Guten Morgen! Kann Mobbing durch das eigene Schicksal erklärt werden?

35 Antworten

Guten Morgen in die Runde!

Erklärbar ist das Verhalten sicherlich durch die Vorgeschichte.

Zu rechtfertigen allerdings "einfach so": nein.

Dieser spätere Abt.-Leiter hat ja am eigenen Leib erfahren, wie übel es ist, getreten und geschunden zu werden. Da sollte man froh sein, wenn es aufgrund des Positionswechsels nicht mehr so ist, aber doch nicht den Spieß umdrehen.

Ich denke eher, dass dieser jemand in seinem Charakter schon immer ein tyrannisches Würstchen war und dieses Wesen hatte, welches nur am Ausbruch gehindert wurde.

Endlich in der Position angekommen, kann er dann so sein, wie es ihm gefällt.

So sehe ich das.

Nicht direkt vergleichbar, aber doch artverwandt:

Wer als Kind mit Schlägen groß geworden ist, schlägt deswegen längst nicht später sein eigenes Kind. Die "Erkenntnis" dass Schläge ein gutes Mittel sind, wird ausgebremst von der eigenen Erfahrung.

Es sei denn, der Charakter ist so "gepolt", dass er gerne schlägt und darin etwas Positives (oder zumindest nichts Negatives) sieht.

Nun muss man nicht jedes mal mit der Vergebungsnummer kommen, wenn einem Unrecht widerfahren ist. Es liegt nicht in der Natur des Menschen, die linke Backe hinzuhalten, wenn man vorher eins auf die rechte bekommen hat. Schließlich steht da auch irgendwo "Aug´ um Auge - Zahn um Zahn!"

Es wäre sicherlich ok gewesen, wenn dieser Mensch aus Deiner Geschichte den anderen, die ihn zuvor gemobbt hatten, einen Denkzettel verpasst hätte, das kleine "Dankeschön", die Retourkutsche.

Das hätte wohl jeder verstanden und auch hingenommen - eben "die Quittung".

Aber auf Dauer ein noch größeres Axxxxloch zu sein als andere zuvor, das ist nicht die Antwort, die ihm zusteht.

In dem Betrieb, wo ich gelernt habe, gab es früher auch so einen Schinder. Der hat mit Hingabe den Lehrlingen die Nackenhaare umgedreht. so mit Daumen und Zeigefinger zugepackt und dann gedreht - super schmerzhaft.

Das hat er eines Tages bitter bereut und eine gedröhnt bekommen, dass er für 2 Stunden in der Ecke lag. KEINER hat ihm geholfen oder auch nur irgendwas gesehen.

So könnte es für den Menschen aus Deiner Story ebenfalls enden.... wer weiß.

Beste Grüße,

Poison Arrow

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Du sprichst mir aus der Seele:

Ich denke eher, dass dieser jemand in seinem Charakter schon immer ein tyrannisches Würstchen war und dieses Wesen hatte, welches nur am Ausbruch gehindert wurde.

Endlich in der Position angekommen, kann er dann so sein, wie es ihm gefällt. ... Aber auf Dauer ein noch größeres Axxxxloch zu sein als andere zuvor, das ist nicht die Antwort, die ihm zusteht.

Das bringt es auf den Punkt.

Liebe Grüße und noch einen in jeder Hinsicht erfreulichen Tag für Dich 🌞

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Fred wünscht dir einen sehr schönen Nachmittag und grüßt dich aus einem gewittrigen Wien herzlich.

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@Fredlowsky

Ebenfalls einen schönen Rest-Dienstag, Fred!

Hier gewinnt allmählich die Sonne das Armdrücken gegen die Regenwolken und gibt den Weg frei in einen heiteren Abend.

Beste Grüße nach Vienna

PoisonArrow

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Wer als Kind mit Schlägen groß geworden ist, schlägt deswegen längst nicht später sein eigenes Kind.

Hallo @PoisonArrow,

Darüber kann man glaube ich lange nachdenken.

