Guten Morgen! Sind die Bahn-Vorurteile begründet?

35 Antworten

Guten Tag rotesand und allen anderen, inzwischen ja nicht mehr morgen.

Bahn... Nein, gegen die Bahn habe ich keine Vorurteile - nur Urteile. Das "vor" ist davor schon lange weg...

Ich warne bei Fernreisen meine Mitreisenden grundsätzlich vor. Wenn ich im Zug sitze, wird irgendwas passieren und wir werden nicht pünktlich ankommen - ich kann mich an ein einziges Mal erinnern, bei einer Fernreise, bei der ich tatsächlich planmäßig angekommen bin. Und ich rede bei allem was unter 10 Verspätung Minuten ist, von planmäßig.

Meine kuriosteste Fahrt bisher. Speyer-Stralsund mit einem Wochenendticket (nur Nahverkehr) - sprich ungefähr 16 Stunden Fahrt und 16 mal umsteigen - ehm ich war eine trotzige Jugendliche und wollte es wissen. Ich bin quasi mit dem ersten Zug los gefahren, morgens und mit dem Letzten abends angekommen - ehm zumindest so mein Plan. Hätte auch funktionieren können - theoretisch. Oh, habe mal geschaut - inzwischen gibt es da viel bessere Nahverkehrsverbindungen als vor 15 Jahren, krass - aber inzwischen mache ich so einen Unsinn nicht mehr...

Okay, also ich berichte mal von dieser Fahrt: Ich war ganz gut durchgekommen bis etwa Minden oder so. Also hälfte der Fahrt quasi problemlos geschafft. Dann stand ich in Minden? und sollte einen Metronom nehmen. Dann kam die Durchsage: Fällt heute leider aus, weil wegen: Personenschaden am Gleis. Gut, dachte ich, wenn ich jetzt auf den nächsten eine Stunde später warte, komme ich nicht zu Hause an - also bin ich zum Bahnschalter gegangen, habe meine Situation geschildert - wurde für völlig verrückt erklärt ;-) (okay, gesagt hat das niemand, aber gedacht ganz sicher). Also haben die mich in einen ICE gesetzt, mit dem ich sogar zwei Umstiege überspringen konnte und am nächsten Ausstieg 45 min Zeit zum Umsteigen hatte. YES, geile Sache - dachte ich - bis der Zug mitten auf der Strecke stehen blieb: "spielende Kinder am Gleis - bitte haben sie kurz Geduld, es geht gleich weiter" ... 10 min ... 20... 30... 40... 50 oh es geht weiter! So werde ich den Zug aber verpassen. Also habe ich versucht einen Schaffner aufzutreiben um dem mein Problem zu schildern, denn der ICE fuhr schon in die richtige Richtung, aber ich hätte da ja nicht einfach so drin bleiben können - keiner auffindbar, also stieg ich an der nächsten Station aus und ging straight zur Information und schilderte den Sachverhalt. Dort wurde ich in einen IC gesetzt - cool, wieder 1mal umsteigen gespart und 30 min Aufenthalt in Hamburg (also Zeit für Essen und so). Ich sorgte mich da schon etwas, aber in der Tat kam ich pünktlich und sicher in Hamburg an... und dort fuhr mein Zug auch pünktlich los. Da musste ich dann planmäßig nur noch ein Mal umsteigen - in Rostock - dort war das der letzte Zug für den Tag im Bahnhof, den ich nehmen musste...

Ich saß also frisch und fröhlich in diesem Zug und dachte mir: eigentlich kann ja gar nichts mehr schiefgehen und erzählte es auch meiner Mutter (die ich immer auf dem Laufenden gehalten hatte, den Tag über). Aber... Zwei Minuten nach diesem Telefonat gingen die Sachen fürchterlich den Bach runter. Wir hielten. Wir standen. Wir standen. 20 Minuten später kam freundlicherweise eine Durchsage: "Wir halten derzeit auf der Strecke, weil vor uns ein Gleisbruch ist. Haben Sie Geduld, wir halten Sie auf dem Laufenden". 10 min.... 20... 25... schien ja sehr viel zu "laufen". Ui neue Durchsage: "Wir werden jetzt den nächsten Bahnhof anfahren, bitte verlassen Sie dort alle den Zug, es wird einen Schienenersatzverkehr geben". Es war übrigens Herbst und hat genieselt. Wir stiegen also alle aus dem Zug an einem Bahnsteig, wo nicht mal ein Häuschen oder ein Dächchen oder eine Milchkanne stand und die Bahnmitarbeiter waren auf magische Weise alle verschwunden und blieben es auch.

