Gute Argumente gegen den angeblich allmächtigen Gott?

31 Antworten

Gegen Gottes Allmacht würde etwa sprechen, dass es so viele verschiedene Religionen und noch mehr religiöse Richtungen gibt. 

Jede dieser Religionen behauptet, die einzig wahre zu sein.  Ein allmächtiger Gott, der so etwas zulässt, wäre entweder ein ziemlicher Trottel oder ein ziemlich grausamer Tyrann, oder ein mieser Charakter.

Das Chaos in unserem Weltall, dass von religiösen Menschen immer wieder mal als "perfekt" bezeichnet wird, spricht auch nicht gerade für einen allmächtigen Gott.

Jede dieser Religionen behauptet, die einzig wahre zu sein.  Ein
allmächtiger Gott, der so etwas zulässt, wäre entweder ein ziemlicher Trottel oder ein ziemlich grausamer Tyrann, oder ein mieser Charakter.

Du glaubst doch auch an einen freien Willen , also ist das doch ziemlich tolerant, wenn er dir nicht sagt oder vorschreibt, was du von ihm zu halten hast...!? Gott hat die Religionen oder religiöse Gemeinschaften jedenfalls nicht gegründet und ist daher auch nicht der Boss von solchen Läden, die sich alle ein Abbild schaffen, was sie anbeten können...

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@AlphaundOmega

Leider gehen viele Religionen doch davon aus, dass Gott ihre Religion gegründet hat, und nur sie allein bei ihrem Gott Anerkennung findet. Das fällt mir insbesondere beim Islam auf.

Dort glaubt man etwa, dass der Koran auf einer Tafel im Jenseits steht.

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@SibTiger

Mal ganz ehrlich.,..wer sich bei Gott Vorteile oder Anerkennung zu verschaffen sucht , kann nur noch Dinge tun , die einer modernen Skavenhaltung oder einer altmodischen Korruption gleichkommt,...

Und zum "Koran auf einer Tafel ,im Jenseits" , meine ich mal ,...man kann jede Illusion, die man geistig gelebt hat, auch ins Jenseits übertragen ...und wer weis ? vllt. bekommen dadurch ihre Dschins oder andere Poltergeister, erst ihren Sinn..., in der Astralebene...

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"Es gibt Gott." oder "Es gibt Gott nicht.", sind keine keine Aussagen im strengen mathematischen Sinne. Man kann grundsätzlich nicht entscheiden, ob diese Ausagen wahr oder falsch sind.

Insofern halte ich den Versuch, Argumente dafür oder dagegen zu suchen, für verschwendete Zeit.

Beide Sätze sind Glaubenssätze.

Darüber mag man ins Gespräch kommen. Es kann deutlich machen, wie oft wir an Grenzen der Beweisbarkeit kommen und dennoch Entscheidungen treffen müssen.
Es kann deutlich werden, wie oft ein Glaube an einen Gott trösten und frei machen kann. Und es kann umgekehrt deutlich werden, wo ein solcher Glaube unfrei und krank gemacht hat.

Ein wenig merkwürdig finde ich aber Dein Verlangen, dass andere Deine Meinung begründen sollen.
Wenn man eine eigene Meinung hat, sollte man auch dahinter stehen und sie selber begründen können.

>"Es gibt Gott." oder "Es gibt Gott nicht.", sind keine keine Aussagen im strengen mathematischen Sinne. 

Sofern der Begriff "Gott" definiert wird, derjenige der die  Aussage tätigt also erklärt, was er mit "Gott" meint, so lässt sich die Aussage mit Methoden der Wissenschaft auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen.

Z.B. könnte man Gott über seine Eigenschaften definieren, wie "erfüllt manchmal eine im Gebet vorgetragene Bitte". Dann prüft man ob Gebetserhörungen statistische Relevanz haben und stellt fest, dass das nicht der Fall ist.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fuerbitten-fuer-kranke-beten-bis-zum-tod-a-409005.html

Oder definiert über eine negative Eigenschaft "tritt jedem der über ihn lästert augenblicklich persönlich in den Allerwertesten oder erschlägt ihn zumindest mit einem Blitz". u.s.w.

Oder "Gott" ist eine Vorstellung ohne Inhalt, so wie ein Loch ohne etwas drum rum.

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@Maarduck

Sorry, aber wenn die (überprüfbar gedachte) Definition völlig willkürlich ist: Was wird dann noch ausgesagt?

Umgekehrt: Was soll an einem Wesen "göttlich" sein, wenn es mit wissenschaftlichen Metheoden definiert oder untersucht werden kann? Dann wäre es weltlich wie alles andere auch und hätte die Bezeichnung "Gott" nicht verdient.

Dass Gott keine Wunscherfüllungsmaschine ist, ist christlicher (und ich glaube auch muslimischer und jüdischer) seits Allgemeingut.

Und was hieße in diesem Zusammenhang "manchmal"?

Ich bleibe dabei: Die Sache ist mit Argumenten nicht zu entscheiden. Und wenn sie mit Argumenten zu entscheiden wäre, wäre es nicht mehr Gott.

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Ich suche gute Argumente....

Zunächst, das wird nichts helfen.

Komm einem religiotisch erkrankten Mitmenschen mit Logik, Belegen, Untersuchungen, Erforschung, Wissenschaft, Argumente, etc, das kümmert den überhaupt gar keinen Meter.

Du kannst von Glück sagen, wenn Du bei einer solchen Diskussion nicht Deinen Verstand verlierst, weil Du wirst bemerken, man ist in diesen Kreisen um keine Ausrede verlegen, keine noch so abstruse "Herleitung" ist abstrus genug, als dass man sie nicht doch noch als vermeintliche Stütze (oder letzten Strohhalm) zu verwenden sucht in dem Bestreben, hoch lebe die Religion und mit ihr verbunden der Alleinvertretungsansprich in Sachen Wahrheit.

Argumente gäbe es einige.

Es gibt nicht einen Beleg für diesen.

Es handelt sich ausschließlich um hanebüchene Stoeries, die diesen behaupten.

Welchen von den 30000 Göttern meinst Du?

Es geht komplett auch ohne, bei aller Erklärung bisher kommt nicht ein einziges mal ein Gottdingsbums vor oder ist dazu notwendig.....

Könnte Stein erschaffen, so schwer, dass er selbst ihn nicht heben kann oder so hart, dass er ihn nicht mehr wegschaffen könnte.

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Wo soll das Gottdingsbums zum Teufel auch herkommen, wie funktioniert es und wie kommt es, dass ausschließlich Durchgeknallte diesen gesehen haben wollen?

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