Gute Camper Reisen durch USA?

6 Antworten

3 Wochen Camper USA.... nun, die Vorstellung 'draussen in der Natur einsam wie ein Cowboy' abends den Tag ausklingen zu lassen haben viele. Das heisst, Du wirst nicht so einsam sein, wie Du Dir das vorstellst. Die KOA's sind gerade da, wo es wirklch schön ist, sehr früh ausgebucht, bis zu 2 Jahre. Oder die Zelt-/Stell-Plätze werden verlost. Ich war viel on the road in den Staaten und kann DIr nicht empfehlen, den Campter zu nutzen, zumal der im Verhältnis zu einem PKW deutlich teurer ist, die mit dem Dickschiff nicht überall hinkommst (mancher Felstunnel in den NPs ist nicht gross genug) und Du nicht überall stehen darfst was heisst, dass Du wegen der Notwendigkeit vorzureservieren unflexibel wirst.

Als Tour für 3 Wochen schlage ich Dir vor:

Tag 1: Flug nach Orlando, Ankunft nachmittags, Motel suchen, Abend geniessen. Tag 2: ein Park (wolltest Du ja)
Tag 3: ab ins Auto nach Daytona, da auf der A1A Richtung Norden über St. Augustine entlang der Küste, bei Jacksonville auf die 95 und bis Tybee Island durchrauschen. Empfehlung: Motel Dunes Inn and Suites, Tybee (altes, aber gemütliches Motel, ca. 3 Minuten vom herrlichen Beach)
Tag 4: morgens nach Savannah [ca. 35 Minuten] und nachmittags Strand
Tag 5: morgens auf nach Wilmington, unterwegs Stopp in Charlston
Tag 6: morgens bis Cedar Key und auf die Fähre nach Ocracoke
Tag 7: morgens mit der Fähre nach Hatteras und weiter auf den OBX (outer banks) über Roanoke Island bis Raleigh
Tag 8: über die 40-W bis Wilkesboro und dann über die 421 Richtung Boone und dort in den Blue Ridge Parkway einsteigen und bis Black Mountain fahren. Übernachtung bei Ed & Rosie's Place (bezaubernd).
Tag 9: Ausflug über die NC-9 S zum Chimney Rock und Lake Lure (Drehort Dirty Dancing) noch eine Nacht bei Ed & Rosie's
Tag 10: morgens bei Asheville wieder in den Blue Ridge Parkway einsteigen und durch wunderschöne Landschaften bis Cherokee fahren (south entrance BRPwy) Übernachtung im Smokey Moutain Inn&Suites) Wenn ihr nachmittags am South Gate seid, schaut nach rechts zum Oconaluftee Visitor Center, vlt. seht ihr die Elche Tag 11: morgens zum Clingmans Dome (incl. dem Hochlaufen!) und dann über die Little River Road Richtung Townsend und dann (eine lange/langweilige) Etappe bis Nashville (Übernachtung Fiddlers Inn, Music Row oder Red Roof PLUS, Goddlettsville [da war ich und sehr zufrieden])
Tag 12: Nashville entdecken, ggf. abend Show in der Grand Ole Opry oder halt abends nochmal nach Nashville (Achtung: am Woe extrem voll und nicht wirklich schön! // billig bis kostenfrei parken am Nissan Stadium // Spaziergang über den Broadway, Stopp im Wild Horse Saloon, Achtung: unbedingt immer Ausweis griffbereit halten, es wird bei jeder Location kontrolliert)
Tag 13: morgens nach Lynchburg und Jack Daniels Destillery besuchen, mittags weiter über Chattanooga bis Atlanta (da wolltest Du hin, ich bin dort nur gelandet und abgeflogen)
Tag 14: Atlanta
Tag 15: eine seeeehr lange Tagesetappe bis New Orleans (auch da wolltest Du hin)
Tag 16: New Orleans
Tag 17 - 21: entlang der Red Neck Küste über Mobile, Pensacola und Apalachicola Bay über den Panhandle zurück nach Orlando und wo es euch unterwegs gefällt einfach übernachten.

Das wären round about 5000 km, was ich zu viel finde!

Ich würde New Orleans weglassen und ggf. ab Tampa zurück fliegen, dann sind es 'nur' rund 3600 km und wenn euch Country Music so gar nicht interessiert, könntet ihr auch ab Tag 11 folgendermassen fahren:
Tag 11: Cherokee über Clingmans Dome bleibt, aber dann auf der 74 Richtung Blue Ridge nach Atlanta
Tag 12: Atlanta
Tag 13: entweder von hier noch nach New Orleans (der Abstecher bringt rund 1800km) oder doch zurück Richtung Pensacola und über den Panhandle nach Tampa oder Orlando (dann wären es gesamt rund 3000 km).

