Guten Morgen, warum ist Neid so ein Problem?

44 Antworten

Guten Morgen liebe Vera und allen anderen GuGuMos,

Endlich schaffe ich es auch mal wieder, mich zu Wort zu melden, bei einer so schönen Frage mache ich das noch viel lieber.

Mit Neid hatte ich auch schon viel zu tun, sowohl von mir selbst ausgehend, als auch von anderen ausgehend.

Ich glaube, wir Deutschen sind generell ein Meckervolk. Sind unzufrieden mit Vielem, streben nach mehr. Das Problem was wir haben ist, dass wir in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, die nach dem Maximalen strebt. Durch den Überfluss an Dingen haben wir viele soziale Fähigkeiten wie das Teilen verlernt, wir sind wahre Egoisten und wollen alle am besten, am schönsten, am Klügsten sein.

Natürlich bleibt Neid in einer solchen Gesellschaft nicht aus. Denn durch den Drang, immer das Beste zu wollen, neigen wir stark dazu, uns mit unseren Mitmenschen zu vergleichen. Das beginnt doch schon in der Grundschule, wo in Klasse drei mit Noten angefangen wird. Dazu habe ich eine Geschichte aus meinem eigenen Leben, da ich in der Grundschule den Neid zu spüren bekommen habe. Ich war gewiss kein hässliches Kind, aber klüger als viele meiner Klassenkameraden. Ich hatte ohne Mühe Bestnoten und wurde nach der vierten Klasse auf ein Gymnasiun geschickt (in Berlin gehen Grundschulen idR bis zur sechsten Klasse) während bspw. eine Klassenkameradin, die im Durchschnitt nur um 0,1 schlechter war, nicht auf das Gymnasium durfte. Ich war in der Klasse die Außenseiterin schlechthin. Und man machte mich natürlich wegen meines Aussehens fertig, ich wurde nicht als Teil der Klasse gesehen (wenn jemand bspw Geburtstag hatte, wurde für alle außer mich was mitgebracht). In Wahrheit steckte dort aber vermutlich Neid hinter, wie ich von dem einen Mädchen erfuhr: Sie meinte, als wir in der siebten Klasse kurz in Kontakt waren, zu mir, dass sie neidisch darauf war, dass ich das Gymnasium schon nach der vierten Klasse besuchen durfte und sie nicht. Neid fängt also schon in ganz jungen Jahren an, durch die Notenvergabe aber kein Wunder.

Dieser Vergleich durch Schulnoten zieht sich ja selbst durch die Universität hindurch, es dient als einziges Diagnoseinstrument. Das sorgt allerdings dafür, dass viele Schüler sich für dumm halten, die es nicht sind, während andere sich für besonders klug halten aufgrund besserer Noten, obwohl sie einfach nur fleißiger waren. Gerade im Schulalltag ist Neid an der Tagesordnung, da auch Lehrer unterbewusst oftmals Vergleiche zwischen den Schülern äußern (z.B. „nehmt euch ein Beispiel an Hannah, die ihre Hausaufgaben immer vorbildlich macht!“, solche Sprüche habe ich auch im Bezug auf mich zu häufig erlebt) – durch solche Konstrukte werden Menschen dazu erzogen, sich immerzu mit anderen zu vergleichen und daraus resultierend auch Neid zu schüren.

Vergleiche bestimmen leider Gottes unsere Gesellschaft, was dem Streben nach dem Maximum geschuldet ist. Dies gibt es nicht nur in der Schul- und Berufswelt, sondern in Bezug auf sein Hab und Gut und in Bezug auf soziale Medien. Wir alle kennen es doch, dass wir kurz einen Gedanken daran verschwenden, wie schön es wäre, das Leben der Reichen zu leben. Natürlich ist man einen kurzen Moment neidisch, aber was sowas alles mit sich bringt, vergessen die meisten. Außerdem verlieren viele, die viel Geld haben, den Bezug zur Realität und auch die Bodenständigkeit. Alles, was man braucht, ist eigentlich ein Dach über dem Kopf, Klamotten am Leib und etwas zu Essen auf dem Tisch. So wurde ich immer erzogen und wenn man sich das bewusst macht, geht man ganz anders durch die Welt. Man lernt, alles darüber wertzuschätzen, Neid ist kaum noch ein Thema. Es liegt also viel auch an der eigenen Einstellung.

