Gute Freundin und Tochter einer Bekannten liegt im Krankenhaus, was können wir tun?

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9 Antworten

Genau da ist Deine Antwort:

Wenn sie zu Hause ist würden wir sie gerne in den Tier- oder Freizeitpark einladen, weil ihr das - zumindest vor dem Unfall - immer sehr viel Spaß gemacht hat. Ich würde mit ihr auch wie früher bummeln und schwimmen gehen (bei Letzterem weiß ich allerdings nicht, ob das noch möglich ist).

Schenkt ihr "Zeit", die nach ihren Wünschen und Möglichkeiten gestaltet werden kann! Sie ist auf Hilfe und Unterstützung angewiesen, wenn es keine weiteren gesundheitlichen Veränderungen mehr gibt.

Alles andere wird sich ergeben...

Alles Gute für Euch

auchmama 03.11.2012, 21:31

Danke für den Stern und alles Gute für Deine Freundin...;-)

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Rucksäcke sind für Rollifahrer eigentlich wenig geeignet, findest Du nicht? Wenn Du Technik für den Rolli besorgen willst, ist das natürlich eine gute Sache, da gibt es immer was an- und umzuschrauben, was die Kasse nicht bezahlt. Mit zunehmender Übung im Rollifahren wird sich auch zeigen, was nützlich und wirklich hilfreich ist.

Schenkt Zeit, das steht schon in einer Antwort.

Versuch, zusammen mit Deiner Freundin den Blick auf das zu lenken, was noch da ist. Sicher hat T ein paar großartige Talente, die ihr und anderen Freude machen. Sicher hat sie auch Hobbies gehabt und kann die weiter pflegen oder neue entdecken. Und für vieles, was nicht mehr geht, gibt es Ersatz: Rollstuhl-Sport oder -Tanz und dergleichen mehr. Wer gerne schneidert, malt, Musik macht, der muß nicht damit aufhören, weil er im Rolli sitzt. Richte den Blick nach vorne, auf eine Zukunft, die man noch bauen kann. Mit 15 ist so gut wie alles noch drin, auch für Rollstuhlfahrer. Schulabschluß, Ausbildung, Studium, Beruf, da kann man überall eine Perspektive bauen. (Ich kenne einen Arzt mit Glasknochenkrankheit und eine Blinde, die bei der Bundeswehr arbeitet!)

Hilf Deiner Freundin, das zu betrauern, was nicht mehr da ist. Das gilt für die Oma - teil mit ihr Fotos von ihr, laß Dir Geschichten von ihr erzählen, teile ihren Kummer. Das gilt auch für die eigenen körperlichen Möglichkeiten - versuch, auch den Ärger auszuhalten, wenn es mit dem Klettern in das Auto nicht klappt, wenn der Rolli nicht funktioniert, wenn eine Barriere zu hoch ist, wenn sie sich nach Rock'n'Roll sehnt, der nicht mehr geht. Das muß auch sein dürfen. Aber guck nicht nur auf das "nicht mehr gehen", sondern auch auf das, was geht und auf das, was erst noch richtig losgeht. Alles Gute, q.

POTSy89 30.10.2012, 16:11

Danke für deine liebe Antwort. Wir hielten einen Rucksack schon für eine gute Idee, weil man das ja auch öfters sieht (sie kann ihn ja über die Schiebegriffe hängen).

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Sanja2 31.10.2012, 10:23
@POTSy89

Ein Rucksack ist für Rollifahrer tatsächlich sehr praktisch, genau weil man ihn hinten an den Rolli hängen kann. Schön ist es wenn es dann ein modisches und schönes Teil ist und nicht so ein Rollirucksack aus dem Seniorenshop.

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akzeptiert sie den rollstuhl, wie denkt sie darüber?

grundsätzlcih ist es eine gute idee, mit den rädern den rollstuhl persönlich zu gestalten . auch der rucksack ist eine gute idee, ist er doch für zukünftige ausflüge.

sicher ist ein dvdplayer auch interessant, aber auf dauer, nervt es , wenn man ständig drinnen sitzt und ständig in die glotze schaut.

ich dneke, da wären gemeinsame abende oder nachmittage, wo man zusammen als gruppe mit freunden schaut besser.

abe reure ideen sind super, auch die ausflüge und wenn man sich auf den schwimmbad ausflug vorbereitet, ist das auch möglich.

es wird halt dauern, bis sie sich im wasser siche rfühlt, bzw. braucht sie jemand dem sie vertrauen kann, das er sie sicher hält und hilft.

vielelciht gibt es die möglichkeit zu anderen behinderten kontakt aufzubauen udn mal zu fragen, wie es it, wenn man sich an ein leben im rollstuhl gewöhnen muss.