Findest du denn, dass man schon sagen kann, dass wenn jemand schlägt, er in den meisten Fällen in der eigenen Kindheit geschlagen wurde? Wird andersherum ein Schuh daraus?

Einen schönen Mittwoch dir noch!

Gruß
Suboptimierer

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@Suboptimierer

Hallo Suboptimierer!

Wie ich schon sagte (schrieb), ist das Schlagen / Nicht-Schlagen wohl eher im Wesen des jeweiligen Menschen verwurzelt.

"Es sei denn, der Charakter ist so "gepolt", dass er gerne schlägt und darin etwas Positives (oder zumindest nichts Negatives) sieht"

Ich habe im Bekanntenkreis mehrere Leute, die als Kinder Schläge "genossen" haben und für die Erziehung ihrer Kinder festgelegt haben, dass diese eine solche Erfahrung nicht machen müssen.

Gibt natürlich auch solche, die geschlagen wurden und im Nachhinein für sich selbst urteilen, dass es ihnen nicht geschadet hat und deswegen auch ihren Kindern nicht schaden wird.

Ich glaube nicht, dass ein generell gültiger Umkehrschluss in beide Richtungen immer und sowieso zutrifft.

Gewaltbereitschaft ist in allen Menschen vorhanden, nur die Grenze - dort wo der "rote Bereich" anfängt - ist bei jedem unterschiedlich weit entfernt.

Es kommt nicht immer "von zu Hause", wenn (junge) Menschen statt Worten körperliche Argumente einsetzen.

Wir lösen zu Hause Konflikte generell ohne körperliche Gewalt.

Dennoch hat meine Tochter im zarten Kindergarten-Alter einen Konflikt im KiGa auf körperliche Weise gelöst. Ging dabei gar nicht um sie selbst, sie hat nur mit angesehen, wie einem kleineren sein Spielzeug weggenommen wurde, von einem Jungen, der sogar noch älter und größer war als meine Tochter zu jener Zeit.

Sie hat den (größeren) Jungen geschnappt und in die Sandkiste geschubst und ihm dieses Spielzeug weggenommen. Als der Junge sich zur Wehr setzen wollte, hat sie ihm noch eins mit der Sandschüppe (Plastik) übergebraten. Dann hat sie dem Kleineren das Spielzeug wieder gegeben und anschließend weitergespielt.

Ich musste beim KiGa antanzen und Rede und Antwort stehen...

Will damit sagen: es gibt Situationen, wo man sich fragt, wo Menschen sowas her haben - und doch keine Antwort darauf findet.

Meine Aussage "wer als Kind geschlagen wurde, schlägt deswegen noch lange nicht sein eigenes Kind" würde ich deswegen so stehen lassen.

Aber es ist keine Garantie, dass es wirklich immer so zutrifft, genau wie anders herum.

Wäre ja auch zu einfach, wenn alles logisch und nachvollziehbar wäre....

Auch Dir einen schönen Mittwoch!

LG
PoisonArrow

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@PoisonArrow

Ich will da gar nicht auf Biegen und Brechen den Standpunkt verteidigen, dass ein Zusammenhang besteht, nur dann ist es halt ein sehr verbreiteter Irrglaube. Kann ich aber auch mit leben.

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@PoisonArrow

Vieles müsste dann nochmal überdacht werden. Zum Beispiel werden vor Gericht "schwere Kindheiten" als Argument für mildere Strafen vorgetragen oder irgendwelche aus Schlägen resultierenden Psychosen diagnostiziert.

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@Suboptimierer

Ja, da hast Du vollkommen recht.

Das ist ja schon beinahe ein verbaler Reflex, wenn Kriminelle auf ihre Anschuldigungen "ich hatte eine schwere Kindheit!" zum besten geben.

Ach so, na dann. Dann gilt natürlich Srafmaß B.

Ich kenne genug Menschen, die eine echt bescheidene Kindheit hatten und unter so erbärmlichen Umständen groß geworden sind, dass man es kaum glauben würde. Von denen sind noch einige heute in meinem Freundeskreis. Alle ohne Vorstrafen und Ambitionen zu Gewalt, haben Beruf und Kinder, eben "ganz normale" Menschen.

