Guten Morgen. Konsumiert ihr alkoholische Getränke?

46 Antworten

Guten Tag!

Gelegentlich trinke ich Alkohol, aber eher mal ein kleines Bierchen (habe auch immer was daheim) oder einen Radler und gelegentlich mal einen Sekt; Weintrinker bin ich trotz meiner Affinität zum Würzburger Raum absolut nicht. War ich auch noch nie - Wein kaufe ich im TetraPak und benutze ihn, um einen guten Kuchen draus zu backen (Tipp einer guten Nachbarin, schmeckt echt gut).

Allerdings trinke ich nur was, wenn ich weiß, dass ich am selben Tag und bestenfalls auch am Tag danach nicht auf mein Auto angewiesen sein werde. Ich war schon früher genau deswegen immer "der Fahrer", weil ich eigentlich auf Partys, Festen usw. nur Cola und Limo trinke und auf Empfängen usw., die ich beruflich bedingt besuche, selbst aus dem obligatorischen "Begrüßung-Sekt-Orange" einen "Begrüßung-Orangensaft ohne Sekt" mache ----> nicht alle finden das cool und es sorgt als schon für "ach Gott, was sind Sie denn für ein Öko-Fritze?"-Blicke, aber da steh' ich drüber.

Ich trinke am liebsten Wasser, (guten) Fruchtsaft, Kaffee/Latte Macchiato oder kohlensäurehaltige alkoholfreie Softdrinks in dieser Reihenfolge, meistens Wasser oder Fruchtsaft, im Regel Wasser. Wenn ich Alkohol trinke, ist nach einem Bier Schluss, höchstens zwei wenn ich extrem gut drauf bin und ich echt längerfristig nicht Autofahren muss/keine gesellschaftlichen Auftritte habe. Sicher mag es sein, dass dieser launige Spruch...

"Wer Bier trinkt, der schläft gut,

und wer gut schläft, sündigt nicht,

und wer nicht sündigt, der kommt in den Himmel!"

...teilweise durchaus zutrifft, aber über Alkohol definiere ich mich nicht, ich brauche das nicht und stamme auch nicht aus einer Familie, in der ständig Alk getrunken wurde. Wir hatten immer Bier zuhause, aber das gab es nur selten und die "Harten Sachen" lernte ich erst zufällig kennen: Gleichaltrige aus den Dörfern, die man mit 17-18 auf der Berufsschule kennen gelernt hat, kamen auf Partys wie selbstverständlich mit starken Sachen wie Bommerlunder, Berentzen, Doornkaat aus Kornsaat, Klarem, Tequila, Goldbrand und Co. an, das von uns Kiddies aus der Platte damals kaum jemand gekannt hat und wenn doch, dann nur vom Hörensagen oder aus dem Regal. Wir waren keine Langweiler, aber bei uns hat's mit Bier, Radler und selten einem Wein aufgehört. Wenn wir Marshmellows mit Kirschsaft oder irgendwelche lustigen Cremes zum Abschmecken eigener Rezept-Kreationen benutzten, die wir aus dem Shop der Amikaserne bekommen haben, oder einen Kasten Oettinger, Distel, Würzburger Hofbräu usw., dann hatten die Dorfkinder irgendwas Hochprozentiges dabei, das es eigentlich erst ab 18 gegeben hätte oder waren sogar schon voll, bevor die Party überhaupt losging.

Was mich damals wunderte: Es gab unter den Dorfkindern sogar einen, dem der Magen ausgepumpt werden musste und ich weiß von zweien, die mit 15 eine fette Alkoholvergiftung hatten - und ein Mädchen war ernsthaft stolz drauf, dass sie mit 16 von der Polizei besoffen in der Kreisstadt aufgegabelt und mit Tatütata heimgefahren worden ist, einsam in der Samstagnacht, bis sie den Polizeiwagen voll brach. Sorry, das fand ich dann doch widerlich.

Ich kann auch ohne fröhlich sein, zum Beispiel dank lustiger Musik wie hier von Toni Marshall: "Wir singen Loop di Love" - ein schönes, lustiges Lied: Mal wieder Lachen ohne Grund, denn Lachen hält das Herz gesund - in diesem Sinne wünsch' ich euch einen guten 29. April - kommt gut durch den Montag :)

https://www.youtube.com/watch?v=qjfwYl18IFo

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Die blöden Blicke, wenn man sagt man kann nichts trinken, weil man Auto fahren muss kenne ich auch.