Hallo. Es gibt heute auch Sportvereine für Rollstuhlfahrer die tanzen,Fußball sonstiges spielen. Sogar mit echten Tunieren. So trifft sie auf Glecihgesinnte und weiß, dass sie damit nicht alleine ist und viel leisten kann. Das ist auch wichtig für T. das man schätzt was sie macht.

Auch Musik wie im Chor, oder eine Instrument kann sie erlernen, wnen die Hände in Ordnung sind. Einen Hund ist auch Therapie. Muss nun kein Therapiehund sein, aber eine Familienrasse wie Labrador, oder Golden -Retriver - -Colli. Mit Hundeschule nur Grundkurs belegen - ist nicht teuer. Dann hat sie einen lieben Begleiter an der Seite. Und wer sich damit mehr beschäftigt, kann den Hund viele Dinge beibringen wie das Telefon holen oder wenn sie etwas verliert, dass der Hund es ihr wieder bringt. Sogar Socken und Schuhe an und ausziehen kann ein normlaer Haushund lernen.

Sonst viel raus, ins Theater, Kino, Zoo, Konzert, Weihnachtsmarkt ist ja bald wieder. Wenn sie für Flohmarkt ist, kann sie selbst mit die einen Stand führen und Sachen verkaufen. Das macht immer Spaß. Ihr müsst ihr das Gefühl geben, dass sie nicht nutzlos ist, sondern gebraucht wird. Ob Backen oder Kochen sie kann doch alles machen. LG:

Tammy

ich finde eure ideen super aber ich weiß das rollstuhlfahrer nicht zu viel bemitleidet werden wollen und auch nicht zu viel geholfen bekommen wollen also ich würde sie oft besuchen undeinfach viel zeit mit ihr verbringen ihr sagen das du immer für sie da ist wenn ihr etwas auf der seele liegt viel erfolg :)

Ich finde die gedanken die du dir machst super. Ich verstehe selbst nicht sehr viel von rollstuhlpatienten, aber ich kann mir vorstellen, dass es sie vorallem freut, wenn du zeit mit ihr verbringst. Ich finde zeit ist das grösste geschenk... Ich denke auch für später, wenn T. wieder zu hause ist, wird sie sich bestimmt auch freuen, wenn du sachen mit ihr unternimmst. Klar kommt es auch auf die person draufan, vielleicht möchte sie am anfang auch noch nicht so oft aus dem haus... Aber ich denke es ist einfach wichtig sie zu besuchen und zeit mit ihr zu verbringen. Liebe grüsse Laika

Hey.

Bei soetwas muss man ausführlich erklären, sonst kennt sich niemand aus.

Also eure Ideen sind gut und eins muss ich euch noch sagen:

Seit immer für sie da, wenn sie jemanden braucht, aber lässt sie soweit wie möglich die Eigenständigkeit!!

Außerdem solltet ihr da sein, wenn sie reden möchte.

Mehr könnt ihr leider nicht machen!

Eins muss euch klar sein, sie wird sich immer allen die laufen können, etc. leid sehen! Daher vermittelt ihr immer wieder, dass es egal ist, dass sie im Rohlstuhl sitzt!

MfG CarolaA.

POTSy89 30.10.2012, 15:58

OK, vielen Dank für deine Antwort, du hast uns wirklich schon weitergeholfen! LG

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hallo POTSy89, eure ideen sind meinermeinung nach sehr gut. vielleicht solltet ihr versuchen, ihr nicht zuu stark auf die pelle zudrücken und sie ab und zu mal auch atmen lassen!! ich finde es übrigens sehr schön und vorallem sehr hilfsbereit von dir und deiner mutter :DD viel glück noch

beki1308

POTSy89 30.10.2012, 16:01

Danke für deine lieben Worte. Klar darf man ihr auch nicht auf die Nerven gehen, das versteht sich ja von selbst, aber ich glaube vor allem jetzt am 'Anfang' täte ihr etwas Abwechslung wirklich gut. Vielen lieben Dank!

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Die praktischen Vorschläge sind gut. Icg würde sie aber auch geistlich aufheitern. (So tun als wäre sie nicht im Rollstuhl)

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