Guten Morgen, meine Eltern und Ihre Freunde k.tz.n mich an, beleidigen mich, sind alle Erwachsenen so?

8 Antworten

Hi, so ähnlich ging es uns mit der Schwiegermutter.
Bei unserem Jüngsten wurde als 5-jährigem eine starke Bettmilbenallergie festgestellt.
Das nur nebenbei: Erst der 3. Allergologe hat die Allergie erkannt! ALSO: Augen auf bei der Auswahl
des Arztes!
Und: Viele Ärzte sprechen immer noch von Hausstauballergie oder Hausstaubmilbenallergie, was ein
Quatsch ist, weil die Milben zu Millionen in der Matratze und im Bettzeug--also im Bett sind.
Aber das nur so nebenbei....
Natürlich wollte die Oma auch immer mal wieder die Kinder über Nacht haben (ist für die Eltern
ja nicht unangenehm;)), vor allem weil wir 3 Kinder haben und da die Zweisamkeit schon sehr 
kurz kommt. 
Unser Jüngster war immer sehr ungern bei Oma über Nacht, weil er immer Atemnot bekam.
Wohl hatte Oma sehr alte Matratzen mit viel Milbenkot und da war die Allergie besonders stark.
Als wir nun wussten, dass eine Bettmilbenallergie vorliegt und uns der Arzt damals das Milbiol
von HEXAL empfohlen hatte, mit dem unser Sohn zuhause bestens und beschwerdefrei schlafen konnte,
wollten wir bei der nächsten geplanten Übernachtung auch das Bett bei Oma einsprühen....
Oh Gott--da haben wir was angefangen! Oma war entrüstet und brach in Tränen aus, dass wir ihr
unterstellten, sie hätte es nicht sauber zuhause. Milben in ihrem Haushalt, wo sie doch jeden 2. Tag
staubsaugt und alle 14 Tage die Leintücher und Bettwäsche wäscht. "Die Matratzen kommen alle 2 Monate
an die frische Luft" warf der Schwiegervater auch noch ein und "ausserdem sind das ganz teure Latex-Matratzen".
Also das kann nicht sein. Der Bub deckt sich immer ab und da er immer ein offenes Fenster zum Schlafen will 
(was natürlich wir ihm angewohnt hatten) bekommt er immer Schnupfen und Husten und Niessen und rote Augen etc..
Ein rationales Gespräch und Erklärungen, dass diese Milben auch in einem hygienisch einwandfreien Haushalt
einfach da sind und sich nicht so mir nichts Dir nichts wegputzen oder wegsaugen lassen war da nicht mehr möglich.
Wir hatten uns erdreistet Unsauberkeit vorzuwerfen und das war ja Hochverrat):.
Ja, das hing der Beziehung zwischen Schwiegereltern und uns ein paar Monate nach. Vor allem weil unser Jüngster
sich auch weigerte bei Oma und Opa zu schlafen--zuhause ging es ihm gut und bei denen erstickte er fast.
Ein richtiger Generationenkonflikt!
Alle Argumente und wissenschaftlichen Dokumente zu dem Thema führten zu nichts. "Bei uns ist es sauber und
da gibt es keinen Hausstaub und schon gar keine Milben".
So ging das ein paar Monate und es gab ein Familientreffen anlässlich des Geburtstags der Schwiegermutter 
(wir schenkten kein Milbiol:):)). 
Der Bruder meines Schwiegervaters, den wir immer nur zu den Geburtstagen treffen, erzählte, dass er was ganz
Unglaubliches hatte: Eine Hausstauballergie! Und das, obwohl doch seine Frau alles so sauber hielt zuhause!
Er hatte zunächst fast einen Streit mit seiner Frau, als er mit dem Befund vom Arzt zurückgekommen war.
Nun hatte er diese dichten Matratzen- und Bettüberzüge bekommen. Auch fürs Kopfkissen und das will er gar nicht, weil das so raschelt.
Und so ganz los ist er die Allergie immer noch nicht. Obwohl seine Frau jetzt noch mehr saugt und wischt.
Die Teppiche sind alle raus aber jetzt friert ihn abends im Wohnzimmer an den Füssen.
Als der Bruder ihres Mannes jetzt von dieser Allergie erzählte wurde die Schwiegermutter plötzlich ganz hellhörig,
hinterfragte alles und da er dasselbe erzählte als wir einige Monate vorher satnd sie plötzlich auf, umarmte uns und
entschuldigte sich vielmals, dass sie uns nicht geglaubt hat.
Dem Bruder meines Schwiegervaters empfahl sie dann sofort auch unseren Milbenspray (der setzt ihn jetzt auch schon seit 
Jahren mit voller Zufriedenheit ein) und kauft jetzt immer das Nachfolgeprodukt Milbopax gleich in der 500 ml Flasche.
Damit werden ihre und unsere Matratzen dann alle 6 Monate eingesprüht.
Also--es muss nicht ein Hartz4 Haushalt sein, wo es zwischen den Generationen Unverständnisse gibt.
Man muss versuchen solche Streitpunkte ja fast mit Mediatoren versuchen zu lösen. Beim Bruder meines Schwiegervaters
war das ein zufälliger Mediator, aber so etwas kann man ja evtl. auch auch "organisieren" 
Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Hallo Jessy!

