Gute Bücher der Weltliteratur aus dem 19.Jahrhundert?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der großartige Oscar Wilde wurde dir ja schon empfohlen, Effi Briest fand ich perösnlich grauenhaft (wie Fontane im Allgemeinen), aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten ;)

Und nun zu weiteren Empfehlungen für diesen Zeitabschnitt:

Lewis Carroll, Alice’s Adventures in Wonderland

F.M. Dostojewski, Der Spieler

Alexandre Dumas (d.Ä.), Der Graf von Monte Christo

Gustave Flaubert, Madame Bovary

E.T.A. Hoffmann, Die Elixiere des Teufels

Washington Irving, The Legend of Sleepy Hollow

Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen

Mark Twain, A Connecticut Yankee in King Arthur's Court

Mary Shelley, Frankenstein

Bram Stoker, Dracula

Inhaltsangaben findest du auf den üblichen Seiten :)

-> ich wünsch dir eine spannende Lektüre!

Vielen Dank für die vielen Vorschläge. Das hat mir sehr geholfen da ich manche Autoren und Bücher gar nicht kannte.

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Wenn man es schafft, sich in die Zeit zurückzuversetzen, kann Emile Zola interessant sein. Allerdings kommt es wohl auch auf die Übersetzung an. Ich fand Germinal "überholt",- jedenfalls aus heutiger Sicht. Die bösen Kapitalisten und Ausbeuter und die guten Arbeiter. Für meinen Geschmack sind die Charaktere zu eindeutig beschrieben,- d.h. wer arm ist , ist nicht nur bedauernswert (und das stimmt ohne Einschränkung) - sondern auch voller Güte und Liebe ,- wer reich ist fast automatisch das Gegenteil. Mit anderen Worten, so einfach machen wir es uns heute nicht mehr. Auch Effi Briest fand ich - na ja,- lesenswert, um zu wissen, wie man damals dachte. Aber (für mich) aus heutiger Sicht doch veraltet. Aber, man sollte schon ein wenig Literatur aus den vergangenen Jahrhunderten lesen. Eben auch, um die damalige Denkweise besser verstehen zu können. Bücher sind eben auch ein Spiegel der Zeit.

Danke auch für deine Antwort und die Vorschläge. Ich habe mich mittlerweile für einen Roman von Émile Zola entschieden.

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Gerade den erwiesenen und wichtigen Sozialkritiker Zola - (seiner Zeit ) und jener Verhältnisse, an denen sich bis heute kaum etwas substanziell geändert hat, hier inhaltlich "gediegen" (sagt man/ frau doch so im "Norden",?) abzuwerten, ist schon traurig genug, zu lesen, ..

Die Verhältnisse die Zola beschreibt, haben sich im Kern kaum ver-ändert und welcher „gute und nette“ wie human anständige Kapitalist würden denn nicht völlig sorglos Arbeitnehmer en masse entlassen, nur weil er sich verspekuliert hat und darauf pfeift, was aus diesen Menschen wird, danach, (die bei ihm gearbeitet haben,..) der gute und einfältige, abhängig gemacht Arbeiter ist nun mal oft eine traurige Gestalt, weil er sich darauf eingelassen hat, unfrei und meist streng diszipliniert, als Untertan und Lohnsklave, fremde Interessen zu bedienen, sicher in Norddeutschland eine „anständige“ wie angemessene und angenehme, wie autoritär durchgehaltene Lebenseinstellung, aber in der restliche Welt sieht man das doch bisweilen etwas anders und differenzierter, .. etc.

Aber schön, überhaupt Zola als Autor angesprochen zu haben, trotzdem, ..

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@Saragoza

Ich stimme Dir sogar zu, was die Eigenschaften der meisten ausbeutenden Kapitalisten angeht (sowie ich das beurteilen kann). Leider ist es nicht automatisch so, daß damit die Ausgebeuteten zu den besseren Menschen werden. Mir ist die (in meinen durchaus nicht nur norddeutschen Augen) schwarz-weiß Malerei ein wenig zu subtil gewesen. Aber Tatsache ist, daß Zola ein großartiger Autor ist - und nichts anderes habe ich gemeint. Und über alles andere könnte man lange und ausführlich diskutieren - aber wohl nicht hier. Es wurde nach guten Autoren gefragt - die habe ich genannt - und auch meine eigene Meinung dazu. Ohne Anspruch auf eine norddeutsche Haltung zu erheben,(falls es die überhaupt gibt). Ich spreche generell nicht in Gruppierungen - und nutze das Recht auf eigene Meinung. Wie Du auch, die ich respektiere - ohne sie immer zu teilen. Und nein, gediegen ist Zola nun wirklich nicht, nicht einmal in meinem durchaus gesamtdeutschen Sprachschatz.

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Fontane, Effie Briest ist sehr interessant
oder frz.Auto ,Hugo, Notre Dame ,also der Glöckner von Notre Dame. Beide Werke wurden verfilmt.

Danke für die Antwort. Effie Briest behandeln wir sowieso schon im Unterricht aber die anderen Vorschläge finde ich gut. Ich werde sie mir mal näher anschauen.

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