Wir warteten... wir warteten... nach 55 min kam ein Bus. In Zahlen: 1 Bus. Für ungefähr 400 Passagiere. Nun. Man kann es sich denken. Der Busfahrer vertröstete die Fahrgäste, die draußen geblieben waren, dass bald noch ein Bus käme. In den Bus war alles reingestopft worden, was rein passte... Wir warteten... wir warteten ... wir warteten.... 1,5 h nach dem ersten Bus tauchte tatsächlich sogar schon ein Zweiter auf. Mit Müh und Not alle anderen Menschen da reingestopft. Ich stand, aber Umfallen war zum Glück unmöglich. Dann fuhren wir - allerdings wurde rasch festgestellt, den Busfahrer hatten sie aus dem Bett geklingelt UND der kannte die Strecke nicht. Der hatte kein Navi und wusste nicht wohin! Eine Passagierin konnte aushelfen - wir fuhren an ihrem Haus vorbei - hat sie erzählt - aber natürlich durfte der Bus da nicht kurz anhalten. Der Busfahrer fuhr irgendwann dem Freund dieser Frau (im Auto) hinterher, um den richtigen Weg zu finden. Circa 1 h später erreichten wir den Zwischenbahnhof - das war gut - danach hatte ich sogar einen Sitzplatz erobert. Um circa 0:30 kamen wir dann in dem Bahnhof an, wo ich den Zug um 22:10? (so im Dreh) hätte erreichen sollen. Dort waren wir mal Bahnhof. Und niemand sonst. Nachdem wir durch den kompletten Bahnhof gelatscht waren (zwei Mal), fand sich ein älterer Mensch, der sah echt aus, als wäre er schon pensioniert, von der Bahn, der sagte, wir könnten jetzt auf Taxis umsteigen (kosten trüge die Bahn). Drei andere Leute wollten in meine Richtung - also zu viert in einem normalen Taxi mit Gepäck. Wir kamen dann auch ungefähr gegen 2h am Bahnhof an (eigentlich hätte ich noch ein paar Stationen weiter fahren wollen, aber da hatte ich auch schon lange keinen Nerv mehr. Meine Mutter hat mich dann dort abgeholt).

Wohlgemerkt, an diesem Fiasko gebe ich nicht der Deutschen Bahn die Schuld, denn das ist absolut verrückt von mir gewesen... aber es ist symptomatisch. Irgendwas ist wirklich immer. Auf der letzten Fahrt von Frankfurt nach Dortmund (Direktfahrt) war auch wieder irgendwas, weiß nicht mal mehr was, auf jeden Fall waren wir wieder ich meine rund 63 Minuten zu spät - bei insgesamt eigentlich nur 4 Stunden, schon recht beachtlich....

Also Deutsche Bahn und Ich - ich habe immer Mitleid mit meinen Mitfahrern, denn ich weiß, meine Anwesenheit im Zug ist der Garant für Probleme.

Anders allerdings bei Ubahnen - da habe ich eigentlich NIE Probleme.

LG guitschee

Ja du........ Gut geschrieben.

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Wenn Du meinen Kommentar gelesen hast, wirst Du garantiert NUR noch mit mir fahren:-))

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Tach ihr alle,

teilweise treffen diese Vorurteile schon zu, vieles wurde durch Entwicklungen, Teilungen und Privatisierungen ins Negative verändert und welcher Manager gesteht schon gern Fehler ein und leitet eine Rückentwicklung ein? Keiner. So vertiefen wir also den Mist, statt ein altbewährtes System wieder einzuführen und einige Probleme aus der Welt zu schaffen.

