34 Antworten

Moin zusammen!

Ich finde Leute, die gerne und viel Fremdwörter benutzen, eigentlich ganz lustig. Vor allem wenn man dann mal etwas auf naiv macht und nachfragt, was das Fremdwort denn genau bedeutet. Da wird es dann oft richtig spaßig und auch etwas peinlich.

Ich versuche möglichst darauf zu verzichten. Gelingt mir aber auch nicht immer. Gerade wenn man schriftliche Beiträge verfasst, sollte man es dem Leser doch so leicht wie möglich machen.

Und statt ambivalent, geht auch das gute deutsche Wort zwiegespalten. Das zwar hier selbst die Rechtschreibprüfung nicht kennt, aber im Zweifelsfall einfacher verständlich ist.

Natürlich gibt es auch viele gebildete Menschen, die gerne Fremdworte benutzen. Wer war nicht schon bei einem Arztgespräch und musste danach erst mal googlen, um zu verstehen, woran er leidet.

Das machen diese Leute auch nicht extra oder um zu beweisen wie schlau sie sind. Sie sind nur etwas ignorant, wenn sie glauben, jeder Mensch würde sie verstehen.

Ein sicherer Indikator, für gehobene Bildung, ist es sicherlich nicht.

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Da fällt mir gerade auf, dass ich in diesem Beitrag ein Fremdwort benutzt habe. Das ist peinlich.

Statt: "Sie sind nur etwas ignorant, wenn sie glauben, jeder Mensch würde sie verstehen!", hätte ich besser geschrieben: "Sie haben nur keine Ahnung, wenn sie glauben, jeder würde sie verstehen!"

Aber wie gesagt, es gelingt mir auch nicht immer, auf Fremdworte zu verzichten. Aber ich arbeite daran. ;)

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@JeanMarie50

Na, ich denke das etliche Worte schon gar nicht mehr als Fremdwörter erkannt werden, einfach weil sie komplett eingedeutscht wurden. Ignorant bedeutet ja auch bewusst etwas nicht zur Kenntnis nehmen wollen, deswegen fand ich es auch sehr passend gewählt in dem von Dir geschriebenen Zusammenhang. Vielen Dank!

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@aekw11

Ja das stimmt. Viele "Fremdwörter" sind Teil der Deutschen Sprache geworden und man kann sie ungeniert, äh ohne Hemmungen, ganz eloquent, äh wortreich, im Alltag anwenden. :D

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@JeanMarie50
Da fällt mir gerade auf, dass ich in diesem Beitrag ein Fremdwort benutzt habe. Das ist peinlich.

Ja, da sollte man sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen.

Huch, ein Fremdwort. "Fenster" ist ja gar kein ursprünglich deutsches Wort. Nun ist es zum Lehnswort befördert worden, hat aber auch mal als Fremdwort angefangen.

es gelingt mir auch nicht immer, auf Fremdworte zu verzichten. Aber ich arbeite daran.

Warum sollte man sich hier auf den kleinsten gemeinsamen Nenner herab begeben? Einen reichen Wortschatz zu haben ist einer gedeihlichen Kommunikation durchaus hilfreich,wenn Begriffe nicht um ihrer Selbst Willen eingesetzt werden, sondern in ihrer Konnotation den Inhalt einer Sache am Treffendsten wiedergeben.

Wer ein Wort nicht versteht, dem also dieses Wort fremd ist, fragt halt nach und hat wieder was gelernt. Win Win

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@realsausi2
Wer ein Wort nicht versteht, dem also dieses Wort fremd ist, fragt halt nach

Ich glaube, das machen viele nicht, in der Befürchtung von seinem Gesprächspartner für dumm oder ungebildet gehalten zu werden.

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@realsausi2

Ein Fremdwort wie "Konnotation", dass vermutlich 90 % der Bevölkerung noch nie gehört haben, soll einer "gedeihlichen Kommunikation" dienen? Mit Verlaub, da habe ich erhebliche Zweifel.

Und was du "kleinsten gemeinsamen Nenner" nennst, nenne ich Kommunikation auf Augenhöhe.

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@JeanMarie50
... ein Fremdwort ...

