Guten Morgen, Forderung von 2002 in höhe von 780 € muss ich noch bezahlen trotz Insolvenzverfahren?

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7 Antworten

Der Gläubiger hätte seine Forderung anmelden müssen. Ich unterstelle jetzt mal nicht das der Gläubiger bei der Aufstellung der Forderungen bewusst vergessen wurde. Demzufolge hätte er in bekannten Datenbanken z.B. www.insolvenzbekanntmachung.de nachschauen können. Hat er dies versäumt kann er nicht mehr die Einziehung der Forderung verfolgen. Es wäre auch rechtlich nicht nachvollziehbar da es eine Verjährungsfrist gibt. Ausnahme: Sozialbeiträge

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Wenn deinem Vater die Restschuldbefreiung erteilt wurde am Ende des Verfahrens, dann ist auch diese Forderung davon erfasst und nicht mehr durchsetzbar. Bezahlen muss er also nichts. Dem Gläubiger sollte das aber auch mitgeteilt werden.

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da muss erst mal drin stehen wer da geld haben will und wofür. dann sollte derjenige wenigstens einen gerichtlichen titel besitzen weil es ansonsten schon verjährt ist.

besitzt der gläubiger einen titel ist zu prüfen warum er bei der insolvenz nicht berücksichtigt oder vergessen wurde.

wurde er berücksichtigt und meint nur das er jetzt noch mal fordern kann hat der gläubiger pech gehabt. dann bekommt er nichts mehr

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Kommentar von Dungeonhunter4
23.03.2016, 08:16

Forderung von Quelle Versand . Komisch ist auch dass die nicht sagen können was bestellt worden ist damals.

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Zum einen wäre es interessant, woraus resultiert die Forderung? Ist die Forderung tituliert. Denn ein InsV schließt nicht gänzlich aus, dass die Forderung nicht mehr durchsetzbar ist.

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Hallo, die Verjährung ist hier völlig irrelevant, da durch das Insolvenzverfahren davon auszugehen ist, dass deinem Vater die Restschuldbefreiung bewilligt wurde. Selbst wenn Gläubiger ihre Forderungen im Insolvenzverfahren nicht geltend gemacht haben sind diese durch die Restschuldbefreiung erloschen. Den Trick versuchen immer wieder Gläubiger. Sie meinen, dass nach dem Insolvenzverfahren Forderungen beansprucht werden können, wenn diese im Verfahren nicht mitgeteilt also angemeldet wurden. Das ist natürlich Schwachsinn, sonst würde das Insolvenzverfahren ja sinnlos werden. Also auf keinen Fall bezahlen.

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Kommentar von Amtsschimmel25
28.03.2016, 19:41

ich bin irritiert. warum negativ. Ein Kommentar dazu wäre hilfreich.

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wieso kommt nach 15 Jahren eine solche Forderung? Ist das eine Aufforderung seitens des GV? Damit ließe sich eine Titulierung erklären. Die Forderung ist vor der Insolvenz entstanden und damit dürfte der Betrag zahlbar sein. 

Ist das eine Rechnung Inkasso oder der Fa, das ist schon länger verjährt.

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Kommentar von Dungeonhunter4
23.03.2016, 08:20

Dass kam vom Inkasso Büro dass lustige ist ja auch dass da im Brief steht das 50€ im Monat festgesetzt sind zu zahlen.Also eine Ratenvereinbarung wobei mein vater nicht mal gefragt wurde.

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Das sollte verjährt sein, sofern es sich nicht um ausstehende Sozialversicherungsbeiträge oder rückzahlbare Sozialleistungen handelt. Die verjähren nämlich nie!

Findet doch erst einmal heraus, um welche Forderung es sich überhaupt handelt.

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Kommentar von Lunashine
23.03.2016, 21:52

Wenn es tituliert ist, beträgt die Verjährungsfrist 30 Jahre. 

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