gute elektriker hier?

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2 Antworten

ohne stehenbleiben wird schwerig, bis eigendlich unmlgöich. elektrisch gesehen schon mal garnicht, weil der motor erst drehzahl abbauen muss, eher er umgeschaltet wird...

elektrisch betrachtet funktioniert das umpolen je nach verwendeter motorart so:

gleichstrommotoren:

egal ob mi permanentmagent oder mit feldwicklung: hier muss lediglich eingangsseitig die polarität geändert werden. also an den anschlüssen PLUS und MINUS vertauschen

Bürstenlose Wechselstrommotoren (Hilfsphasenmotoren):

hier müssen die Anschlüsse der Hilfswicklung (da wo der kondensator angeschlossen ist, gegeneneinander getauscht werden.

Bürstenmotoren für Wechselstrom:

hier werden entweder die Anschlüsse der beiden Kohlen gegeneinander getauscht oder die beiden Anschlüsse der feldwicklung

Asnycrone Drehstrommotoren (Kurzschlussläufer):

hier werden 2 der 3 Phasen vertauscht. z.b. L2 und L3. wichtig ist, dass wenn es sich um einen motor mit mehreren wicklungen handelt, der gesamte strang umgeschaltet wird um kuruschlüsse zu vermeiden.

wie du auch immer die lastseite aufbaust. wichtig ist, dass der motor vor dem einschalten der gegenrichtung einen moment zeit hat, geschwindigkeit abzubauen, sonst kann es zu unangenehmen effekten wie vorztigem mechanischem verschleiß oder überhitzungen kommen.

meine empfehlung: bau 2 selbsthalteschaltungen auf. und setz die unterbrecher für die entgegengesetzten richtungen einfach ein stück VOR den auslöser für die jeweilige gegenrichtung....

so KÖNNTE es funktioniren:

der Aufzug läuft aufwärts: er errreicht den schalter S1 (Halt oben) dieser schalter, ein öffner, unterbricht die stromzufuhr der spule vom relais K1 (aufwärts) dieses fällt ab, der motor läuft aus. einen moment später erreicht die kabine mit ihrem restschwung den schalter S2 (start abwärts), ein schließer, der die stromversrgung von der spule K2 schließt. dieses relais zieht an, über einen hilfsschließer an K2 wid die stromversorgung aufrecht erhalten, so lange sich der aufzug aug dem weg zu S3 (halt unten) befindet...hier passiert das gleiche in umgekehrt...

übrigens, damit der aufzug alleine wieder hoch kommt, hat auch K1 eine brücke über einen hilfschließer, die ihn versorgt, so lange der aufzug auf dem weg nach oben ist.

die umpolschaltung ist ganz einfach aufzubauen: du gehst mit deinen 2 kontakten, nennen wir sie A und B, parallel auf die lastkontakte deiner schütze... (eingangseitig)

z.B. A an kontakt 1 von K1 und Kontakt 1 von K2, B an kontakt 3 von K1 und kontakt 3 von K2

ausgangsseitig legst du sie über kreuz. d.h. A an kontakt 2 von K1 und kontakt 4 von K2, B an kontakt 4 von K1 und kontakt 2 von K2

dazu sei erklärt, dass die lastkontakte von schützen wie folgt numeriert sind:

1 --/ -- 2

3 --/ -- 4

5 --/ -- 6

es kommt darauf an, welche art von Motor es ist. Bei einem Drehstrommotor (egal ob synchron oder asynchron) werden zwei Phasen vertauscht. Bei einem Gleíchstrommotor wird die Polarität der Betriebsspannung vertauscht, damit er rückwärts läuft. Aber nur bei permanenterregten Gleichstrommotoren. Bei Felderregten muß die Kommutierung vertauscht werden. Dasselbe gilt bei Universalmotoren, die mit ac und dc laufen können.

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