Gute Mockumentaries (Blair Witch Project etc)

3 Antworten

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Oh, schön … Noch jemand, der auf Mockumentaries abfährt. :) "Trollhunter" fand ich auch sehr gut gemacht, da hat irgendwie alles gestimmt, besonders der versteckte Humor.

"Evidence" (USA, 2011)

Budget: $12,464 (!) Der Film tingelte von Filmfest zu Filmfest. Der Trailer sah meines Erachtens schon sehr gut aus. Anfangs dachte ich, es wäre eine Mockumentary mit dem Thema Kryptozoologie, stimmte aber leider nicht. Ist trotzdem sehr gut geworden.

Vier Freunde gehen zum Campen. Einer der "Jungs" nervt mit seiner ständigen Filmerei. Er würde eine Doku drehen, sagt er. Man lässt ihn in Ruhe und genießt die Landschaft. Mit einem Male sieht man bei Tageslicht etwas in einer Schlucht. Etwas Schwarzes. Es wäre nur ein Busch, doch dann … Man ist sich nicht sicher, was es war. Fährt man lieber nach Hause? Bei den komischen Geräuschen wäre es besser. Spätestens als ein seltsamer Armee-Typ auftaucht, komische Fragen über einen angeblich "entlaufenden Hund" stellt und eine Knarre mit sich führt, denken drei der vier Camper, dass es an der Zeit ist zu verschwinden. Am nächsten Morgen soll es losgehen, doch in der Nacht werden sie von etwas Unbekannten überfallen und voneinander getrennt. In die Bäume wurden unheimliche Botschaften geritzt und immer wieder heult eine unbekannte Kreatur.

Fand ich sehr geil gemacht. Das Ende war jedoch ein wenig abgehoben und so richtig hat man keine Lösung, was ich aber nicht so schlimm fand. Man muss nicht immer alles erklären.

"Atrocious" (Spanien, 2010)

Die Familie Quintanilla wurde tot aufgefunden. Die Polizei fand Filmaufnahmen, die sie ausgewertet haben.

Der Haupt-Plot ist jetzt nicht wahnsinnig originell, aber bezüglich der Spannung kann ich nicht meckern. Die Location finde ich ziemlich cool. Das Haus hat einen gemütlichen Touch (Spanien eben) und das Labyrinth ist der Knaller, durch dass die Protagonisten nachts mit Nachtsichtkamera irren. Ich bin ab und zu gut zusammengefahren.

"The Tunnel" (Australia, 2011)

Von all den Mockumentaries fand ich diesen aus unerklärlichen Gründen herausragend. Es beginnt tatsächlich wie eine fast schon langweilige Dokumentation über vergessene unterirdische Trinkwasserreserven …

Ich will eigentlich gar nichts weiter zu diesem Film sagen. Muss man einfach schauen ... und manchmal auch etwas genauer hingucken.

Der Film ist extra für die Verbreitung übers Internet produziert worden. Das bedeutet, man findet ihn legal in voller Länge auch auf YouTube und man wird angehalten, ihn weiterzuverbreiten.

"Apollo 18" (USA/Canada, 2011)

Der Trailer ist irgendwie blöd, aber dafür ist der Film ziemlich cool. Eine Horror-Mockumentary im Weltall, die man ruhig gesehen haben sollte. Dass man mit nur drei Leuten etwas so Spannendes inszenieren kann, das ist echt eine Kunst für sich. Auch beim zweiten und dritten Mal fand ich den noch klasse und spannend.

"The Poughkeepsie Tapes" (USA, 2007)

Ziemlich gut gemachte Mockumentary über einen Serienkiller, bei dem man unzählige Videokassetten gefunden hat. Fand ich richtig gut. Es ist eine Mischung aus Horror und Thriller, also eher bodenständig, aber dennoch nicht weniger gruselig. Aufgemacht ist es wie eine Folge von "Autopsie" oder "Medical Detectives", hat also auch "echte" Notrufe mit drin, die angeblich bei der Polizei eingegangen sein sollen.

Du kannst es auch mal mit "Area 407" (aka "Tape 407") versuchen (USA, 2012). Der hat zwar keine supergute Bewertung auf der IMDB, aber das haben die meisten Mockumentaries nicht, weil vielen Zuschauern die "Wackelkamera" auf den Nerv geht. Das ist aber nun einmal das hervorstechendste Stilmittel für Filme dieser Art. Außerdem ist dieses Genre nicht erst mit "Blair Witch Project" entstanden.