Nun zu den sozialen Medien, damit einhergehend zu den falschen Vorbildern. Wir alle kennen ja die Influencer, die die Illusion eines perfekten Lebens erschaffen und dieses auf Instagram, YouTube und sonstwo teilen. Das ist so ein typisch neuzeitliches Ding. Gerade junge Menschen folgen solchen Influencern und bekommen ein verzerrtes Bild. Sie erstreben den perfekten ausgehungerten Körper, viel Geld und ein entspanntes Leben, wie die Influencer es vermeintlich leben. Sie sind neidisch und wollen das auch erreichen. Aber hier muss man auch wieder hinter die Kulissen schauen denn das Leben eines Influencers ist stressig. Ich spreche da aus eigener Erfahrung, da ich sowas auch mal gemacht habe, wenn auch in kleinem Rahmen. Aber selbst nur Instagram ist so zeitaufwendig, und ich hab das ja nicht mal hauptberuflich gemacht. Ich will nicht wissen, was für einen immensen Stress die wirklichen Influencer mit hunderttausenden bis Millionen an Followern haben. Wenn mam nämlich hinter diese Illusion guckt, verfliegt der Neid ganz schnell, weil das mehr Arbeit ist, als man denkt.

Für mich besteht auch ein großer Unterschied darin, ob man neidisch ist im Stillen oder den Neid nach außen trägt. Jeder ist mal neidisch, durch das gesellschaftliche Konstrukt und die ständigen Vergleiche ist uns dies aber anerzogen. Neid spürt jeder mal, aber der Weise behält den Neid bei sich und versucht nicht, dem anderen in irgendeiner Hinsicht zu schaden. Neidisch zu sein gehört zum Leben dazu – wahre Größe zeigt man aber durch den Umgang damit. Lässt man sich davon beeinflussen in seinem Denken und in seiner Handlung? Falls man diese Frage mit "nein" beantworten kann, hat man geistig etwas sehr Großes erreicht. Zusammenfassend kann ich also sagen, dass der Neid aus ständigem anerzogenen Vergleich herrührt und man davon ausgehend oft falsche Vorbilder erstrebt. Vorbilder sollten vorrangig geistiger Natur sein, denn hat man das richtige Mindset, kann man viel mehr erreichen, als man mit ständigem Vergleich und Neid je erreichen wird.

LG 

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wow was für eine tolle Antwort, da sitze ich hier und staune erstmal, auch vor so viel Weisheit und Selbsterkenntnis.

Ja, der bestellte Garten wird wahrgenommen, aber der Spaten wird geflissentlich übersehen oder kleingeredet.

Dir einen sehr guten Montag heute und ich hoffe, noch vieeel mehr von dir lesen zu können, chapeau, LG.

8
@PicaPica

Guten Morgen, herzlichen Dank für deine lieben Worte. Damit startet man doch gern in die neue Woche!

Ehrlich gesagt fällt mir die Reflexion meiner selbst überhaupt nicht schwer, ich kann mich sehr gut einschätzen. Ich bin für diese Gabe auch sehr dankbar! Ich bin generell ein recht kritischer Mensch - für mein Studium und meinen Beruf muss ich das aber auch sein ;-)

Ich wünsche dir ebenfalls einen tollen Wochenstart!

LG

3
@DieChemikerin

Bist du Finanzbuchhalterin? Nein, musst nicht antworten. :-)

Danke dir, LG.

2
@PicaPica

Nein, aber angehende Lehrerin :-) (und eines meiner Fächer ist Latein, ohne kritisches Denken wäre ich dort womöglich aufgeschmissen^^)

3

Perfekte Antwort,- aus so vielen verschiedenen Sichtweisen

Da bin ich ganz baff und erstaunt....

Lb Gruss Angel

7

Durch die Medien wird oft viel zu viel vom Wohlstand berichtet und was man alls haben könnte.

Nun sehen das speziell aufstrebende Menschen und setzen sich das als ihre Lebensziel, aber oft ist es unmöglich all das zu bekommen.

Neid auf jene die das doch haben ist dann die Folge, Neid kann aber einen sogar krank machen, leider sind viele Mensch bewusst oder unbewusst krank.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Start in die neue Woche und grüßt dich herzlich aus Wien.

5

Danke, aber "gemeckert" bzw. "gejammert" wird auch anderswo!

2

Guten Morgen!

Berechtigte Frage - ich würde bezüglich der Deutschen von einer Neidgesellschaft reden. Viele Deutsche (nicht alle) sind unzufrieden, neidisch und permanent am Stänkern, achten mehr auf das, was andere haben und reden sich selbst und die eigenen Errungenschaften im Gegenzug klein - weil sie falsche Vorbilder haben, die kleinen Dinge des Lebens nicht wertschätzen können und es nie gelernt haben, was es heißt, zufrieden zu sein bzw. sie haben die Zufriedenheit regelrecht verlernt, weil man ja laut Gesellschaft immer mehr haben muss - aus dem Selbsterhaltungstrieb und nach dem olympischen Motto "Citius, altius, fortius" (------> "Schneller, höher, stärker").

Je jünger die Leute sind, umso missgünstiger sind sie oft - das dürfte an einer Erziehungsweise liegen, die "selbstbewusste" Leute hervorbringen soll: Die sind dann oft so egozentrisch, dass sie nur das Allerbeste akzeptieren und alles andere nicht dulden bzw. als zu popelig erachten und permanent bei anderen schauen, was man optimieren kann.