Die kriminelle Energie hat ihre Wurzeln nicht nur im Nährboden der Vergangenheit.

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Hallo, lieber rotesand und alle anderen gugumanten! :)

Irgendwie hatte ich schon bei der "falschen" gugumo von witha geantwortet, aber macht nichts, dann eben jetzt nochmal hier.

Ich verstehe, dass der Mann denjenigen, der ihn vorher am meisten geärgert hat, rundmacht. Das würde ich bis zu einem gewissen Grad vermutlich auch machen, denn jemand, der mir vorher das Leben so schwer gemacht hat, kann danach nicht mehr mein Freund sein. Nur hat dieser Mann es vermutlich etwas übertrieben, denn da es sich um ein Arbeitsverhältnis handelt, sollte sein Verhalten nicht zu sehr ausufern, eine gewisse Fairness sollte immer noch an den Tag gelegt werden. Und sein Verhalten ging ja sogar noch über das Arbeitsverhältnis hinaus, das geht ja eigentlich mal gar nicht.

An den anderen Leuten sollte er seine schlechte Laune und seine schlechte Erfahrung allerdings nicht auslassen. Also an denen, die ihm vorher auch schon nichts getan haben. Aber manche Menschen sind so - von Rache getrieben und für den Rest ihres Lebens verbittert. Diese Menschen sind aber auch dann nicht wirklich zufrieden, wenn ihr ganzes Umfeld stimmt und wenn es in ihrem Leben eigentlich nichts auszusetzen gibt.

Wünsche allen einen schönen, mobbingfreien Dienstag! :)

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Danke!

Das muss damals weit bis ins Privatleben gegangen sein. Der Mann hat seine frühere Widersacherin bei jeder Gelegenheit aufs Infamste gedemütigt, entweder persönlich oder - was noch viel beliebter von ihm war - über Dritte oder mit indirekten Sprachmitteln und Äußerungen über sie und zu ihr.

Eines Tages musste sie dann in Behandlung gehen, dann traute sie sich nicht mehr aus dem Haus, weil jeder dann doch nur ihm glaubte und nicht ihr, ehe sie eines Tages weggezogen ist. Als der Mann das erfuhr, ist er morgens in seinem großen BMW zu ihr gefahren und hat sie "feierlich" mit großspurigen und zynischen Sprüchen "verabschiedet" und sinngemäß gesagt, das sei jetzt so etwas wie Genugtuung für ihn.

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@rotesand

Das klingt ja krass! Eher hätte der Mann in Behandlung gehen sollen als die Frau. Gibt schon komische Leute...

Na, dann bist du ja heute schwer beschäftigt mit deiner gugumo. ^^ Bin froh, dass ich noch gemerkt habe, dass es noch eine zweite gibt. Wobei die zweite ja eigentlich die erste ist... oder so ähnlich. :)

Liebe Grüße

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@Chumacera

So privat war der Mann ja eigentlich nett, großzügig, immer lustig drauf. Da fühlte er sich wohl sicher und wusste, dass man es mit ihm ehrlich meint - beruflich aber war er unausstehlich.

Vielen Dank & liebe Grüße zurück!

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@rotesand

er war also ein zweigesichtiger janus oder? da kannte ich auch mal jemanden. nur war es bei ihm umgekehrt. er wirkte nach außen hin wie der netteste, freundlichste, großzügigste und liebenswürdigste mann überhaupt, aber zuhause tyrannisierte er seine frau und missbrauchte und bedrohte seine kleine, damals erst 6 - 7 jährige, nichte, die in dieser zeit bei ihnen wohnte.

er hat seine gerechte strafe bekommen, als er sich gezwungen sah, sich das leben zu nehmen. aber eigentlich war diese strafe noch viel zu milde für ihn...

