Guten Morgen. Lastenfahrräder fördern?


24.08.2021, 10:08

Ich finde die Dinger gut, auch wenn ich sie nicht nutzen würde bzw. kann. Im normalen Straßenverkehr sind die auch nicht mehr Hindernis als normale Radfahrer, denen ich ja auch weiträumig ausweiche (und diese "Hindernisse" stören mich überhaupt nicht). Und gerade in Innenstädten geht die Tendenz ja zum Tempo 30 oder 20, was ich angesichts mancher enger Verkehrsräume mit viel Fuß-und Radverkehr auch passend finde.

Einzig die Parksituation in Einkaufsstraßen und dichteren Wohngebieten ist kritisch. Aber das Problem lässt sich ja durch entsprechende Umnutzung der KFZ-Parkplätze leicht beheben. Schließlich ersetzen die Lastenräder ja auch PKW.

25 Antworten

Guten Morgen,

das kleine Deutschland wird nicht die Welt retten und solange China, die USA und jede Menge Schwellenländer so weiter machen und die Umwelt schädigen, ist das völlig witzlos.

Ich halte von dem Vorhaben nicht viel, zumal das wieder nur in Projekt für den urbanen Raum ist und den Ländlichen Raum nicht berührt. Ein paar hippe Städter mögen ihren Spaß dran haben, alle anderen können drauf verzichten und für sie ist es auch aufgrund ihrer örtlichen & topographischen Beschaffenheiten vor Ort total irrelevant.

Wäre eher dafür, den ÖPNV auszubauen und das gerade auf dem Land - denn da ist wirklich der Hund begraben. Das wäre besser, als jetzt hektisch eine Sache zu finanzieren/zu forcieren, die am Ende doch nur das Gewissen der Politiker befriedigt und einer verschwindend geringen Zielgruppe kleine Vorteile bringt.

https://www.youtube.com/watch?v=AecwqH5HYV8

Nur soviel zur Führerscheindebatte: Der 92-jährige Opa Heinz fährt in der Regel nicht aus Spaß in seinem Opel-Kadett usw. durch die Gegend, sondern weil er jwd wohnt, die Verwandten weit weg sind oder keine Zeit für ihn haben und er trotz gesundheitlicher Probleme keine andere Wahl hat - das geht ggf. ein Leben lang gut, aber es muss nicht so sein ... und irgendwann kracht es dann halt mal doch, alle schimpfen, alle haben es wieder mal gewusst und alle schreien, aber den Grund dahinter schweigt man tot. Das wäre vermeidbar, wenn nicht nur zweimal pro Tag ein Schülerbus die Dörfer ansteuert oder die ach so tollen Nachbarschaftshilfe-Vereine der "Scheinchristlichen", die in Wahrheit nur Presseluft schnuppern und sich darstellen wollen (die kriegen ja immer ganz große Augen und heiße Ohren, sobald ein Redakteur kommt - geht es dann ums Konkrete, knicken sie ein) mal tun würden, wovon sie immer schwadronieren.

Das Fahrrad-Lied der Prinzen halte ich jedenfalls, obwohl ich die Truppe immer nur mäßig cool fand, für ungleich witziger als solche Ideen, die man auch als Klientelpolitik oder Treppenwitz bezeichnen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=Dg5y6Q2crXw

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Da ist Viel dran an deiner Antwort und früher in der DDR sollen die Busverbindungen sehr gut gewesen sein, überallhin. Warum kann man da nicht auch hier hinkommen?

Dir einen schönen Dienstag, LG. :)

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@PicaPica

Es würde gehen, wenn man es wollen würde - und dann würden sich auch mehr Leute das mal überlegen. Ganz ohne eigenes Fahrzeug dürfte es zwar nicht gehen (Stichwort Großeinkauf, den will auch ich nicht im Bus dabei haben; in der Kurve rumpelt dann alles durch den Fahrgastraum inklusive dem Obst, das muss nicht sein), aber man kann durchaus Mittel und Wege finden. Wie gesagt - wenn man es wollen würde. Aber ich glaube, dass die Politik weder eine Energiewende forciert noch Elektroautos, da die Autolobby und auch der ADAC viel zu präsent und zu einflussreich sind.

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@rotesand

Seufz, da wirst du recht haben und hat nicht die "Mutti", sozusagen noch als Abschiedsgeschenk, den Autobossen noch schnell ein riesen Geldgeschenk gemacht?