Da zeigt sich dann die tiefere Botschaft dieses Volksausspruchs, den ich vor Jahren mal auf einem Holzschild sah.

"Ohne Arbeit früh bis spät, wird Dir nichts geraten. Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten!"

Alles kommt irgendwann zurück und wir werden nicht an dem gemessen, was wir haben, sondern daran, wer wir sind und wie wir unserem Umfeld begegnen.

Ich erinnere jetzt noch an "Franz" (Name geändert) - ein Kollege von mir aus der anderen Abteilung. Er ist jetzt so Ende 50, fährt eine 2007 oder so neu gekaufte E-Klasse (W211, gar nicht mal das neue Modell, als kleinsten E200 Kompressor ohne Navi und ohne große Extras), wohnt dank eisernem Sparen in inzwischen gehobenen Verhältnissen, trägt Anzug und Krawatte im Alltag, erfüllt sich mit Ü50 seinen Kindheitstraum, beschäftigt stundenweise eine Art Zugehfrau, hat teure Uhren (Rolex, Omega und Co.), nutzt teure Füller und hat gut Geld. Er stammt aus ganz armen Verhältnissen, war immer der "Loser" laut eigener Erzählung und arbeitete sich hoch - bis in die Abteilungsleitung. Er gilt für viele als Inbegriff der Dekadenz. Ich fragte mal jemanden, warum das so ist und warum man "Franz" so verachtet - da sagte er: Na ja, "der Franz" wäre ja nicht normal, wenn er mit Anzug und Krawatte statt "normal mit einer Jeans" einkaufen geht, einen dicken Benz fährt, mit dem dicken silbernen Edelstahl-Füller von Lamy und schwarzer Tinte schreibt statt mit dem kostenlosen Werbekuli und eine Rolex am Handgelenk hat. Und am Ende gab der Typ zu - "ha, nee, ich kenn' den ja eigentlich gar nicht, ich seh' den nur mit dem Auto und wie er mit der Putzfrau oder was die ist einkauft oder abends bei dem Griechen da hockt". Da klang auch total der Neid raus - es ging da nur ums Prinzip, ablästern, schimpfen, aufblicken und Neid spucken. Ich merkte das.

Dass "Franz" ein sehr ehrlicher Mensch ist, der nie über Leichen ging, sich alles selbst erarbeitete, bis zum Kauf dieser E-Klasse immer alte Gebrauchte fuhr und seinen persönlichen Traum lebt und jedem hilft, wo er kann, sehen sie nicht.

Er eckt vorwiegend an, weil die Leute wissen, dass er manchmal freitagmittags einfach freinimmt, ziellos einkaufen fährt und mit einer neuen teuren Uhr wieder kommt oder sich "einfach mal so" eine Stereo-Anlage kauft, um sich daheim zu freuen und laut Musik zu hören.

Kenne ihn schon seit Jahren: Früher hat er immer die abgelegten W124 und 190E 1,8 Modelle irgendwelcher Rentner aus Todesfällen aufgekauft und Anzüge beim Secondhandshop oder im Ebay erstanden, irgendwann war das Geld dann halt für was Neues da. Schon damals eckte der immer an, von wegen Mercedesfahren und Anzug und gebrauchte Rolex und Füller und so. "Franz" wurde komplett drauf reduziert, was er darstellt.

Bei solchen Fällen mischt ganz viel Neid mit - Neid, weil man oft sehr oberflächlich ist und oft nur sieht, was man sehen will.

Oft ist es aber auch Neid mit einhergehendem Frust: Was weiß ich, wie viele beispielsweise den Traum dieses "Franz" träumten und noch immer träumen, ihn aber nie verwirklicht haben und böse mit sich selbst sind, weil sie da auch gerne wären... Neid vermischt sich oft mit Frust, Pessimismus, dem Reinfressen von eigenem Ärger, Missgunst und chronischer Unzufriedenheit - alles Werte, die man leider dem typischen deutschen Michel 1:1 tendenziell unterstellen muss, auch wenn nicht alle so sind.

Musikalisch: Stefan Waggershausen mit "Be-bop (Und einer dieser Wilden sang)".

https://www.youtube.com/watch?v=qj2dzK6OSz0

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Guten Morgen liebe Rotesand, leider ist es in vielen Fällen so und sehr bedauerlich.

Ich wünsche Dir einen schönen Wochernanfang. LG Dieter

7
@Amorette

Mir tut es dann immer leid für die Typen, die "beglotzt" werden und sich fragen, was sie falsch gemacht haben.

Mir ging es vor Jahren so, als ich meine aktuelle Arbeitsstelle bekam - auf die sich auch andere Leute aus meinem Jahrgang bewarben, für die es ein Schlag ins Gesicht gewesen sein muss, dass mit mir "dieser doofe Ausländer aus der Platte" eingestellt worden ist, sowie nach dem Kauf eines gebrauchten Mercedes der C-Klasse. Es war schon teilweise schlimm; ich kann mir denken, wie sich jemand fühlt, der "beneidet" wird und das zu spüren kriegt.