Mir fallen auch auf Anhieb ein wie stolz erzählt wurde, dass man nicht mehr weiß wie man das Auto nach Hause bekommen hat...

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@catchan

Ich habe immer Alkohol zuhause und in meinem Wohnzimmerschrank eine Minibar, da sind auch hochprozentige und teilweise teure Sachen wie Aperol-Spritz, Hugo, Sekt "Grün-Gold", Martini, dominikanischer Rum (original aus der DomRep mitgebracht) oder Grappa usw. drin, meist ist es Zeug, das ist irgendwo mal geschenkt bekommen habe. Ich habe auch ein Bowle-Service und spezielle Bleikristallgläser - da lege ich schon Wert drauf, zumal ich ein guter Gastgeber sein will und bei und "Jugos" sowieso ganz eigene Gesetze gelten für den Empfang von Gästen und deren Bewirtung.

Getrunken wird aber wie erwähnt nur selten - wenn jemand was will und nicht mehr fahren muss, kann er alles haben, solange er sich in der Gewalt hat, nur würde ich nie Alkohol an jemanden ausschenken, bei dem ich weiß, der muss fahren oder es ist sehr spät und am nächsten Tag muss er auf die Arbeit - zumindest müsste es dann echt bei einem Radler oder einem kleinen Bierchen bleiben, ansonsten gibt's halt Cola und so'n Zeug, ist auch alles im Hause.

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@rotesand

Eine gute Bar habe ich auch zu Hause. Aber ich würde den Alkohol nie jemanden aufnötigen. Das ist gegen jeden Anstand.

Im Gegenteil, wenn mir jemand sagt, dass man nichts trinkt, weil man noch fahren muss, finde ich es gut, wenn man sich strikt daran hält.

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Guten 'Morgen', lieber Rotesand! Dir ist doch bestimmt klar, dass du jetzt nach diesem hochgelobten Rezept gefragt wirst: Weinkuchen! Vielleicht gehört der ja schon zu den Sünden? Dann passt er in mein kleines Kochbüchlein, in dem lauter solche sündhaft leckeren Rezepte vorkommen...! Schönen Gruß!

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@Spielwiesen

Danke! Ich kann es dir am Vorabend raussuchen - habe es auch nur handschriftlich, aber das tippe ich dir gern ab. Viele Grüße!

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@rotesand

Die handschriftlichen Rezepte sind die besten, gesteigert noch durch Kleckse drauf, Soßen-, Rotweinspritzer u.ä. ;) ! Scann es doch einfach ein - ist authentischer! (mein Vorschlag!) LG

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Fred wünscht dir einen schönen Montag und grüßt dich aus Wien herzlich.

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@Malevamente

Es ist ja auch so - was andere denken, kümmert mich dahingehend nicht... die sollen ihr Leben leben, ich lebe meines und ich bin auch zufrieden. Ich habe die Bewunderung anderer nicht nötig, soviel zum Thema Mercedes E-Klasse und ähnlicher Quatsch ... ich bin mit mir zufrieden.

Viele Grüße!

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Guten Abend, lieber rotesand,

es macht mir immer wieder Freude Deine Kommentare zu lesen. Ich wünsche Dir noch eine gute Nacht und alles Gute, vom Plawöpfchen

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Einen wunderschönen guten Tag Zalla, auch an alle anderen in der Runde hier und vielen Dank für diese Frage.

Mit sieben Jahren war ich das erste Mal betrunken. Ich hing immer an dem Abfüllschlauch, wenn mein Vater neue leere Flaschen beim Weinabfüllen von draußen holte. Eigentlich sollte ich nur den Schlauch vorne zudrücken.

Das war ein Schlüsselerlebnis für mich. Seit dem habe ich immer ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Alkohol. Und das grauenhafte Erlebnis aus meiner Kinderzeit verlieh mir einen gewaltigen Respekt vor Alkohol, der bis heute anhält.

Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich nur Alkohol zu Hause hatte, wenn sich Besuch angekündigt hatte oder Feierlichkeiten anstanden. Ich wusste, welche Gäste, welchen Alkohol gerne tranken, und kaufte danach ein. Natürlich trank ich dann ebenfalls ab und an ein Bierchen oder ein Gläschen Wein zum Anstoßen mit.

Heute ist es etwas anders. Seit einigen Jahren bin ich Diabetiker, leider mit einem sehr unregelmäßig verlaufenden Blutzuckerspiegel. Ich habe bemerkt, dass ein Bierchen oder auch ein Weinbrand den Blutzuckerspiegel in sehr kurzer Zeit senken kann. Das hält zwar nicht lange an, aber die hohen Blutzuckerspitzen kann ich damit schnell senken. Wein hingegen treibt den Zuckerspiegel hinauf und ich darf ihn nicht mehr trinken. Darum habe ich immer einige Flaschen Bier zu Hause und eine Flasche Weinbrand in der Bar. Mehr wie zwei Flaschen Bier die Woche und ein Gläschen Weinbrand im Monat trinke ich nicht. Wobei Bier ja noch einigermaßen geht, aber der Schnaps geht immer dreimal rauf und runter, bis er unten bleibt, denn Alkohol schmeckt mir eigentlich gar nicht.

So wünsche ich allen noch einen schönen Tag, mit oder ohne Alkohol, und einen guten Start in die neue Woche.

Herzliche Grüße von Lazarius.

Guten Tag, lieber Lazarius,

Ich hoffe, das Du jetzt, wo Du doch schon einige Jährchen älter bist - als sieben Jahre - den Unterschied zwischen Abfüllschlauch "Vorne zudrücken" beziehungsweise den Weinabflussschlauch durch "saugen zu stoppen" begriffen hast*schmunzel*

Wie gut, das Du auf diese Art, die - n e g a t i v e Seite des Alkohols - kennenlernen konntest oder musstest.:-)))

Wie schade für Dich, das Du als Diabetiker doch immer ein wenig achtsam auf solche Dinge, wie richtige Ernährung, Zuckerwerte und nicht zuviel Alkohol achten musst. Ich wünsche Dir immer ganz besonders das rechte Maß im Auge zu behalten, um Deine Werte im *Zaum halten zu können*

Noch liebe Grüße an Dich und alles Gute, wünscht Dir das Plawöpfchen

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@iQPlawopf

Guten Abend, liebes Plawöpfchen, vielen Dank für deinen lieben Kommentar und auch für die lieben Wünsche.

Ja, den Unterschied zwischen einem abgeknickten und einem abfließenden Schlauch habe ich gelernt. Aber ich bin sehr froh, dass dieser Vorfall mich immer vorsichtig mit Alkohol umgehen lassen hat. Und sofern war er für mich weder eine Bedrohung noch eine Gefahr, denn ich kenne das Maß und halte es auch ein. Das einzuhaltende Maß habe ich für mich mit so wenig wie möglich Alkohol festgelegt. Aber bei Diabetes bin ich sehr froh, dass ich diese „Notbremse“ habe, auch wenn die Ärzte nicht zugeben, dass es so funktioniert.

Ich wünsche dir einen schönen erholsamen Abend und sende viele liebe und herzliche Grüße von Lazarius zu dir nach Berlin.

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Selbstverständlich trinke ich, der Staat benötigt pausenlos Steuern, um Kriege zu finanzieren ( I. WK + II.WK) und Heute um sinnlose Projekte zu finanzieren....

Stuttgart21, Flughafen BER, Aussichtstürme die keiner besucht, Abgeordnete finanzieren eigene Verwandte über Steuergelder, usw.

Ich trinke immer nur mit schlechtem Gewissen, da ich nur 3 Rotweingläser mit 2/3 Mineralwasser gestreckt trinke....(schäm)

Ab und zu (bei Besuch) kommt eine Flasche Wodka auf den Tisch, ist aber auch nicht viel Getränkesteuer:-((

Während der Bundeswehrzeit haben wir Soldaten den Steuersäckel am Wochenende prall gefüllt, da sich eine Heimfahrt für viele NICHT lohnte.

Auch die früheren Partykeller trugen zum großen Steueraufkommen bei....Hochzeiten, Taufen, Geburtstage usw. sind extrem gute Kassenfüller:-))

In diesem Sinne skol oder prost.....

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

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