NEIN, das ist NICHT überall so. In der Regel respektieren Eltern ihre Kinder und möchten eigentlich nur das Beste für sie.

Was da mit dir gemacht wird, tut weh. Ich fürchte nur, dass deine Eltern das gar nicht erfassen können, weil es ihnen vermutlich an der nötigen Intelligenz fehlt. Das klingt zwar böse, aber sozial schwach sind oft Menschen, die keine gute Bildung haben, und es nicht schaffen, dadurch einen Arbeitsplatz zu bekommen. Da mangelt es oft auch an Mitgefühl.

Du schreibst, deine Freundinnen kennen es auch nur so. Sind das auch alles sozial schwache Familien? Wobei das auch nicht automatisch bedeutet, dass man seine Kinder nicht ernst nimmt, und sich über diese lustig macht.

Was bedeutet, deine Tante hat dafür gesorgt, dass du die Hauptschule "verlassen durftest"? Im positiven oder im negativen Sinne? Bist du dort raus geflogen, oder hast du auf die Realschule gewechselt?

Du kannst für dich nur eins machen: Mach es besser, als deine Eltern! Mach eine gute Schulausbildung, lerne einen ordentlichen Beruf, und gehe arbeiten. Und wenn du später mal Kinder hast, sei liebevoll zu ihnen und nimm sie ernst. Im Übrigen kann man auch arbeiten, wenn man Kinder hat. Zumindestens, wenn sie mal größer sind.

Hast du denn mal versucht, deinen Eltern zu erklären, wie weh dir das tut, wenn sie dich nicht für voll nehmen? Ich denke da schon mal an die fehlenden Arztbesuche im Kindesalter. Mir war das beim ersten Abschnitt deiner Frage klar, dass es sich bei deiner "Rotznase" um eine Allergie handelt. Sowas einfach abzutun ist grob fahrlässig, denn wenn man Allergien nicht behandelt, werden sie immer schlimmer, und aus Rotznase wird Atemnot (Asthma).

Du bist mittlerweile ja alt genug, selber zum Arzt zu gehen und solltest nach einer Desensibilisierung fragen, wenn du solche Probleme damit hast. Das machen Ärzte mit Fachgebiet Allergologie, das können auch manche Hausärzte sein, ansonsten HNO-Ärzte oder Hautärzte.

Die Milben in deinem Bett haben nichts mit Unsauberkeit zu tun. Milben sind in JEDEM Bett und auf JEDEM Teppich. Da kann man noch so saugen, die bekommt man nicht weg. Es gibt professionelle Firmen, die haben Spezialsauger. Wenn man die einmal im Monat kommen lässt, kann man das in den Griff bekommen. Aber das kostet! Dein Spray hilft auch. Und benütze das, und lass dich nicht von deinen Eltern deswegen unterbuttern.

Du bist immerhin so weit, dass du merkst, dass das bei euch nicht ok ist, somit hast du die Chance, es besser zu machen.

Vielleicht in 5 Jahren wirst du von zuhause ausziehen, und dein eigenes Leben leben. Dann kannst du deinen Eltern zeigen, wie es besser geht. Ohne Hartz 4 und den ganzen Tag stupide vor dem TV zu sitzen.

Viel Erfolg!

Lieber Polarbär,

vielen vielen dank...:-)

ja, sie sind alle sozial schwach. Wir wohnen in einem Plattenbau. ich schreib gleich weiter.

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ich hatte eine Realschulempfehlung aber meine Eltern sagten, ich sei doof und solle Postbotin werden, da reiche Hauptschule....meine Tante hat dann bei einem grossen Familienstreit, es ging um dieses Thema, nichts gegen Postboten, die haben einen harten und wichtigen Job, die initiative ergriffen....

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aber manchmal weiss ich nicht weiter. wie hier mit dem troll....das ist ja weg. ich weiss manchmal gar nicht, worauf sich manches bezieht. ich weiss nicht, wo oben oder unten ist. ich lerne Jungs kennen, die auf mich eingehen, was ich sympathisch finde, bis sie sofort anfangen, an mir rumzufummeln.

aber ich weiss, dass ich raus muss. und ich kann sehr stark, obwohl es überhaupot nicht vergleichbar ist, verstehen, was flüchtlinge bewegt. dieses raus müssen. diese Hilflosigkeit und Abhäöngigkeit. Abhängig von doofies.....ohne was machen zu können. Aber ich kann ja nicht wegrennen. meine Tante hat schon zu viel um die Ohren. Ihr Mann ist schwer krank.