Viele Grüße!

4

Einen lieben Montagmorgengruss

Du hast wieder alles wunderbar geschildert ,und sehr authentische Beispiele genannt .....wunderbar

Man sieht nur das,was man sehen will....genau so ist es...

Das praktizieren leider sehr viele Menschen im Alltagsleben,und sind dann unzufrieden

Bescheidenheit ist eine Zier....so wurde ich von Eltern und Grosseltern erzogen

Und so lebe ich auch ,und bin wirklich sehr zufrieden....

Komm gut in die neue Woche....Angel

8
@Angel1112

......doch weiter kommt man ohne ihr(sie).

so kenne ich es ,oder das was daraus gemacht wurde?

Liebe Grüße auch an dich, leg mal ein gutes Wort bei Petrus ein, daß er besseres Wetter bringt, kannst du doch als Engel?

6
@Wonnepoppen

Ich kenne nur diesen einen Satz(danke Dir....dann wird ja wieder eine neue Sichtweise daraus)

Hier auch trübes Wetter....aber die Sonne im Herzen schick ich Dir ....dein Engelchen

5
@Angel1112

Dazu fällt mir auch wieder ein Spruch ein:Hab Sonne im Herzen, obs stürmt oder schneit......

6
@Wonnepoppen

DH, gerade DAS habe ich mir auch gedacht liebe Freundin, Schande über mich, ;-)) LG.

3
@Wonnepoppen

Den kenne ich auch, ... der Himmel voll Wolken, die Erde voll Streit, LG.

3
@Amorette

Es hat aufgehört zu regnen u. die Sonne kam raus. Was sagst du nun?

hoffe bei dir auch?

LG

1

lieber v. wieder mal eine wirklich tolle antwort von dir. wie üblich...

ich kann ja nachvollziehen, wenn die leute neidisch sind auf den benz, den "franz" sich erarbeitet hat, oder darauf, dass er sich eben auch mal einen spontankauf leisten kann, den die betreffenden kollegen sich nicht leisten können. also ich kann verstehen, dass die so etwas eben auch gern hätten oder sich gern sowas leisten können würden.

was ich nicht nachvollziehen kann ist, warum man leuten wie "franz" dann deren lebensstil kaputtmachen will? was bringt menschen dazu in franz's benz mit dem schlüssel einen kratzer reinzumachen? oder meinetwegen auch nur über ihn zu lästern? davon haben sie doch gar nix. jedenfalls bringen solche aktionen sie ihrem traum sich selbst auch mal einen benz und eine teure uhr leisten zu können um keinen millimeter näher.

im gegenteil, wenn sie dabei erwischt werden, wie sie den kratzer reinmachen müssen sie den schaden noch bezahlen und wenn man hört, wie sie immer wieder über leute lästern, die sich ihren lebensstil hart erarbeitet haben, wird man sie wohl auch kaum für gehobene posiionen empfehlen, bei denen sie etwas mehr verdienen könnten. insofern schaden diese leute mit ihrer missgunst am ende vor allem sich selbst.

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@Wonnepoppen

rache? rache wofür? was hat franz denn getan, dass man sich rächen müsste?

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@WildLissi96

Frag ich mich ja auch, aber es gibt eben Menschen die anderen etwas kaputt machen aus Neid. Wenn sie es nicht kriegen, braucht es der andere auch nicht, jedenfalls nicht unbeschadet?

Sind nur so Gedankengänge von mir?

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@WildLissi96

Es ist die niedere Genugtuung, dass man dem Hassobjekt nun geschadet hat, aber frag mich nicht warum das für diese Leute eine Genugtuung ist, außer vielleicht den in ihren Augen Levelangleich á la der ist jetzt geschädigt und dem vergeht das Protzen, auch wenn "franz" das am Wenigsten im Sinn hatte, aber vom Neid zerfressene Hirne und Charaktere sind eben das, zerfressen und das hat mit Logik dann wenig bis gar Nichts ehr zu tun liebste Lissi, GLG.

5
@WildLissi96

Ich weiß, was du meinst. Ich sage immer: Alles kommt zurück - und die Leute, die zum Beispiel diesen Mercedes von "Franz" verkratzen, schneiden sich damit nur ins eigene Fleisch, ohne es zu merken. Bei einem seiner 190er hat mal ein Kollege vom Druckbetrieb auf dem Firmenparkplatz den Stern abgeknickt und wurde vom kontrollierenden Pförtner gesehen, der sofort alles Weitere veranlasste - witzig war aber "Franz'" Reaktion: Er hat den Sternabbrecher nicht beschimpft, sondern ihm nur gesagt, dass er ihm viel Freude mit dem neuen Schmuckstück wünscht, man sich ja eine Halskette draus basteln könnte und er selbst dann eben nach der Arbeit zur Niederlassung fährt und einen neuen Stern kauft, die 30 Euro hätte er grad noch. Man muss aber sagen: Seitdem ist nix mehr passiert.