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@WildLissi96

Der Mann hatte tatsächlich zwei Gesichter, ich kann da noch mehr erzählen, bis hin zum Wegekeln eines Nachbarn, von dem er sich bedroht fühlte. Auch da hat er sich dann richtig drüber gefreut als der Nachbar entnervt seine Wohnung aufgegeben hat, offenbar dachte er jahrelang, der Nachbar würde sich über ihn lustig machen und ihm hinterher spionieren.

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Einen schönen Dienstag wünsche ich Dir, liebe Chumacera

und sende Dir ganz viele liebe Grüße mit besten Wünschen für einen entspannten Tag.

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@EyeQatcher

Dir auch einen schönen Dienstag, liebe Eye! Und jetzt, wo ich den Link öffne, kommt die Sonne raus - passt! :)

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Liebe Chum, sind wir froh, dass wir solche Tyrannen nicht kennen und hoffen das es so bleibt. Dir schicke ich liebe Grüße und wünsche einen angenehmen Bügeltag, oder?

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@witha

Bügeln muss ich heute zum Glück nicht. Höchstens wem eins überbügeln. ;-)

Vielen Dank für die Grüße und auch dir noch einen schönen restlichen Dienstag!

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Servus liebe Chuma, Fred wünscht dir einen sehr schönen Nachmittag und grüßt dich aus einem gewittrigen Wien herzlich.

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@Fredlowsky

Vielen Dank und den schönen Nachmittag wünsche ich dir ebenso, trotz Gewitter. Ich schicke mal ein bisschen Sonne runter, vielleicht hilft es ja. :)

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Guten Morgen ähm Abend alle zusammen!

Bei Mobbing kommen ein paar Faktoren zusammen. Mobbing ist mehr oder weniger gesellschaftlich toleriert.

Das merkt man schon darüber wie man über Opfer spricht. Sensibelchen, selbst Schuld dran, soll sich das Ganze nicht so zu Herzen nehmen...

Alles realitätsfremder Bockmist, der jeder psychologischer Studie widerspricht.

Dass Opfer kein Selbstbewusstsein haben und sensibel auf Kritik haben ist die Wirkung von Mobbing. Nicht die Ursache!

Wenn dir ständig gesagt, dass du ein Stück Dreck bist, wenn dir ständig gesagt wird, dass du nichts richtig machen kannst, glaubt man daran.

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Niemand steht darüber.

Wie man mit Opfern egal welcher Art, zeigt wie die Gesellschaft mit gewissen Dingen umgeht.

Es gibt zudem erstaunlich wenig Studien, die sich mit den Mobbern selbst beschäftigen.

Ich fand mal eine auf Spiegel.

Mobbingopfer, die zu Mobbern werden, ist ein Thema für sich. Nur die wenigsten werden es aus Rachsucht, sondern die meisten werden aus Angst wieder gelobbt zu werden. Das sind übrigens diejenigen, die am meisten unter den Folgen des Mobbing leiden.

Bei Schülern, die nur selbst mobben und nie selbst gemobbt wurden, ist die Gefahr sehr groß, dass aus ihnen Psychopathen werden.

Ich sagte anfangs, dass unsere Gesellschaft Mobbing toleriert. Das sieht man auch daran wie erfolgreich zum Teil Psychopathen und Menschen mit anderen Persönlichkeitsstörungen sind. Bei Managern wurde beispielsweise ein großer Anteil von Psychopathen festgestellt.

Von daher kann ich die Schlussfolgerung, ob man mobbt oder nicht in der Tat Charaktersache ist.

Ich bin auch überzeugt, dass viele Mobber im Grunde Minderwertigkeitskomplexe haben, die sie damit kompensieren wollen, indem sie andere Menschen fertig machen.

Heath Ledger sagte einmal, dass man Menschen nicht erfolgreich zu sein haben, sondern wertvoll.

Aber um auf den Fall zu sprechen zu kommen:

Es ist nachvollziehbar, dass man nicht gut auf die Mobber zu sprechen ist. Allerdings ist die regelrechte Rachsucht und das Ergötzen an dem Leiden anderer schockierend.