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@0815issnich

Sei stark und setz dich durch. Mache aus deinem Leben, was DU machen willst. Postbotin kannst du als Ferienjob machen, aber nicht als Beruf. Eltern haben sowieso nicht zu bestimmen, was ihre Kinder beruflich machen werden. Lass dir da nicht reinreden. Du schaffst das selber, deine Bewerbungen irgendwo hin zu schicken, da brauchst du deine Eltern nicht dazu.

Das ist wirklich traurig, wie sie mit dir reden. Wenn deine Tante zu dir steht, dann rede mit ihr und hol dir da wenigstens mentale Unterstützung.

Du machst deinen Weg, da bin ich mir ganz sicher :o) !

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Meine Lebenserfahrung ist völlig anders. Ich habe meine Eltern als Menschen mit vielen Stärken und Schwächen kennengelernt, die mir aber immer gezeigt haben, dass sie mich lieben und meine Geschwister und ich für sie das Wichtigste auf der Welt sind.

Natürlich haben wir uns auch gestritten und es gab Zeiten, da kamen sie mir unglaublich konservativ vor, das lag dann aber eher an mir. Sie haben mich immer bestärkt, meinen Weg zu gehen.

Wenn Deine Eltern mit ihren Leben schlecht zurecht kommen, sich aber irgendwie mit der Situation abgefunden haben, ist jemand, der es anders machen will, indirekt ein Angriff auf ihren Selbstwert. Dein Handeln könnte ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie zu wenig getan haben und Du auf sie herabschaust. Das ist natürlich nur eine mögliche Erklärung und keine Rechtfertigung.

Zum Glück bist Du nicht 12 oder 13, sondern schon 17. In absehbarer Zeit kannst Du deinen Weg ohne Fremdbestimmung gehen. Wenn man keine Unterstützung von Zuhause hat, ist das ein Riesennachteil und es ist oft sehr schwer Selbstvertrauen aufzubauen. Man hat aber auch einen Riesenvorteil: Im Gegensatz zu umsorgten und verwöhnten Heranwachsenden, die beim ersten Widerstand überrascht feststellen müssen, dass man sich im Leben anstrengen muss, hast Du eine ganz andere Motivation, Dich anzustrengen, um anders zu leben als Deine Eltern.

Danke :-)

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Wut auf Eltern wegen Kindheit. Was tun?

Früher hatte ich (20) ein schweres Verhältnis zu meinen Eltern. Meine Mutter trennte sich von ihrem ersten Ehemann (meinem biologischen Vater) als ich ein Jahr alt war. Danach hat sir sich viel um mich gekümmert, bis sie, als ich 8 war einen neuen Freund hatte und Herz über Kopf verliebt war. Ich war anfangs sehr glücklich darüber und akzeptierte ihn. Dchnell, nach einem halben Jahr merkte ich aber, wie meine Mutter sich veränderte. Sie schenkte mir weniger Aufmerksamkeit um die Zeit in ihren Lover zu investieren. Am schlimmsten wurde es, als zwei Jahre später beide heirateten und meinen kleinen Bruder (heute 10) und eine Schwester (8) bekamen. Sie meinte sogar rotz frech zu mir, sie hätte mich doch auch abtreiben können oder die Pille danach nehmen, dann hätte ich gar kein Leben. Wenn wir in den Urlaub fuhren, ließen meine Eltern mich bei dem Vater meiner Mutter denn die Eltern meines Stiefvaters sollten mich nicht direkt kennenlernen.
Auch wichtige Ärztetermine verpassten sie - das galt natürlich nicht für meine Geschwister um die immer gesorgt wurde. Sie gingen nicht mit mir zum Zahnarzt oder Augenarzt. Wenn mir etwas kaputt ging musste ich es sofort ersetzten und vom selbstverdienten Taschengeld durch Babysitten bei Nachbarn (ich war 12!) bezahlen.

Erst als ich 14 war begann mein Vater mich als seine Tochter zu akzeptieren und zu lieben und meine Mutter verhielt sich sehr nett zu mir, versuchte quasi die ganze schlimme Zeit aufzuholen. Plötzlich stand ich über meinen Geschwistern, bekam ständig Geld und Geschenke.

Als ich mit 19 dann wegen meiner Ausbildung auszog begann meine Mutter starke Schuldgefühle zu fühlen und arbeitet heute ehrenamtlich mit Flüchtlingskindern und versorgt Kinder benachteiligter Familien. Sie versucht sich dadurch besser zu fühlen

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