Mich ärgert aber auch mancher Kommentar über die Bahn. Oft wird die Bahn für Sachen verantwortlich gemacht, für die sie nichts kann. Der Grund dafür ist Frust und in großen Teilen auch Unwissen. Egal ob man etwas mitbekommt, was denn für eine Verspätung oder einen Ausfall verantwortlich ist oder ob man nichts weiß - es wird der Bahn angelastet. Ob das aber jetzt einer der leider sehr häufigen Bahnselbstmorde war oder ob Vandalismus/Diebstähle oder sonstige Polizeiermittlungen der Grund waren, man meckert. Doch was kann die Bahn in diesem Fall dafür?

In den Medien werden solche Vorfälle auch recht klein gehalten, damit das nicht nachgemacht wird. Und so erfahren die Fahrgäste oft gar nichts über den wirklichen Grund oder nur über drei Ecken, wenn sie sich die Mühe machen und nach den Infos suchen. Hier bei mir in der Nähe gibt es recht oft Streckensperrungen und große Verspätungen. Als Grund wird angezeigt "Verzögerungen im Betriebsablauf", "Verspätung aus vorheriger Fahrt", "Notarzteinsatz am Gleis" oder "polizeiliche Ermittlung". Den wahren Grund nennt man nicht. Wenn man die Infos sucht, stößt man auf eine Serie von Suiziden, Idioten, die Betonplatten auf das Gleis legen, Selfies im Gleis machen, Steine auf Züge werfen oder darauf schießen oder randalierende Fahrgäste. Oft sind Verspätungen nur die Folge eines Ereignisses im anderen Teil Deutschlands.

Aber es gibt schon auch große Probleme bei der Bahn, das muss schon auch gesagt sein. Und die behoben werden sollten, nur traut sich irgendwie keiner.

Was mich aber einfach stört, ist oft die Überempfindlichkeit der Fahrgäste. Leute, die keinen Anschluss brauchen oder keinen Termin mehr haben, beschweren sich über eine minimale Verspätung, obwohl es sie überhaupt nicht einschränkt. Verspätungen anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen werden ebenfalls unter "blöde Bahn" eingeordnet oder aber es wird mutwillig der Betrieb aufgehalten. Ich hatte schon Diskussionen mit Leuten, die sich weigerten, dem Schaffner den Ausweis zu zeigen, der aber Voraussetzung für die Gültigkeit des Tickets war. Das ging so lange, bis der Schaffner den Zug stehen ließ und die Polizei holte. Der Zug stand also nur wegen eines dämlichen Fahrgastes, der darauf pochte, dass der Schaffner kein Recht hatte, seinen Ausweis zu fordern. Wo ich mich frage - was bitte tut mir das, meinen Ausweis vorzuzeigen? Vor allem, wenn ich mein Ticket mit der Bedingung gekauft habe, dass es nur gültig ist, wenn ich meinen Ausweis vorzeige, falls gefordert. Ebenso sind sich die wenigsten Leute bewusst, welche Verspätung ein einfaches "Tür aufhalten" auf der Stammstrecke der Münchner S-Bahn nach sich ziehen kann und zwar auch bei den nachfolgenden Zügen.

Was ich damit sagen will: Der Fahrgast sollte erstens rücksichtsvoller werden und zweitens seine "Aus-Prinzip-kann-ich-das-fordern"-Einstellung, die oftmals auf Unwissen und Dummheit basiert, aufgeben.

Im Endeffekt braucht sich niemand beschweren, dass eine Bahn verspätet ist, wenn er selbst einmal schwarz gefahren ist oder die Tür aufgehalten hat oder sonst irgendwie den Betrieb aufgehalten hat. Ebenso wie niemand Grund zur Beschwerde hat, wenn eine Verspätung im Rahmen einiger Minuten eintritt und den Fahrgast in keinster Weise behindert. Klar, wenn ich einen Anschluss verpasse, ist das etwas anderes.