"Franz" verkehrt fast nur unter Leuten, die ein ähnliches Ansehen wie er haben, weil er sich da nicht permanent für alles rechtfertigen muss, weil ihn da niemand beleidigt für das, was er sich erarbeitet hat und man ihn da nicht als Gefahr oder Bedrohung ansieht, sondern einfach nur als Mensch behandelt, ganz normal einfach - so hält er sich auf dem Tennisplatz, beim Minigolf oder in seinem aus Unternehmern, Freiberuflern, Medienleuten, Schuldirektoren, Bürgermeistern, Kommunal-/Lokalpolitikern oder hochrangigen Bundeswehrsoldaten bestehenden Freundeskreis auf, anstatt sich unters Volk zu mischen - eben weil er die Erfahrung machte, dass "das Volk" ihn nur beschimpft oder mit Neid beglotzt, allein weil er was hat, das andere nicht haben. Er ist selbst ein ganz dezenter Typ aus kleinsten Verhältnissen, aber er muss sich auch von alten Mitschülern immer anfeinden lassen - ich weiß es, weil ich "alte Mitschüler" auch gern über ihn schimpfen höre. Ich bin bei manchen auch nicht mehr soooo gern gesehen, seit die wissen, ich bin mit ihm gut bekannt. Aber egal.... das ist dann halt so.

Ich habe noch einen Freund: Er ist Unternehmer, hat wirklich Schotter, und wird in der Regel von den "Normalen" so sehr voller Neid und Missgunst geächtet und Klischees ausgesetzt, weil er eine Firma hat, weil er einen dicken BMW fährt, weil er ein großes Haus bewohnt, weil er dieses hat und jenes hat, weil er oftmals sozialen Zwecken Geld spendet und öfters mal in der Zeitung zu sehen ist. Am schlimmsten schimpfen die über ihn, die ihn gar nicht mal kennen, sondern nur "wissen, wer er halt ist". Ein Vereinskollege von mir lässt immer, wenn mein Freund in der Zeitung zu sehen ist, einen Spruch los: "Ah, dein reicher Spezi war wieder mal in der Presse...", aber er sagt das mehr verächtlich. Viele reden hier so, dabei kennen sie meinen Freund gar nicht richtig - und er ist alles andere als ein arroganter Firmenboss, sondern ein Kumpel, der dir auch mal privat beim Wohnungsumbau mit seinem Know-how hilft und dann in ausgebeultem Blaumann vor dir steht (wie bei mir letztens).

6

Gute rotesand-Antwort und gut, dass du kein deutsches Blut in den Adern hast. ;-)

Einen guten Montag wünsche ich dir, LG.

5

Fred wünscht dir einen sehr schönen Start in die neue Woche und grüßt dich herzlich aus Wien.

6

Guten Morgen liebe Vera und den tollen Anderen hier,

es heißt doch `Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten´.

Wie du es erwähnt hast, steckt hinter diesem Gefühl im Grunde die Erkenntnis der eigenen Unzulänglichkeit und die Meinung, man hätte das was Andere haben, eben auch verdient. Im Unterbewusstsein ist diesen Personen jedoch klar, bis auf wenige dem Zufall geschuldete Tatsachen, dass bei ihrer Art und ihrem Tun, genau das eben nicht! möglich war bzw. ist.

Da steht immer diese Frage des Warum im Raum. Warum hat Der oder Die das was ich auch gerne hätte und Warum habe ich das nicht?

Solche Leute leben auch mehr von Außen nach Innen und nicht andersherum, wie es bei mit sich und der Welt zufriedenen, oder eben auch entsprechend abgeklärten, sich nicht so wichtig nehmenden Personen der Fall ist.

Zum Neid neigende Personen sind zumeist sehr auf ihre Außenfassade bedacht, damit wenigstens der Schein entsprechend trügt. :/

In sich gefestigte Personen sind nicht neidisch, jedenfalls habe ich da noch Niemanden erlebt, im Gegenteil gönnen sie Anderen ihr Glück.

Ja, mehr fällt mir dazu nicht ein, vielleicht auch weil ich mich in eine neidische Person erst bewusst hineinversetzen muss und mir selbst dieses Gefühl absolut fremd ist und schon immer war, außer evtl. mal als Kind, warum der jetzt den gelben Stift haben darf, wo ich doch gerade die Sonne malen wollte, aber das hat sich dann ganz schnell verflüchtigt, weil ich die Sinnlosigkeit dahinter sehr schnell begriffen habe.

Manche sagen auch (Psychologen) man solle die Energie des Neidisch-Seins in Schaffenskraft umwandeln, um eben auch das Erreichen zu können, weswegen man neidisch ist. Dann wiederum kann man diesem Gefühl sogar Positives abgewinnen, durchaus, aber ich finde, da sollte man keinen Neid dafür benötigen.

