Guten Morgen allerseits: Was war euer schönster Keller- oder Dachbodenfund?

 - (Lego, Kindheit, Überraschung)

24 Antworten

Ist da noch das erste Lego Piratenschiff mit Captain Roger? Da werden Erinnerungen wach. Ich wollte das als Kind auch gerne haben, und meine Eltern haben mir stattdessen das kleinere Soldatenschiff geschenkt. Angeblich weil sie dachte, es sei das Piratenschiff. Bittere Enttäuschung. :-/

Wenn Lego das Spielzeug für die klügeren Kinder war... was sagt es dann über einen aus, wenn man sowohl Playmobil als auch Lego hatte? :-)

Das spannendste was ich je auf dem Dachboden fand war im meinem Elternhaus ein Schmucksäbel und eine Schmuckforderladerpistole aus türkischer Produktion. Für einen kleinen Jungen natürlich unglaublich "cool". Noch vor meiner Geburt kamen meine Eltern mal auf die Idee, nebenher mit türkischen Kupferwaren zu handeln, vermutlich durch einen Türkeiurlaub meines Vaters, bei dem er dort irgendwelche Kupferhändler kennengelernt hat. Losgeworden sind sie das Zeug aber nie, und es staute sich auf dem Dachboden. Allerdings war mir streng verboten damit zu spielen, besonders der Säbel war auch tatsächlich scharf, und somit für Kinder nicht ungefährlich. Hat mich aber nicht davon abgehalten, mich ab und zu mit Freunden nach oben zu schleichen, und ihnen die "Schätze" zu zeige. Irgendwann wurde das ganze Zeug dann entsorgt.

Vielen Dank für Deine Antwort! :-)

Ich denke, dass man den Besitz von Lego und Playmobil als kindlich-naiven Fehler einordnen könnte! :-P Nein; ich konnte mich für Playmobil einfach nie begeistern. Es hat mir viel mehr Spaß bereitet, neue Welten zu erschaffen.

Bzgl. des Schiffes kann ich das derzeit noch gar nicht so genau sagen. Die Seriennummer wäre die 6286. Es ist auf jeden Fall eines der ersten Piratenschiffe....

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@Hakim, Community Manager

Mit Lego konnte man immer als nachbauen, das war schon ein großer Vorzug. Immer wenn ich irgendwas im Fernsehen gesehen hatte dass mich begeistert hat, habe ich versucht, es mit Lego nachzubauen. Playmobil hatte eine sehr solide Produktionsqualität (wie Lego auch), war aber auch unpersönlicher und unflexibler. Ich bin mir vom Bild her fast sicher, dass es das erste Piratenschiff aus der aller ersten Piratenreihe Ende der 80er ist. Das war eine großartige Reihe. 

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Bei uns bekam der Sohn für seinen Kinder das riesen Kontingent von seinem Lego, mit dem jetzt, durch technisches Lego ergänzt, seinen Kinder spielen.

Fred schickt dir ganz liebe Grüße aus Wien und wünscht dir einen sehr schönen Dienstag.

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Moin, und ein herzliches "hallo" an alle,

meine "Fundstücke" sind bei diversen Wohnungswechseln angefallen: so Dinge, für die die Vorbesitzer irgendwie keine Verwendung mehr hatten, aber zum "einfach wegwerfen" vielleicht doch zu schade waren. Also überlässt man die Entscheidung "kann weg - oder auch nicht" dem nächsten.

Und da waren nette Sachen dabei:

  • ein altes Fahrrad - schön stabil, anfangs nicht gerade ansehnlich und auch technisch hier und da unübersehbar im Zustand "needs work", aber das war nach überschaubarem Aufwand wieder funktionstüchtig, schön anzusehen - und hat noch viele Jahre bei mir treu seinen Dienst getan.
  • ein alter Schrank. Das war ursprünglich mal ein Kleiderschrank und ist irgendwann in den Keller verbannt worden und beherbergte dort wohl eher sonstige Utensilien.Der Vorbesitzer meinte noch "den muss ich noch entsorgen...". Nö, musste er nicht, denn zur Unterbringung meiner sonstigen Utensilien war er ideal. Und später, bei meinem Auszug, kam er mit - nicht etwa wieder in den Keller, sondern nach einer gewissen Aufarbeitung passte der auch in die eigentliche Wohnung - und das hat sich auch jetzt, noch zwei Umzüge später, nicht geändert: das Teil hat Flair, das Ding hat Charme. Ich käme im Traum nicht auf die Idee, den gegen irgendein Pressholzmöbel neueren Datums einzutauschen.
  • Kisten mit Büchern. Das ist immer interessant, darin zu stöbern. Das meiste Zeug wurde umgehend verschenkt, landete auf dem Flohmarkt und fallweise auch im Altpapier, aber diverse Einzelstücke hieraus stehen mittlerweile in meinem eigenen Bücherregal.
  • Und diverses anderes mehr: Musikinstrumente, Werkzeug, Briefmarken, Langspielplatten, Lampen, .... . So manches davon wurde umgehend der eigenen Sammlung einverleibt, anderes passte auf den Flohmarkt o.ä., noch anderes hat mittlerweile eher dekorative Aufgaben.

Finanziell "wertvoll" war das alles nicht - aber das spielt auch keine Rolle. Zum Wegwerfen war manches nun wirklich zu schade - speziell dann, wenn der ursprüngliche Besitzer nicht "irgendwer" war, sondern jemand, zu dem man einen persönlichen Bezug hatte und das Stück damit quasi auch ein Erinnerungsstück wird. Meinen Blümchen ist es egal, wie sie ihr Wasser bekommen - aber ich nehme dafür gerne die Gießkanne, die schon bei meiner Oma zum Einsatz kam.

Einen schönen Tag wünsche ich euch!

Leider waren die alten Fahrräder sehr schwer, mein Vater hatte mal so ein Waffenrad, aber es war sehr, sehr stabil, existiert jetzt noch.

Fred schickt dir ganz liebe Grüße aus Wien und wünscht dir einen sehr schönen Dienstag.

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Hatte ein lang leerstehendes Haus gemietet. Im einen Zimmer war ein Bett mit Bauermalerei, und am Kopfteil ein kleines Brettchen für die Bibel, sonst noch ein paar alte Krüge und…. Wo ich das Bett   angefasst habe ist es zusammen gefallen, der Holzwurm hatte ganze Arbeit geleistet , es stammt vom ende 1700

Guten Morgen Community,wie denkst Du über Dein Leben und wie lautet Dein bisheriges Resümee darüber?

Mich persönlich hat dieser Brief sehr berührt der in einem anderen Forum gepostet wurde in dem ich aktiv bin.

Der Brief einer 95jährigen Frau:

„Wenn ich mein Leben noch einmal Leben könnte, würde ich versuchen, beim nächsten Mal mehr Fehler zu machen. Ich würde nicht mehr so perfekt sein, sondern viel entspannter, nachgiebiger. Ich wäre alberner, als ich es bei diesem

Trip war.

Es fallen mir nur sehr wenige Dinge ein, die ich so ernst

nehmen würde. Ich wäre verrückter und weniger auf Hygiene bedacht. Ich würde mehr Chancen ergreifen, mehr Reisen machen, mehr Berge besteigen, in mehr Flüssen schwimmen. Ich würde Orte besuchen, die ich noch nie gesehen habe. Ich würde mehr Eiskrem und weniger Bohnen essen. Ich hätte mehr reale und weniger eingebildete Probleme.

Wissen Sie, ich gehörte zu jenen Menschen, die vorbeugende Maßnahmen ergriffen, vernünftig und gesund lebten. Stunde um Stunde. Tag um Tag. Oh, ich hatte meine Augenblicke und wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich mehr von diesen Augenblicken sammeln. Augenblick um Augenblick.

Ich gehörte zu jenen Menschen, die niemals ohne Thermometer, Wärmflasche, Mundwasser, Regenmantel und Fallschirm unterwegs sind.

Falls ich noch einmal leben könnte, würde ich

mir leichterem Gepäck reisen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich im Frühling früher anfangen, barfuß zu laufen, und im Herbst später damit aufhören. Ich würde öfter Karussell fahren, mehr Sonnenaufgänge anschauen und öfter mit Kindern spielen. Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte. Aber das kann ich nicht...

ich bin 95 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde.“

(Nach Jorge Luis Borges)

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