Gute Beispiele dafür, dass es keine Zufälle gibt?

25 Antworten

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Meiner Meinung nach gibt es keine Zufälle sondern nur "Schicksal", ich denke alles was passiert, sollte irgendwo so sein. Zum Beispiel dass die Erde in genau soeinem Winkel zur Sonne steht, dass wir hier leben können, das ist kein Zufall. Oder das genau 20 Aminosäuren sich gefunden haben und ein Protein gebildet haben ist auch kein Zufall, sondern meiner Meinung nach das Schicksal. Alles hat seinen Grund.

Vielen Dank! Der Meinung bin ich auch! Das ist bis jetzt echt die beste Antwort.

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@vanessaml

Hier geht es nicht um Meinungen, sondern um Fakten.
Du kannst stundenlang meinen, daß es keine Zufälle gibt, sondern nur "Schicksal".
Das ändert aber nichts daran, daß das Unfug ist: Es gibt Zufälle - wie nun hier auf dieser Seite hinlänglich belegt.

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@earnest

Meinst du das mit der Quantenphysik? Das ist reiner Schwachsinn. Wenn so ein "Zufall" geschieht hat es aber auch wieder einen Grund, dass es geschieht, oder? Sonst würde es ja nicht geschehen. irgendeinen Grund hat es schon. Ich mein nur weil wir den Grund dafür nicht wissen heisst es nicht, dass es keinen gibt! :- )

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@vanessaml

Liebe Vanessa, die Physik geht davon aus, deine Aussage "Ich mein nur weil wir den Grund dafür nicht wissen heisst es nicht, dass es keinen gibt! :- )"bzgl. der meisten Typen von Quantenereignissen schlicht falsch ist. Aber die Physik geht auch davon aus, dass der Mond nicht aus Käse gemacht ist. Vielleicht ist der Mond ja doch aus Käse gemacht und die Physik ist nur zu dumm, um dies festzustellen, oder?

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@WotansAuge

Bleiben wir doch lieber beim gelben Käse, lieber Wotan.
Dann gibt's jedenfalls die korrekte, gelbe Antwort.
;-)

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Zufällig fällt mir gerade nicht das richtige Beispiel ein.

Die Frage ist leider nicht mit Beispielen zu belegen. Denn wenn du ein einziges Beispiel nennst, wo etwas KEIN Zufall ist, beweist das in keiner Weise, dass es NIE Zufälle gibt. Ganz anders liegt die Frage, wenn du nach Beweisen FÜR statt GEGEN etwas fragst. Dann reicht nämlich EIN Beispiel.

Wenn ich dir einen einzigen Zufall erzähle, zeigt das, DASS es Zufälle gibt. Wenn ich dir einen einzigen Nicht-Zufall erzähle, sagt das noch gar nichts darüber, ob es in einem anderen Fall DOCH einen Zufall gibt.

Genauso wie es viel leichter ist, die Existenz von einer besonderen Insektensorte im Urwald zu beweisen als deren Nicht-Existenz zu beweisen. Für die Nicht-Existenz müsstest du nämlich jeden Millimeter absuchen und protokollieren. Für die Existenz musst du lediglich ein einziges Exemplar vorzeigen.

Ich verstehe, was du meinst, wenn du wegen der Leute, denen du begegnest, fragst. Du suchst einen tieferen Sinn hinter dem, was dir begegnet und was dir geschieht.

Beide Aspekte schließen sich aber nicht aus: Es kann sowohl Zufälle geben als auch Absichtsvolles.

Wenn du jemanden triffst, kann es sehr bedeutungsvoll, ein anderes Mal aber auch relativ gleichgültig sein. Es kann glückliche Fügungen geben, genauso gibt es aber auch Unfälle und Verbrechen, die einem zustoßen.

Dann würde ich an die Frage aber nicht allgemein philosophisch rangehen, sondern ganz konkret mich fragen, was mir jetzt diese spezielle Begegnung sagt.

Beide Extreme (alles ist Zufall oder alles ist vorherbestimmt) erscheinen mir als zu flach. Die Freiheit des einzelnen Menschen bleibt gewahrt, aber der Mensch muss sich genauso in Dinge einfügen, die er sich nicht ausgewählt hat.

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Es gibt den Satz vom zureichenden Grund, der gilt für alle und bekannten Initialsysteme, ist allerdings nur logisch und empirisch verifiziert (also nicht unbedingt allgemeingültig, kannst du allerdings in diesem Fall mal als gültig ansehen).

Es gibt sogesehen also wirklich keine Zufälle (in dem Sinne, den du wahrscheinlich meinst) - aber PeVau hat das ganz richtig geschildert, alle maßgeblichen Faktoren kannst du nicht kennen, daher nichts vorhersehen und somit muss doch ein Zufall im klassischen Sinne (also ein unvorhersehbares Ereignis) anerkannt werden.

Super Kommentar! Klasse! :- )

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Hei vanessami, deine Behauptung ist so richtig wie falsch. Nach vielem Nachdenken bin ich zu der Ansicht gelangt, dass Zufall und Schicksal Synonyme sind - nicht mal gerade in der Frage, ob du einen Euro findest oder verlierst, sondern an den entscheidenden Weichenstellungen des Lebens. Da, beispielweise, wo du durch Zufall von einem guten Job erfährst und ihn auch antrittst, hat sich dein Schicksal in irgendeine Richtung gewendet. Es ist schon Zufall, dass du am xx. geboren bist, weil eine winzige Samenzelle den richtigen Weg fand - es ist dein Schicksa / Zufall, dann, da und dort unter diesen und jenen Umständen geboren zu sein, zu leben, erzogen zu werden, usw.usw. Und so. Grüße!

Aber was ist wenn genau dieses finden von dem Job geplant ist? Vorbestimmt war? Dann kann man dies doch nicht Zufall nennen, wenn es so sein solte!? :- ) LG

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Dazu mal der Text aus Prediger 9:11 in verschiedenen Übersetzungen:

jeden treffen Zufall und Zeit. (Ecc 9:11 EIN)
Denn Zeit und Zufall treffen sie alle. (Ecc 9:11 ZUR)
sondern daß alles auf Zeit und Umstände ankommt. (Ecc 9:11 SCH)
denn Zeit und Schicksal trifft sie alle. (Ecc 9:11 ELO) denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle. (Ecc 9:11 NWÜ)

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