Euch einen guten friedlichen und keinesfalls neidvollen Tag wünsche ich, LG. :)

Guten Morgen liebe Pica, auch Euch einen schönen Wochenanfang ohne Neider, die eigentlich keiner braucht. GLG Dieter

7
@Amorette

Da hast du sehr recht lieber Freund, so Etwas braucht kein Mensch.

Danke dir und genau das wünsche ich auch dir, genieß, GLG.

6

Guten Morgen Du Sonnenschein,

wer anderen das Licht erst ausblasen (bzw den Stift erst wegnehmen) muss um selbst zum Vorschein zu kommen, ist eigentlich ein armes Licht.

Von mir bekämst Du sofort und jederzeit einen gelben Stift um eine runde, leuchtende Sonne mit fröhlichem Gesicht malen zu können ;-)

Herzliche Grüsse D.

8
@aekw11

Die Sonne würde auch ich Euch 2 geben.....mit Lach Smiley

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@aekw11

Ich danke dir du ebenfalls Sonnenschein. Gut zu wissen, dass du mir das jederzeit geben würdest. :D

Ein solcher ist bzw. hat kein Licht um eine(n) Solche(n) herrscht Dunkelheit und im Neid drückt sich eigentlich nur seine Gier nach einem Lichtpunkt aus.

Ganz herzliche Grüße auch an dich. :)

4

Ein sehr wahrer Spruch, wie ich finde! Und auch sonst sehr wahre Worte, die auf eine gute Beobachtungsgabe schließen lassen.

LG

7
@DieChemikerin

Ich danke dir und schon haben wir Beide einen guten Wochenanfang. ;-)) LG.

5

Liebe Freundin....da hast Du das Thema richtig durchleuchtet....mit wahrem Hintergrund ...super....Du bist auch ein zufriedener Mensch und wie ich,-Du neidest Niemandem was....das zeugt von einem guten Charakter....

Und die,die viel haben(und da kenne ich einige Leute)sind meist sehr,sehr unzufrieden und wollen immer mehr....eigentlich traurig

Bleib,wie Du bist...Einzigartig

Dein Engelchen

6

Servus liebe Pica, Fred wünscht dir einen sehr schönen Start in die neue Woche und grüßt dich herzlich aus Wien.

7
@Fredlowsky

Danke dir lieber Fred, dir ebenfalls und ganz herzliche Grüße nach Wien. :))

5

Liebe Freundin, eine der bestimmt mehreren Ursachen von Neid ist Egoismus. Das gab es immer und wird es auch immer geben. Das ist zwar nicht schön, aber wir müssen damit leben. Vielen Dank für deine sehr gute und ausführliche Antwort.

Viele liebe und herzliche Grüße von Lazarius.

4
@Lazarius

Stimmt lieber Freund und ich danke dir. Leider erwähnst du da auch wieder wahre Tatsachen.

Viele herzliche Grüße zurück nach Dresden und speziell zu dir. :)

3

Guten Morgen, Vera und in die Runde,

Neidgefühl ist die Schwester der Missgunst, die beide mit 'nicht gönnen können' zusammenhängen.

Leider ist der Blick auf andere, die (vermeintlich) mehr von etwas Bestimmtem haben, fast schon die Norm: z.B. bei Menschen, die sich unterlegen, schwach und irgendwie minderbemittelt fühlen, weil sie ihren Maßstab nicht (er)kennen.

Denn sie lassen sich leicht einreden, was sie bitte zu wünschen, zu wollen und zu brauchen haben: von der Werbung, von Vorbildern aus den Medien, Nachbarn, der eigenen Familie - aber wozu will man das?

Es geht doch letztlich nur darum, geliebt zu werden: hätte ich dies und jenes, wäre ich liebenswerter, als ich es ohne das alles bin.

Aber der Weg zum Ziel ist -gefühlt- verbarrikadiert, weil die angenommenen Defizite in den eigenen Augen überwiegen. So baut man an seiner eigenen 'Lose-Lose'-Situation, ohne es zu merken, denn Neid auszustrahlen, macht niemanden anziehend - ganz im Gegenteil.

Meiner Ansicht nach fehlt Neidhammeln auch der Blick auf die Hintergründe von Erfolg, ausreichend Selbstliebe und die Energie, gegen negative Gedanken anzugehen. Chancenlosigkeit in einem Bereich lässt sich durch Engagement woanders ausgleichen.

Und es fehlt krass an Selbstbewusstsein, das einen von solch niederen Gefühlen befreit, weil man selbst etwas hat oder darstellt, was andere für erstrebenswert halten.

Ich allein entscheide, ob und mit wem ich mich vergleiche. Das wird mit zunehmender eigener Wertschätzung immer weniger, Neid also unmöglich. Und beneidet zu werden - also jetzt ohne Missgunst - ist ein gar nicht sooo schlechtes Gefühl! Also: immer schön passiv bleiben beim Neid!