Wenn einem so etwas passiert, sollte man das Buch zuschlagen und ein neues beginnen. Doch auch hier gilt die Regel: wenn sich eine Tür schließt, sollte man diese am besten verriegeln, damit sie nie wieder aufgehen kann. Siehe dazu nur Amanda Todd.

Ich denke auch, dass hier schon von Anfang an charakterliche Defizite bei diesem Mann bestanden haben.

So, ernstes Thema, dennoch wünsche ich euch einen schönen Abend!

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Liebe catchan, du hast das wundervoll formuliert, ich kann dir nur zustimmen, es ist auch meine Meinung. Wir habe andere Interessen als sich auf Leute, die uns nicht liegen, einzuschießen. Man kann nicht jeden mögen;) dir ganz liebe Abendgrüße und schöne Stunden

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@witha

Vielen Dank. Es ist einfach nur vergeudete Zeit sich mit Menschen abzugeben, die man nicht mag.

Man soll Zeit mit denen verbringen, mit denen man gemeinsam lachen kann.

Dir noch einen schönen Abend!

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Ein sehr kritischer und zugleich herzenswarmer, weiser Beitrag, dafür danke ich ganz herzlich!

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@rotesand

Vielen Dank. Ich wünsche dir schon einen schönen Mittwoch!

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Ganz liebe Spätabendsgrüße schickt dir der wiener Fred.

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Guten Morgen! Was habt ihr von "Älteren" lernen dürfen?

Guten Morgen!

Am Freitag hatte ich mich länger mit einem 83-Jährigen unterhalten, der auf ein interessantes Berufsleben zurückblickt und was Menschenkenntnis und Lebenserfahrung angeht, absolut ganz weit vorn ist - und er bringt sein Wissen angenehm rüber.

Ich wuchs beim Opa auf und wurde von dieser Generation (Jahrgänge ca.1920 bis 1940) besonders geprägt, weil ich was Erwachsenenkontakte anging eben mehrheitlich unter ihr aufgewachsen bin - und durfte unter anderem Dinge über korrekte Umgangsformen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit (was man verspricht, muss man auch halten) sowie jede Menge alte Hausrezepte bezüglich kleinerer Reparaturen lernen, die man ohne Handwerker selber machen kann, wenn man kurz nachdenkt. Auch lernte ich durch diese Menschen, dass man sich Dinge erstmal erarbeiten muss und dann auf sie aufzupassen hat, weil es nichts geschenkt gibt - und auch der Kugelschreiber für einen Euro hat seinen Wert und ist ein Gegenstand, auf den man aufpassen muss.

Auch als eine Beziehung auseinander ging, war derjenigen, der mir am meisten half, Jahrgang 1935: Sein Wissen über Gefühle, Gedanken und auch Abschiede war in der Situation besser und hilfreicher als jeder gut gemeinte Kommentar von Gleichaltrigen oder jüngeren - und den Mann und mich trennen über 50 Jahre, wir verstehen uns trotzdem sehr gut.

Ich finde an mir teilweise auch die Eigenschaften dieser Generation wieder und fand es vor einiger Zeit fast erschreckend, als ich ein Buch über typische Eigenschaften von "Kriegskindern" gelesen habe, weil ich die an mir auch alle fand oder es Leute gibt, die mir das nachsagen und mich gut kennen.

Wie ist das bei euch, was habt ihr von den "Älteren" gelernt? Was war gut, und war war vielleicht nicht so gut? Bei mir war fast alles gut - außer, dass ich sehr auf korrekte Anredeformen wie das "Sie" getrimmt wurde und zu Beginn der Berufsschulzeit etwa Gleichaltrige von 17/18 zunächst per Sie ansprach (Erwachsene - man kennt sich nicht?), was anfangs für etwas "Verwunderung" sorgte, sich aber schnell legte.

Viele Grüße, und ich wünsche euch eine schöne neue Woche - musikalisch habe ich heute einen Mann dieser Generation: Roger Whittaker singt "Old Durham Town".

https://www.youtube.com/watch?v=dgjMPhN6DrM

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