Ebenso wie zu sehr nach dem Aussehen geurteilt wird. Man hört jeden Tag im Bahnverkehr von den Fahrgästen "Uh, der alte Zug wieder, warum kein neuer". Ich finde, wir sollten unsere Ansprüche da etwas zurückfahren. Es wird jedes Jahr viel Geld ausgegeben, um neue Züge zu kaufen, die eine noch funktionierende und zuverlässige Technik ersetzt. Nebenbei büßen wir zuweilen auch Fahrgastkomfort ein (ihr erinnert euch sicher an die Beinfreiheit in den alten Silberlingen, oder? Vergleicht die mal mit der Enge eines neuen Triebwagens...). Wir könnten viel Geld sparen, wenn man alte Technik nutzt, bis sie kaputt ist, statt neue und wesentlich fehleranfällige Technik zu kaufen und sich wieder drüber zu beschweren oder in vollkommen überflüssige Technik zu investieren. Zu letzterem zähle ich einen Teil der automatischen Ansagen - früher hat das der Triebfahrzeugführer oder der Zugbegleiter gemacht. Heute muss das ein Computer machen, obwohl die beiden Menschen immer noch da sind. Sinn?

Ändern muss man also sowohl die Bahn als auch die Fahrgäste. Denn wenn überflüssige Ausgaben durch zu hohe Ansprüche, Vandalismus, Diebstähle und so weiter wegfallen, kann man das Geld für sinnvollere Sachen nutzen. Und dann können wir was besser machen. Wenn wir aber immer nur fordern, wird sich die Bahn nie voll auf das Wesentliche konzentrieren können, sondern sich mit viel überflüssigem Mist befassen müssen.

Euer ibi

Leider wird versucht die Kosten aller Art so niedrig wie möglich zu halten, bei den Karten merkt man aber nichts, ist eine Ausnahme.

Der Kunde und ein Teil des Personals leiden darunter.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstagspätmachmittag und grüßt dich herzlich aus Wien.

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Guten Morgen,

ich fahre sehr häufig Bahn (Bahncard 50-Besitzer) und hab auch schon alles erlebt. Man muss natürlich erstmal sagen, dass man sich an die reibungslosen Fahrten weniger erinnert als an die negativen Reiseerlebnisse.

Vom Suizidfall, Feuer am Gleis, technischen Defekten etc. hab ich schon alles erlebt. Zum Pokalspiel meines 1. FC Kölns auswärts in Hamburg bin ich damals exakt zum Anpfiff gekommen, obwohl ich fünf Stunden vorher in der Stadt sein wollte.

Negatives Highlight war man die Bahnfahrt München - Hannover. Letzter Zug an dem Tag (ein Freitag). Zug massiv überfüllt. Wir sind eine Station bis Augsburg gefahren und dann hieß es, dass Leute aussteigen müssten, sonst würde es nicht weitergehen. Da niemand raus ist, da es an dem Tag halt die letzte Möglichkeit nach Hannover war, wurden einem dann 15 Euro-Bahngutscheine geboten, wenn man den Zug verlässt. Bei Tickets, die deutlich mehr kosten, wahrlich ein schlechter Deal. Nach einer Stunde wurden 25 Euro geboten und da immer noch nichts passierte, fuhr man dann nach Würzburg weiter. Dort musste dann jeder raus, der keinen Sitzplatz hatte. Mit Bundespolizei und eine Gemache, als würde man Schwerverbrecher aus einem Zug prügeln müssen. Für alle, die dann draußen waren (wie ich), wurde ein Ersatzzug bestellt. Dauerte wieder eine Stunde. Angekommen bin ich in Hannover um halb 2 (statt irgendwann um 10) und von dort musste ich dann abgeholt werden, da halt auch nichts mehr gefahren ist. Unvergessen diese Fahrt.

Euch einen entspannten Tag, egal ob im TGV, der Westfalenbahn, dem ICE oder der bayrischen Oberlandbahn.

Euer Howard

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Würzburg, ist ja nett :) Da trifft man mich immer wieder mal an, den Bahnhof kenne ich seit früher Jugend. Danke für die Schilderung.

Vielen Dank und viele Grüße!

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Glaube auch dass die Voraussetzungen überall gleich sind, es wird versucht die Kosten aller Art so niedrig wie möglich zu halten, bei den Karten merkt man aber nichts, ist eine Ausnahme.