Euch allen einen wunderschönen Tag!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Richtig und es wird schon den Kindern eingetrichtert an ihren Schwächen zu arbeiten, aber dabei werden die Stärken so lange vernachlässigt, bis auch sie Gefahr laufen zu Schwächen zu werden und dann ist Frust auf gesamter Linie vorprogrammiert.

Das Gönnen und der Respekt vor der Leistung Anderer schließt Neid ebenfalls aus, finde ich und Respekt habe ich vor dir, außerdem wünsche ich dir einen guten! Montag, GLG.

5
@PicaPica

So, jetzt bin ich wieder an meinem Laptop und muss nicht mehr so knapp antworten. Also zuerst mal danke für deine Antwort, über die ich nachgedacht habe.

Wenn Kinder an ihren Schwächen arbeiten sollen, so soll das ja genau dafür sorgen, dass sie das Gefühl bekommen, auch in den schwachen Fächern etwas zu leisten, und so nicht nur die starken Fächer, in denen sie ja sowieso gut sind, dominieren. Letztlich sollte ihnen eine breite Wissensbasis entwickelt werden.

Das gehörte auch zu den pädagogischen Prinzipien von Prof. Kurt Hahn, des Gründers des Internats von Schloss Salem, wo traditionell u.a. die Sprösslinge von Königshäusern erzogen wurden, gemeinsam mit 30 % 'normal bürgerlichen' Schülern. Diese Prinzipien sorgten für Ausgewogenheit und Förderung des Sozialverhaltens unter Kindern aus völlig unterschiedlichem Elternhaus. Dabei wurden Begabungen aller Art gefördert, besonders Erlebnispädagogik war neu. (Quelle)

Dass da Konkurrenzdenken richtig kanalisiert wurde, das kann man sich denken, wenn man die Prinzipien liest.

Danke auch für deine lobenden Worte! Auch dir einen guten Montag und ganz liebe Grüße!

3

Liebe Freundin,-eine super geniale Antwort....Du hast es so gut beschrieben...das unterschreibe ich Dir zu 1000% ....wow...

Du bist eben auch ein wunderbarer Mensch ,-und ich bin froh,das wir uns so gut verstehen,-deine Angel(S)

5
@Spielwiesen

Auch hier will ich nochmal 'nachlegen', denn mit dem Smartphone ist das Antworten noch so ungewohnt..... Danke ebenfalls für dein Lob für die Antwort; schön, wie du mich lobst - so lobe ich dich denn zurück. Ganz liebe Grüße und einen guten Tag!, liebe Angel(S)

1

Liebe Spielwiesen, interessante Analyse, die viel Wahres beinhaltet.

Bin mir aber nicht ganz sicher ob sich Neider des Ursprungs ihrer Gefühlsregung bewusst sind, oder ob es doch eher ein unbewusster Impuls ist dem die nachgeben wenn sich Missgunst in bestimmten Verhaltensmustern Bahn bricht....was denkst Du?

Hier habe ich noch ein Gedicht dazu gefunden

Man muß sich vor dem Neide hüten:

Er ist ein schlimmes Perspectiv;

Das Fremde scheint dir groß und herrlich,

Das Eig'ne winzig klein und schief.

Und von dem heißen gierigen Schauen

Schwächt sich dein Auge mit der Zeit:

Dein schönstes Glück zerrinnt im Nebel

Gehässiger Unzufriedenheit.

Unbekannt

Quelle: Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

6
@aekw11

Deine Bedenken treffen bestimmt zu ( ich glaube kaum, dass Neider zu solch einer kritischen Selbstanalyse fähig sind - sie stünden ja entlarvt vor sich selbst da.)

Das namenlose Gedicht ist ja ganz wundervoll! Das wäre ja mal was zum Auswendigkönnen!

Danke und liebe Grüße!

5
@Spielwiesen

*schmunzel

Auch wenn es zum Thema passte - Auswendiglernen wollen würde ich es jetzt nicht - da liegen mir dann doch die schöneren und positiven Inhalte mehr ;-) LG

4
@aekw11

Ja Liebchen, genau aus diesem kühlen Grunde schrieb ich ja 'auswendigkönnen'....! *räusper

LG

3
@Spielwiesen

huch...

...geht denn das Lernen nicht dem Können voraus? *hüstel

4
@aekw11

Da praktiziere ich immer sehr gern 'Sleep teaching' - eine altbekannte magische Methode. Streng für Eingeweihte und Insider ! LG

3
@Spielwiesen

Naja, mit Magie hab ich nix am Hut..bin da mehr "Old School".