Ich zähle 2, denn ein "Indikator" ist ein Anzeiger oder Anzeichen. Ansonsten Respekt bzw. meine Anerkennung, der Text liest sich auch mit nur 2 Fremdwörtern flüssig.

P.S. Ich kenne zwiegespalten eher als zwiespältig, der Duden evtll. auch.

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@JeanMarie50

Das war natürlich provokativ gemeint. Aber wenn mir so ein Wort begegnet, dass mir fremd ist, dann ändere ich das. Ich schlage das nach und übernehme es in meinen aktiven Wortschatz. Das mache ich seit 50 Jahren so.

Mir ist unverständlich, warum das so ein Problem sein soll. Niemand kann alles wissen, aber sich dem Lernen zu verschließen ist doch wohl kaum ein Zeichen von sinnvoller Lebensgestaltung.

Ein Fremdwort wie " Konnotation"

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass das "fremd" niemals eine Eigenschaft des Wortes ist, sondern immer eine Aussage über den Empfänger macht.

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Sehr schöner Beitrag, spiegelt genau meine Meinung wider.

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Also in Fremdwörtern bin ich ne Konifére. Damit kann man mir echt nicht imprägnieren. :D

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Viele Wörter, die heute ganz verständlich und scheinbar deutsch klingen, waren einmal Fremdwörter. Und diese gebrauchen wir jeden Tag. Wir können also gar nicht ohne Fremdwörter auskommen.

Es gibt nichts schlimmeres als Fremdwörter zu gebrauchen, ohne deren Bedeutung zu kennen und zu wissen, wann sie angebracht sind oder nicht. So etwas ist einfach nur peinlich oder lächerlich.

Außerdem ist es unhöflich und dumm, sich so auszudrücken, daß die Personen, an die man sich wendet, einen nicht verstehen können. Mit jedem Fremdwort, das einer verwendet, schließt er einen Teil derjenigen, denen er sich verständlich machen sollte, auf hochmütige Weise vom Verstehen aus.

Ich bin da eher für eine klare und unkomplizierte, verständliche Sprache.

Hallo

irgendjemand hat mal gesagt: "Der Gebrauch vieler Fremdwörter ist definitiv ein Symptom geistiger Unreife".

Ich habe mal eine Geschichte gelesen, ob sie wahr ist - keine Ahnung - könnte ich mir aber gut vorstellen. Also die geht so....

Forscher haben ein Wort "erfunden" und es bei einer Tagung mehrfach verwendet. Innerhalb kürzester Zeit wurde dieses Wort immer wieder bei anderen Tagungen, Schriftsätzen etc. verwendet. Ich finde das bezeichnend.

LG

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Der falsche Gebrauch der Konjunktion "weil"

Vor einigen Wochen ist mir aufgefallen, dass Nebensätze, die mit der Konjunktion "weil" beginnen, im mündlichen Sprachgebrauch zu 90 % von meinen Mitmenschen falsch verwendet werden. Ich bin 15 und gehe auf einem Gymnasium in die 11. Klasse. Heute ist mir dies besonders aufgefallen, da ich 4 Blöcke hatte und tatsächlich alle 4 verschiedenen Lehrer (!!!) mindestens einmal die Konjunktion "weil" verwendet haben und statt einem Nebensatz einen Hauptsatz angeschlossen haben. Hier ein Beispiel: "Deutschen Bürgern darf nicht verboten werden, sich zu versammeln, weil das steht so im Grundgesetz." - mein Lehrer für politische Bildung. Klingt doch falsch oder ? Im schriftlichen Sprachgebrauch taucht dies zum Glück eher selten auf und hauptsächlich auf Seiten wie dieser ("weil ich bin heute noch gar nicht in mei zimmer gewesen" http://www.gutefrage.net/frage/ich-habe-angst-vor-nichts). Nun zu meiner eigentlichen Frage: ist dieser Sachverhalt noch jemandem bei sich selbst und/oder seinen Mitmenschen aufgefallen ? Ich selbst merke es meistens erst, nachdem ich mich schon falsch ausgedrückt habe. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.

MfG Darthfamous :)

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.

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.

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Danke für alle Antworten! Bitte Begründung angeben!

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