Der Kunde und ein Teil des Personals leiden darunter.

Fred wünscht dir einen sehr schönen Donnerstagabend und grüßt dich herzlich aus Wien.

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Technik und Computer – Fluch oder Segen?

Guten Morgen,

heute gibt es eine sehr offene Frage.

Wie steht ihr zu Technik und Computern und welche Erfahrungen habt ihr bisher damit gesammelt?

1941 entsteht in Berlin mit der Zuse Z3 der erste funktionsfähige Digitalrechner weltweit. Mitte der 50er-Jahre entstehen die ersten integrierten Schaltkreise in Halbleitertechnik und ab Ende der 60er-Jahre die ersten Mikroprozessoren. In den 80er-Jahren manifestiert sich der Personal Computer und ab 1993 nimmt die Nutzung des Internets immer weiter zu (vgl. [1, S. 91-129]). Soziale Netzwerke etablieren sich und 2007 stoßen die Smartphones hinzu. Und das ist noch lange nicht das Ende! Schlagworten wie IoT, künstliche Intelligenz, Big Data, Virtual Reality, Augmented Reality, Smart Home und Kryptowährungen gehört die Zukunft.

Wie weit geht das noch?

Was glaubt ihr, wie wird die Zukunft aussehen? Und welche Zukunft wünscht ihr euch? Welche Technik nutzt ihr in eurem Alltag und wie gut kommt ihr damit zurecht? Habt ihr beispielsweise Probleme mit Druckern? Und wie leicht könnt ihr euch an neue Technologien anpassen – den Umgang mit ihnen lernen? Sollte besser alles so bleiben, wie es ist, oder seid ihr offen für weitere Veränderungen?

Seht ihr Computer und Technik eher als Bereicherung an oder befürchtet ihr eine Art „digitale Demenz“ [2], wie vom Hirnforscher Manfred Spitzer prognostiziert? Wie sieht es mit den Kindern aus? Ab wann sollte der erste Kontakt mit Technik erfolgen und wie viel ist vertretbar? Sollte in Schulen im Unterricht mit Technik gearbeitet werden oder nicht? Sind Computer hilfreich oder eher hinderlich beim Lernen? Führt das Internet zur Vereinsamung und sozialer Isolation oder sogar zur mehr Selbstbewusstsein und mehr Extrovertiertheit – zu einer Art neuen „Greatest Generation“ [2] wie es Joel Stein vom „Time Magazine“ nennt (vgl. [2])?

Welche Gefahren seht ihr in der stetigen Ausbreitung der Technik und welche langfristigen Konsequenzen befürchtet ihr? Ist sogar mit einer „Verblödung“ der Gesellschaft, wie es Manfred Spitzer nennt, zu rechnen (vgl. [3])? Oder werden letzten Endes doch die Vorteile überwiegen?

Offene Frage

Lasst alles raus, was euch zu dem Thema einfällt! Ich habe die Frage bewusst sehr offen gehalten, um eine belebte Diskussion zu ermöglichen. Ich freue mich auf verschiedenste Standpunkte, Meinungen, Erfahrungsberichte und Prognosen. Eure Antworten können sich gerne auf diverse Bereiche und Ebenen des alltäglichen Lebens beziehen.

Einen schönen Donnerstag euch allen :-)

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Quellen

[1] Kübler, Hans-Dieter: Kommunikation und Medien. Eine Einführung. Münster: LIT Verlag, 2003.

[2] Sickmann, Philipp: Mediennutzung von Jugendlichen. Immer online, nie mehr allein. Berlin: Der Tagesspiegel, 2014.

[3] Blaß, Simone: Verblöden Kinder am PC? t-online.de, 2012. Im Internet: https://www.t-online.de/leben/familie/erziehung/id_59917854/verbloedung-durch-digitale-medien-manfred-spitzer-im-interview.html (zul. abgerufen am 13.02.2019)

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Das ist sicher kein Einzelfall. Aber warum immer diese Verspätungen ? Fast 80% aller Zugverbindungen enden mit einer Verspätung.

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