LG

4
@aekw11

Ob es ein unbewusster Impuls ist, dem Neider nachgeben, wenn sich Missgunst in bestimmten Verhaltensmustern Bahn bricht, halte ich auch für möglich. Es kommt auf das Hintergrundwissen an, das der Neider hat, z.B. wie rechtmäßig jemand etwas erworben hat, das man ihm neidet.
Bei Zweifeln an Legitimität oder gar Legalität könnte Neid m.E. sogar die Triebfeder für offizielle Ermittlungen oder (inoffizielles) Whistleblowertum sein. Psychologisch sind da bestimmt einige Auslöser denkbar. Nochmal vielen Dank für deinen Kommentar! Sei herzlich gegrüßt und hab noch einen schönen Montag!

2

Servus liebe Spielwiesen, Neid kann einen sogar krank machen, leider sind viele Mensch bewusst oder unbewusst krank.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Start in die neue Woche und grüßt dich herzlich aus Wien.

6
@Fredlowsky

Damit hast du so Recht, lieber Fred!

Wie viele sind sich nicht bewusst, worin sie gut sind und anderen überlegen! Ich wünsche dir auch einen sehr schönen Tag! LG

5

Liebe Spielwiesen auch Dir einen wnderschönen Wochenanfang. GLG Dieter

4
@Amorette

Lieber Dieter, ich danke Dir und wünsche Dir das Gleiche! Herzlichst!
(bei Dir muss ich aufpassen, die Anrede groß zu schreiben...:! *schmunzel)

2

Warum ist Neid ein solches Problem?

Neid ist zerstörerisch, sowohl für den Neider, als auch für den Beneideten.

Woher rührt Neid?

Dafür gibt es viele Gründe.

Grundlegend rührt Neid aber aus dem eigenen Unvermögen, etwas zu tun oder so zu tun, wie es "die anderen" tun.

Ob es nun daran liegt, daß der Neider einfach zu wenig Geld hat, um mitzuhalten oder ob ihm die charakterliche Eignung fehlt, ist da zweitrangig.

Wichtig für den Neider ist in jedem Fall, daß er sein persönliches Unvermögen jemandem anderen ankreiden kann oder aber, falls das nicht funktionieren sollte, zumindest den Beneideten für sich und andere schlecht zu reden.

Sollte dann, aus welchen Gründen auch immer, der Beneidete tatsächlich scheitern, dann ist beim Neider großer innerer Vorbeimarsch angesagt. Er fühlt sich bestätigt und, noch sehr viel wichtiger, dem Beneideten wurden seine Grenzen aufgezeigt. Denn schließlich darf niemand besser oder mutiger sein, als der Neider selbst.

Und das stellt für den Neider dann göttliche Gerechtigkeit dar.

Übrigens wird sich der Beneidete ganz schnell der Tatsache bewußt, daß die größten Neider in seinem engsten Familien- und Freundeskreis zu finden sein werden. Ausgerechnet bei den Menschen die man gemeinhin als vertrauenswürdig und über jeden Zweifel erhaben ansieht.

Ich könnte aus eigener Erfahrung Geschichten erzählen, bei denen der geneigte Leser aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus käme.

Zwar hat sich schon immer erwiesen, daß nur die wagemutigen und die erfolgreichen Menschen ein Land vorwärts bringen, doch leider hat sich ebenso schon immer erwiesen, daß man als solcher darüber nicht sprechen sollte.

Legt man Wert auf ein friedliches Leben, dann sollte man schweigen können.

Denn nur wenn sich Neider unter sich wähnen, also unter den Erfolglosen und charakterlich Schwachen, hat man als potentiell Beneideter ein ruhiges Leben.

Dass du nett bist und liebenswert wusst ich schon so langsam, aber nun auch noch so weise und verschwiegen - eine sehr!! gute Mischung, chapeau.

Dir einen wundervollen Montag heute, LG.

8
@PicaPica

Da bedanke ich mich aber brav für das Kompliment und sende mal, verschwiegen wie ich bin, ganz wunderprächtige Montagsgrüße zurück. Aber pssssssst. :)

3
@LeChuck01

Ich sag Nix. Nur so Viel, gib der Momo noch eine Streicheleinheit von mir, LG. :))

3
@PicaPica

*wetzwetzwetz* zum Sofa.

Verstohlener Blick nach links, verstohlener Blick nach rechts.

Niemand schaut.

Streichelüberfall auf Momo

Überfall gelungen, Momo ist in einer Wolke von Haaren verschwunden. Blöder Fellwechsel!

*wetzwetzwetz* zurück zum Rechner.

Niemand hats gemerkt, nicht mal Momo weiß, wie ihr geschah.

Mann, bin ich verschwiegen und geheimnisvoll. *aufdieschulterklopf* :)

3

Ich glaubebeim Neid hat jeden sein Leben schon viele Geschichten geschrieben

Neid kann einen sogar krank machen, leider sind viele Mensch bewusst oder unbewusst krank.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Start in die neue Woche und grüßt dich herzlich aus Wien.

5
@Fredlowsky

Ja, es wird in seinem Leben wohl niemand unberührt geblieben sein, vom Neid.

Herzliche Grüße zurück in die Praterstadt.

4

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