Wenn ihr den Westen wollt... da bin ich 4 Wochen unterwegs gewesen, wobei da waren die letzten 5 Tage Strandtage und am Anfang 3 Tage San Fran-Area.
Die Tour gimg:

SFO - Oakhurst (South Gate Yosemite NP) - Mammoth Lakes über Panamint Springs durchs Death Valley nach Las Vegas (3 Nächte) - über Page und Cameron entlang der SOuth Rim entlang Grand Canyon, Übernachtung in Flaggstaff - über Sedona und Scottsdale über die I10 bis kurz hinter Ciriaco Summit und durch den Joshua NP nach Norden und dann weiter vorbei an LA entlang der Küste Mussel Shoals, Gaviota, Morro Bay immer auf der 1 entlang der Küstenlinie Richtung Norden durch den Bid Sur über Monterey und Carmel zurück nach SFO.
Wir hatten darin 11 Nationalparks, State Parks, Natl. Forests, ausgewiesene 'Scenic Roads', haben versucht, nach einem Abschnitt mit 2 Tagen Fahren dann eine 2. Nacht zu bleiben; zu zweit gefahren, war recht entspannt mit immer 2 - 3 Stunden unterwegs für spontane Stopps und Pausen.

Du willst mehr Infos: schreib mich an.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hört sich echt geil an.

Wieviel hattest du mit für den Trip? Oder mit wieviel muss ich rechnen?

Hab jetzt 3.000€ gespart für 1 Person. Das sollte reichen oder doch lieber mehr?

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da ich die Tour im Osten alleine gemacht habe, war es für mich teurer, als wenn ihr zu zweit seit, da sich alle Kosten ebenb durch 2 halbieren.

Als Auto hab ich mir einen SUV gegönnt, das waren schonmal 700 Euro. Wenn Du einen Kleineren nimmst, kommst Du schon mit 500 hin, also p.P. 250.

Die Unterkünfte im Osten sind teurer, da weniger Touristen, da kannst Du mit um die 120 USD rechnen, also durch 2 Personen 60 USD. Ja, es geht aber auch billiger, nur rechne grob mit 100 USD/Zimmer, dann kommst Du gut hin.

Lebensmittel sind teuer in USA, aber zu zweit selbstversorgen ist eigentlich ok und da kommt man für 2 Tage mit allem, was man so braucht für 2 x Abendessen und 2 x Frühstück für etwa 40 USD hin. Essen gehen kannst Du so mit 25 USD rechnen; nur Salat oder FastFood kosten natürlich weniger!

Im Westen ist es etwas billiger, zumindest in grösseren Städten, da ist einfach die Konkurrenz grösser.
Ich sag mir halt, ich hab eh ein Auto und so richtig mittendrin wohnen kostet meist im Verhältnis mehr, als wenn man noch die Zeit rechnet, mit dem Auto zu kommen und für deutlich schmaleres Geld zu übernachten.
in Las Vegas z.B. kann man kostenfrei im Harrah's parken, direkt am Strip; ich hab da im Motel Ellis Island (&Casino) in einer Parallelstrasse eingecheckt (war das billigste), aber es gibt auch bei den grossen Hotels immer wieder gute Angebote. Da muss man einfach gucken.

Ich denke, wenn Du Flug und Auto abziehst und pro Tag und Person (wenn Du zu zweit bist) für Schlafen, Essen, Benzin 120 USD rechnest, fährst Du mehr als sicher und hast sicher noch Taschengeld übriog für Eintritte und Shopping.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich denke, du musst deinen Plan ändern. In 3 Wochen mit Wohnmobil wirst du nur einen Teil der USA bereisen können.

Mein Vorschlag für den Anfang:

Etwas ganz anderes. Flug nach Seattle, Washington. Da gibt es Direktflüge von Europa ohne den leidigen Umstieg in den USA. Von dort mit Mietfahrzeug kurz in die Waldgegend im Norden des Staates, weiter durch die Obstanbaugebiete gen Süden nach Portland, Oregon. In Oregon die Küstengegenden und auch das Staateninnere auf der Hochebene ansehen, da kann man nach Gold suchen.

Dann weiter nach Kalifornien und wenn es zeitlich noch langt nach Las Vegas, von dort Flug oder Ausflug zum Grand Canyon entweder in Utah oder Arizona.

Rückgabe des Mietfahrzeugs entweder in L.A. oder Las Vegas, was günstiger ist.

Zur besseren Planung bitte eine Straßenkarte des Gebiets kaufen und so ein kleines Ding, mit dem man die Strecken auf der Karte entlangfährt, so dass man die täglichen Strecken planen kann.

Dann musst Du mehrere Touren machen. Unsere Verwandten touren regelmäßig in den USA, entweder nur Ostküste, nur Westküste, nur der Norden, nur der Süden, etc.

Ja so hatte ich es auch vor aber ich bin mir unsicher was für mich als erstes mal alleine mit Freundin gut und sehenswert ist.

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@Autofrage98

Meine Wahl wäre die Westküste, denn ich möchte sehr gerne mal San Francisco sehen.

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Alles in 3 Wochen inclusive Besichtigungen.

Setz dich mal hin mit einem Routenplaner und plane deine angedachte Strecke.Du kommst dabei eher auf 3 Monate.

Camperurlaub? Immer schön, gerade wenn man Natur sehen will. Man wird aber auch unbeweglicher mit einem "Großen Dampfer".

Zudem sind unterwegs die Motels eher günstiger als die Campermiete + Platzmiete + Spritkosten.

Ich weiß das ist schon verdammt teuer. Ich find es einfach geil die Vorstellung mehr draußen in der Natur zu sein.anstatt in irgendeinem Motel.

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