Richtig, man muss wollen, das ist bei Allem so. Wer nicht will, findet Gründe, wer will, findet Wege. LG. :))

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@PicaPica

Detailierter:

Die Busverbindungen in der DDR waren vor allem arbeitszeit- und schülerorientiert. So gab es z.B. zwischen Dresden und Dippoldiswalde etwa 10-12 Fahrten (eine Richtung), davon aber mindestens 3 zeitlich eng zu den Stoßzeiten. Der letzte Bus etwa 22Uhr. Die Busse waren am Wochenende (Skitourismus, Winter) aber auch brechend voll. Sind aber auch sehr wahrscheinlich gefahren, weil die Straßen gut geräumt wurden.

Es gab auch Betriebsverkehr, meist für sehr große Betriebe. Es gab auch Leute, die täglich mit dem Rad unterwegs waren.

In kleinen Orten gab es aber auch wesentlich mehr Infrastruktur. In Schmiedeberg hinter Dippoldiswalde, Apotheke, Post, Lebensmittelgeschäft, 2 Bäcker, Korbmacher, Haushaltswaren, Elektro-Fachgeschäft (Fernseher Waschmasch. usw,), Blumenladen und mehr. Alltägliche Einkäufe, und vieles Andere auch, konnte man innerhalb des eigenen Ortes erledigen. Oft, inklusive arbeiten.

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@treppensteiger

tragisch und traurig, was damals alles möglich war und nach der "tollen Wende" dann alles plattgemacht wurde, ich kenne es auch noch so, vor allem auch die schönen Tante Emma - Läden

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Guten Morgen Zalla und in die Runde,

So viele Lastenfahrräder habe ich noch gar nicht öffentlich gesehen, aber ein Modell davon - vorn dran ein Träger für einen Kartoffelsack! - habe ich in Erinnerung. Nicht übel - für Kartoffelesser ! 😆

Ich könnte mir vorstellen, dass es ohnehin in den nächsten Jahren trenden wird, sich mangels Ressourcen wieder auf altbekannte, überlebenswichtige Lowtech-Systeme zu konzentrieren.

Da bis dahin - geplant! - die Bevölkerungsdichte deutlich geringer liegen wird als heute, wird auch ausreichend Platz in den Städten sein. Klimalockdown, Niedergang der Wirtschaft Preispolitik und Inflation werden ihr übriges dazu tun, ein Lastenrad zu einem Erfolgsmodell werden zu lassen - dafür wird man sich Subventionen glatt sparen können!

Wie ältere, nicht mehr so muskelbepackte Leute das Handling mit diesem Teil allerdings stemmen sollen, wird sicher noch jemand heraustüfteln, der viel Geld für seine Studie von der öffentlichen Hand verlangen darf. Elektroantrieb - gibt's ja schon. Vielleicht noch ein wenig künstliche Intelligenz dazu? Es muss sich für die Industrie ja lohnen...!

Ich jedenfalls werde meinen Diesel noch freudig nutzen, solange es geht. Mein Fahrrad parkt im Schuppen; es zu fahren, möchte ich seit einer OP nicht mehr riskieren.

Allen noch einen schönen Tag!

Ja, intelligente selbst fahrende Räder, das wär´s... Wenn dein Auto dann schon mal losgefahren ist zur Arbeit und auch dein Rad nicht auf dich wartet und auch schon vorgefahren ist, kannst du im Bus sagen "Oh, schau an, da ist ja mein Auto und da mein Fahrrad"...

Vielleicht könnten sie die Räder mit einer Photovoltaik-Folie auskleiden, dass sie autonom aufladen könnten, also wenn es E-Bikes sind. Ich denke, da könnte man noch auf so einige Ideen kommen.

Dir einen schönen Dienstag (heute tatsächlich), GLG. + ... :-))

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@PicaPica

Du hast richtig gute Ideen, liebe Pica!!

Subventionen sind immer für die Falschen!

Dir auch einen tollen Tag und ❤liche Grüße!

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@Spielwiesen

Danke und recht hast. Auch, kannst du dich an irgendetwas erinnern, wo Reformen mal tatsächlich eine Verbesserung brachten, oder Subventionen, oder überhaupt irgendeine Entscheidung der Regierung, also fürs Volk? Mir fällt tatsächlich Nix ein, GLG.

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Liebe A., vielen Dank für deine Antwort.

