Gute Nachtaufnahmen mit Canon SX50

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2 Antworten

Hallo

  • je nach Motiv auf Hyperfocale Distanz focusieren

  • bei den kürzeren (WW) Brennweiten bleiben (Lichtstärker, geringere Verwacklungsgefahr, Kameraschwerpunkt wird nicht Frontlastig, weniger Windlastanfällig)

  • RAW

  • ISO 80 bis maximal 200 wenn man Rauschartefakte vermeiden will. Mit Abstrichen bzw für Webanwendungen oder Reportagen ist auch noch ISO800 wohl brauchbar und mit Noise Ninja evtl auch noch ISO1600, zur Not in Monochrome.

  • Weissabgleich beachten evtl. auf Kunstlicht oder Neonlicht setzen.

  • Stativ oder Keilunterlage, Baumschraube, Stativzwinge je nachdem was verfügbar ist

  • Fernauslöser oder Auslösevorlauf

  • Bei Wind erzeugt man Windschatten für die Kamera ausser die Brise kommt von "vorne" ;) Bei Streulichteinfall/Kontrasteinbruch bastellt man sich eine genau passende Steulichtbelende aus schwarzer Pappe. Man kann auch Konservendosen oder eine Plastikflasche nehem passen zuschneiden und Mattschwarz aussprühen

  • Zuerst in Zeitautomatik probieren. Wenn das Bild in der Rückschau/Histogramm zu dunkel ist muss man die Verschlusszeit "verlängeren" und evtl. auf Manuel oder B(ulb) gehen und denn Verschluss manuel offen lassen.

  • Man kann per Spotmessung die mittelhellen Motivteile ausmessen und dann High Key fotografieren (nicht denn Mond anmessen der ist "Tageslichthell")

  • Man kann per Spotmessung die dunklen Motivteile ausmessen und dann Low Key fotografieren

  • man kann per spotmessung eine mitgeführte Graukarte anmessen und EV Werte direkt übernehmen

  • es sollte auch Programmautomatik funktionieren

  • Evtl. EVF Braketing Reihe machen

  • Blendenwert ist egal bei der SX50 ist abblenden nicht sinnvoll ausser es ist zu hell und die Verschlusszeiten reichen nicht.

  • einige SX Typen haben eine Nightshot Funktion da werden mehrere Auslösungen zusammengerechnet.

  • http://kgravett.smugmug.com/Other/Low-Light-SX50-FZ150/i-cGLjvvc

  • .dpreview.com/forums/thread/3335296

  • ein Polfilter kostet zwar Licht kann aber bei vielen Motiven mit lackierten Oberflächen, Glas oder Wasser Vorteile bringen

  • bei "dunklen" Motiven mit Vollmond kann man denn einige Sekunden mit einem Finger oder der Handfläche abwedeln". Oder man benutzt technsich aufwendigers.

  • Solange der Verschluss offen ist kann man im Motiv per Blitzlich denn Vordergrund oder auch nur denn Mittelbereich aufhellen oder mit einer Taschenlampe Akzente setzen oder Geisterbilder erzeugen

  • Lichtspuren/malereien sind ein Thema für sich.

  • Das IS System sollte bei kurzen Brennweiten bis runter zu 1/4 Sekunde arbeiten mit einer SWchulterstütze, Kettenstativ, Einbeinstativ oder angelehnt geht evtl. auch 1 Sekunde und drüber.

auf manuell gehen, dann iso auf 100 oder 200 - je nachdem, wo deine kamera die meisten linienpaare abbildet, blendzahl auf einen hohe wert, sodass die tiefenschärfe recht gering wird und dann die belichtungszeit so lange hochdrehen, dass das bild korrekt belichtet ist. stativ ist da natürlich pflicht.

einfach mal den zusammenhang zwischen iso, blende und belichtungszeit googlen - der rest kommt von allein. dazu nimmst du das histogramm und siehst im vorfeld bereits, ob das bild halbwegs anständig belichtet ist.

Danke schon mal vorweg. Ich dachte dass ich das über AV oder TV gut hinbekomme 😳 Wozu dienen die gut in der Praxis? LG

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@Sabirio

naja, einfach mal die zusammenhänge anschauen, steht bei vielen seiten im netz.

av ist die blendenwahl, tv die wahl der verschlusszeit. av kannst du im grunde auch nehmen, je kleiner der wert (=je offener die blende), desto geringer ist die tiefenunschärfe - bei einem bild wie deinem beispiel ist es recht ungünstig, wenn man da eine geringe hat, du willst ja alles scharf haben. die zeitwahl ist dann die eigenhändige wahl der belichtungszeit, also in deinem fall eher ungeeignet.

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