-Scooter eine preiswerte und umweltfreundlichere Alternative zu klassischen Mofas und Motorrollern sein. Im Gegensatz zum Fahrrad lassen sich die Dinger unkompliziert verstauen und eingeklappt auch in der S-Bahn oder im Bus mitnehmen, um längere Strecken zu überbrücken.
Von daher können sie praktisch sein.

Zu den Leih-Scootern kann ich nichts sagen, die gibt’s hier nicht. Wenn mal welche rumkurven, sind es private (meistens von Ninebot oder SoFlow).

Ein Vorteil dieser Roller ist, dass sie im eingeklappten Zustand auch in einen Pkw-Kofferraum oder in die Straßenbahn passen. Somit kann man am Stadtrand aussteigen und in der Stadt mit dem Roller rumkurven, sodass dort der Parkplatz-Suchverkehr wegfällt. Eigentlich ganz praktisch.

Beim Fahrrad fallen je nach Verkehrsverbund bei der Mitnahme im ÖPNV schon wieder extra Kosten an.

Das gilt aber nicht für die E-Scooter, die man in Städten ausleihen kann. Ich denke, die Menge an gekauften E-Scootern ist vergleichsweise gering.

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@Zalla55

Dort, wo es die Leih-Scooter gibt, kauft sich privat logischerweise kaum jemand einen. Aber die Leih-Scooter gibt’s doch nur in Großstädten ab 200.000 Einwohner aufwärts. Die größte Stadt in meiner Gegend hat 75.000 Einwohner und da gibt’s die nicht — in den noch kleineren Käffern erst recht nicht.

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