Gute Kamera + linse für Photogrammetrie <400€?

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3 Antworten

Hallo

zur Herstellung von Photogrammen braucht man eine möglichst "neutrale" und hochauflösende Optik bzw man benutzt dafür Stereokameras oder eine DSLR mit einer Tilt/Shift Rotator Optik. Die Kernfrage ist welcher Job muss in welcher Qualität unter welchen Umständen erledigt werden ?

Da man heute Kennfelder von Optiken anlegen kann reicht eine Festbrennweiten Kompaktkamera mit einem Stativ mit

Querschlitten oder einer sonstigen Vorrichtung für eine Stereobasis.
Beliebte Taschen Geräte sind Ricoh GR oder Fuji X100 Serie aber da sind selbst Gebrauchtgeräte noch über 400€

Also ein Paar Vorschläge die noch einigermassen im 400€ Budget liegen;

- Nikon Coolpix A mit 75° Optik (28mm/KB also wenns eng zugeht) sehr gute Auflösung mit leichten Verzeichnungen am Rand
- Nikon D3200 mit AF-S 35/1.8 DX oder das AF-S 40/2.8 makro
- Pentax K50 mit DA 35/2.4 oder das 35/2.8 makro
- Samsung NX300M mit 30/2

das gute alte Nikon 18-55 ED Kit Objektiv ist zwischen 20 und 45mm fast Verzeichnungsfrei und bei Blende 8 auch noch für 16MP Auflösung brauchbar. Das Pentax DS 18-55 WR II ist ähnlich Verzeichnungsfrei wie das Nikon aber mit viel geringerem Astigmatismus im Weitwinkelbreich (bei über 30mm fast nicht mehr sichtbar).

3D Optiken gibt es bei Lumix (mFT) und bei Samsung NX. Sind relativ teuer und haben eine kleine Messbassis.

Generel gilt je weniger Linsen eine Optik hat um so besser. Am besten sind Gauss Variationen oder hochpräzisse Triplets. Moderne Asphären Konstruktionen bestehen meist aus Pressrohlingen und haben Restfehler in der Linsenoberfläche. Derartige Linsen sind nach der Vergütung zwar "Scharf/Hochauflösend" aber haben Restfehler die man nur bei Festbrennweiten einigermassen in denn Griff bekommt. Bei Zooms muss für was "brauchbares" schon mal 1000€ aufwärts rechnen.

Man kann auch einige Zeit diverse Behördenversteigerungen über Zoll oder Bundesanzeiger beobachten dort werden ab und an Systeme von Wild/Leitz, Rollei, Kyocera/Minolta, Zeiss/Contax verkauft. Oder man findet einfachere System von BMI mit "Webkameras" für Geolithen

Ricoh hat mit der G Kompaktkamera 650/700 eine Geodäsevorrichtung für Baustellenleiter/Archithekten. Das System hat Software die sich in diverse Archithektur Schnittstellen eindockt (Nemetschek Vectorworks, Flexoffice) und man kann Stereoaufnahmen aus der Hand schiessen bzw diverse Messpunkte aufnehmen (Mit einem Kettenstativ hat man immer die gleiche Höhe und Lage macht das GPS mit Funknetz oder WLAN Interpolation). Mit so einem System und etwas Sorgfalt kann man durchaus Aufmasse bis zu 1mm Auflösung erzeugen. Diese Kameras kommen jetzt ins "Abschreibungsende" und tauchen ab und an mal zb in der Bucht auf (meist nicht der Komplettsatz sondern entbundelt). Auch bei Polizei und Feuerwehren dürften jetzt die ersten ausgemustert werden.

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Kommentar von Tomahawk300
01.07.2016, 13:06

Ich hab mich für die Linse entschieden:,

Canon EF-S 24mm 1:2,8 

und diese Kamera:

Canon EOS 1200D

Die Linse habe ich so ausgewählt, um möglichst wenig fotos zu schiessen, und trotzdem das ganze 3d Modell zu fotografieren.

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Wieso muss sie denn von einer bekannten Marke sein ? Bei 400€ hast du da nicht so viel Spielraum. In dem Preisraum kostet das alles ähnlich. Es kommt halt immer darauf an, wofür du diese Kamera brauchst

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Kommentar von Tomahawk300
14.06.2016, 14:22

 für Photogrammetrie, d.h. scharfes bild, kein zoom, viele megapixel (> oder 8), einstellungen kontrollierbar (kein auto zoom , bewegungsschärfe etc), 50 mm linse bei denen die bilder aus mehreren perspektiven gleich darstellt, ( wenn pixel von anderen persp. anders aussehen wird das programm diese herasufiltern was schlecht ist)

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Eine sehr gute kamera ist die nikon d3200. Gebraucht für 200 euro. Neu bei amazon für 300 euro, mit dem kit objektiv 18-55mm 400 euro :) kann ich nur empfehlen! Ist auch für Einsteiger optimal

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