Bei uns in der Großstadt sieht man diese Räder schon ab und an.

»Ältere, nicht mehr so muskelbepackte Leute« könnte man im Kasten vorne unterbringen. Ich denke zwei schmale Omis mit Sofakissen passen da schon hinein. Man könnte einen Shuttle-Service zwischen Altenheim und Impfcenter einrichten oder zwischen Altenheim und Friedhof, um die vielen verstorbenen Heimbewohner besuchen zu können ;-)))

Spaß bei Seite. Das geht natürlich nicht und macht man auch nicht.

Und, liebe A., dass passende Liedchen habe ich auch gefunden für deinen kleinen »Flitzer-Stinkerchen«

https://www.youtube.com/watch?v=myXi1KMyClc

Einen schönen Tag noch und herzliche Grüße von W.

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@Lazarius

Prima Ideen, lieber W., und dann noch a Musi dazu! Meine Güte! Danke dafür!
Ich denke, wenn alles so eintrifft, werden die Menschen kreative Ideen ohne Ende haben. Dir auch einen schönen Tag!! Liebe Grüße!

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Guten Morgen,

ich finde es gut, wenn man andere Arten der Mobilität fördert. Städte wie München (in der ich ja lebe) platzen vor Autos aus allen Nähten und es sind viele Stadtmenschen bereit auf ein Auto zu verzichten, wenn es gute Alternativen gibt.

Dazu zähle ich einen günstigen und guten ÖPNV, aber auch Carsharingmöglichkeiten, wenn man ein Auto braucht oder halt auch sowas wie Lastenräder. Wie groß der Bedarf da ist, kann ich nicht einschätzen, aber wenn man damit Autofahrten reduziert, warum denn nicht :)

Liebe Grüße

Howie

Hallo Zalla und den anderen Tollen hier,

warum nicht? Schaden kann es nicht. Nur bei Handwerkern, so wie es die Grünen vorhaben, dass die zu ihren Kunden per Lastenfahrrad fahren, das kann ich mir nicht so ganz vorstellen, dass das funktioniert.

Alles was umweltfreundlich ist und den Autoverkehr reduziert ist m. E. gut und breiter als ein normales Fahrrad sind die tatsächlich nicht. Dann müssten sie, finde ich, aber auch mehr Geld in die Hand nehmen für den Ausbau von Radwegen.

Euch einen schönen Dienstag, LG. :--)

Da kann ich dir nur zustimmen. Wenn ich in die Transporter der Handwerke blicke, die zum Handwerkshof unserer Wohngenossenschaft gehören, dann erscheint einem so ein Lastenrad, wie eine Einkaufstasche.

Einen schönen Restabend für euch und herzliche Grüße von W.

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@Lazarius

Genau lieber Freund, danke dir für deinen Kommentar und euch einen schönen Mittwoch, GLG.+ ... :D

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@PicaPica

Bitteschön und sehr gerne.

Vielen Dank für die lieben Grüße, die ich an euch mit Freude zurücksenden kann.

GLG W.

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Hallo dann mal .

Ich stelle mir Förderungen von 1000 € in anderen Bereichen besser vor als für solche Dinger .
Wenn sich zwei davon auf den Radweg begegnen , wenn es dann überhaupt welche gibt , kommt es zu Problemen . Fahren sie auf der Straße bricht da der Verkehr völlig zusammen . Parkplätze für Autos dazu verwenden für die Dinger auch , denn es gibt ja schon kaum welche für Autos was nun mal noch das Verkehrsmittel der Menschen ist .
Stellt euch mal das Chaos vor wenn alle in einer Stadt oder Dorf mit so einem Ding herum fährt nur wegen der 1000 € Förderung .
Für mich mal wieder ein verzweifelter Vorstoß um die Umwelt retten zu wollen -
nur meine Meinung .

Schönen Tag dann noch .

Ich denke auch, dass der sog. kleine Mann die Umwelt nicht schwerpunktmäßig wird retten können, da müssen die Großen damit anfangen und wie du es schon so schön erwähnt hast, es ist letztlich nicht bis zu Ende durchdacht, klingt aber ganz gut für den Wahlkampf. Außerdem wenn z. B. die Grünen dann dran wären, ginge sie ihr Geschwätz von gestern vermutlich eh nix mehr an..., aber da will ich nichts unterstellen. ;-)

Dir dann mal einen schönen Dienstag, LG. :)

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