Mein absoluter Tipp:

"V/H/S" (USA, 2011)

Sechs skurrile Geschichten von sechs Regisseuren. Das war ein bisschen wie Twilight Zone, nur mit viel mehr Blut. Alles war vorhanden: Kastration, Ausweidung, Enthauptung - mittendrin ein paar low-resolution-Brüste ... Der Film lebt natürlich davon, dass man all das nur andeutungsweise sieht. Der Trailer beinhaltet ab der Mitte fast ausschließlich Szenen aus der letzten Episode, die ich am interessantesten fand.

Von V/H/S kommt demnächst ein zweiter Teil raus, der sich dann … tataa … S-V/H/S nennt – ohne Witz. Wer weiß, womöglich heißen die darauffolgenden Teile Betamax und Video 2000 oder so. ;) Scherz beiseite, ich fand den richtig gut. Für mich ein Überraschungsfilm aus dem Jahr 2011.

Die Inhaltsangabe zu den Episoden schreibe ich in ein Kommentar.

http://www.youtube.com/watch?v=5uTBCVatJIQ

Inhaltsangabe von V/H/S

Nr. 1. ist die Rahmenhandlung:

  1. Ein mysteriöser Klient beauftragt eine Gruppe Krimineller, ein Video-Tape aus einem Haus zu stehlen. Wie all ihre anderen Verbrechen nehmen sie auch den Einbruch auf Band auf. Bald merken sie, dass der Hausherr ihnen nicht in die Quere kommen wird. Der ist nämlich tot. Schon länger ... Der Tote sitzt vor einer Menge Monitore. Da die Gangster das geforderte Tape nicht auf Anhieb finden, denn viele sind unbeschriftet, packen sie alle ein. Ab und zu stecken sie eines davon sogar in den Video-Rekorder und dann geht es los:

  2. Eine Ehepaar macht Urlaub und wird abends im Motel von einem Mädchen angesprochen, ob man sie am nächsten Morgen mitnehmen würde. Das Ehepaar sagt zögerlich zu. Sie merken nicht, dass sie nachts während des Schlafens mit der eigenen Kamera gefilmt werden. Am nächsten Morgen fehlt eine erhebliche Menge Geld. Die zweite Nacht geht weniger glimpflich aus.

  3. Drei Kerle reißen in einer Disko zwei Mädels auf, wovon eine sehr ruhig und ernst ist und nur Augen für einen der drei zu haben scheint. "I like you" ist das Einzige, das sie sagt. Als auf dem Hotelzimmer das andere Mädel bewusstlos wird und zum Sex nicht mehr taugt, fallen zwei der Jungs über das Mauerblümchen her und erleben ihr blaues Wunder.

  4. Vier Teenies gehen in die Wälder, kiffen und baden nackt, was man halt so als Jugendliche treibt. Eines der Mädchen erzählt plötzlich, dass sie hier alle sterben werden. Als man nachhakt, sagt sie, dass sie "ihn" nie richtig gesehen hat ... Bald merkt man, dass man nicht allein im Wald ist, doch die Frage, was es auf sie abgesehen hat, ist wahnsinnig schwer zu beantworten, denn der Killer ist unscharf.

  5. Über Internettelefonie schaut ein Mann regelmäßig bei seiner Freundin vorbei, denn die behauptet, in ihrem Appartement würde es spuken. Als sie auch noch eine Beule am Arm bekommt und mit einem Messer daran herumpult, wird ihm schnell klar, dass etwas in ihr drin ist, das dort nicht hingehört.

  6. Vier junge Männer besuchen eine Halloween-Party. Es mangelt ein wenig an Gästen, aber die Grusel-Effekte sind gut. Die Jungs amüsieren sich prächtig, bis sie herausfinden, dass es sich offensichtlich um das falsche Haus handelt. Auf dem Dachboden finden sie vier Männer, die gerade eine vermeintliche Hexe malträtieren. Danach bricht das Chaos aus.

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@Max404

Danke sehr ! Sorry, dass ich erst jetzt etwas schreibe, habe vergessen. Hilfreichste Antwort bis jetzt (:

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Cloverfield ist ziemlich gut

oben waren einige gute genannte. Bei Cloverfield bin ich fast eingepannt und als ich endlich aufwacht, bekam ich Augenkrebs ;-)

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