gute argumente für eine debatte

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Ich finde es positiv, dass die Kommentare hier mehrheitlich für höheres Mindestalter votieren. Auf www.alkoholpolitik.ch findet man Berichte über solche Diskussionen in Neuseeland und USA. Wenn du schon für tiefere Limiten votieren musst, könntest du z.B. so argumentieren: - Die Alkoholindustrie hat Mühe, die Mütter zu überzeugen, dass sie ihre Säuglinge mit Alkopop am Schnuller zum Schweigen bringen sollen. - Um den in den Industrieländern gesättigten Markt noch mehr auszureizen, möchten sie deshalb das Mindestalter möglichst tief ansetzen. Wir müssen unsere Jungen opfern, damit die Industrie nicht noch mehr in die Entwicklungs- und Schwellenländer ausweicht, wo keine sozialen Netze für die Alkoholkranken vorhanden sind. - Wir haben ein derart gutes Gesundheitssystem, da wäre es doch schade, dies nicht auszunützen. Die Spitäler, Ärzte und Krankenkassen sind froh, wenn ihnen die Arbeit über den Kopf wächst. - Wir alle fühlen uns geschmeichelt, dass wir Passivtrinker sein dürfen. D.h. wir zahlen gerne ein Leben lang ungefragt Zehntausende an Steuern und Versicherungsprämien, um de horrenden alkoholbedingten Sozialkosten zu zahlen. Und wir freuen uns über jeden oder jede, die von alkoholisierten Jugendlichen oder Erwachsenen vergewaltigt, geschwängert, zu Tode geprügelt, über den Haufen gefahren wird. Auch die Millionen von Kindern, die in einer alkoholbelasteten Familie aufwachsen dürfen, beneiden wir natürlich und sind froh, dass sie auch in Zukunft das Alkoholproblem in unsern Ländern weiter fördern. Wir haben ja sonst keine Probleme. - Auch die Anzahl Scheidungen mit einem häufigen Alkoholhintergrund möchten wir nicht reduzieren, die Scheidungsrichter wollen auch leben. Und die Scheidungskinder finden die Abwechslung recht lustig. - In der Armutsdiskussion spricht niemand darüber, dass ein beträchtlicher Teil der Armut alkoholbedingt ist. So ist es doch logisch, dass wir schon früh damit beginnen, die richtigen Weichen zu stellen, dass dieser Armutsfaktor genügend angeheizt wird. Wir möchten doch diese lehrreiche Erfahrung niemand ersparen. Und die Sozialkosten sind ja noch lange nicht hoch genug.

Ich glaube, das gibt einigen Stoff zum Nachdenken und diskutieren. Ein bisschen Zynismus darfst du dir schon leisten.
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das einfachste argument: Nach Art.2 GG hat jeder Mensch das recht auf freie entfaltung der Persönlichkeit. Solange er nicht den Rechten anderer schadet. Wenn also jemand Komasaufen machen will kann er das tun, außer er schadet anderen, was ja nicht der Fall ist. Ein Konsumverbote bis zu einen bestimmtem alter wäre Verfassungswidrig und deshalb gibt es das nicht und wird es hoffentlich auch nie geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für einen ernsthaften Menschen gibt es für diese These keine guten Argumente

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In meinen Augen spricht alles für ein Komplettverbot, bzw. weiterhin ein Mindestalter von 18 (auch bei Bier und Wein).

Alkohol ist eine harte Droge und neben Heroin und Kokain so ziemlich die schädlichste und suchterregendste.

Gut 3% der Konsumenten sind abhängig, das sogar körperlich und der Entzug kann durchaus tödlich enden. Alkohol zerstört den ganzen Körper und das dauerhaft, egal ob nun Magen, Speiseröhre, Leber, Nieren, Herz, Gehirn oder was auch immer. Ja, wie bekannt ist, macht Alkohol dumm. Bereits 4 Jahre exzessives Trinken "nur" am Wochenende, kann den IQ um 10-30% reduzieren.

Zudem sind Überdosen schnell erreicht und enden oft tödlich.

...

Ich sehe keinen Punkt, der für Alkohol spricht, erst recht nicht im jungen Alter. Bis Anfang 20 ist der Körper noch in der Entwicklungsphase und da ist Alkohol eindeutig eine beschissene Wahl.

Fast jede illegale Droge ist harmloser als Alkohol, trotzdem ist dieser weiterhin legal. Das ist paradox. Wenn der Staat gegen Drogen ist, nun gut....aber diese Doppelmoral und Heuchelei ist einfach ekelhaft. Warum sollen harmlosere Drogen als Alkohol illegal und "schlecht" sein, aber Alkohol selbst wird angepriesen und bleibt legal?

.

Wie gesagt, es spricht eigentlich so ziemlich alles für ein Komplettverbot, bzw. ab 18 oder gar 21 Jahren und sicherlich nicht für Jugendliche und Kinder

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sag mir erstmal ein paar Deiner Argumente, da fallen mir nämlich keine ein!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JodSalz
13.01.2010, 22:25

das ist es ja, mir auch nicht =P

0

Dann denk mal drüber nach und bringe deine Argumente vor. Ich denke, die werden nicht lange Bestand haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tut mir leid, mir fallen keine Argumente ein, warum man unter 18 Alkohol zu sich nehmen sollte, während man noch wächst, in Schule oder Lehre ein klarer Verstand nötig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es soll nicht durchgesetzt werden, das erst ab 18 getrunken werden soll, sondern du bist dafür schon früher trinken zu dürfen! ************Ja, ich glaub du hast recht, vernünftig sein nützt ja eh nichts! Alle wollen daran verdienen, Staat ist ja eh out! Bescheiden wir uns damit auszubeutende Konsument und Stimmvieh zu sein. Wenn wir das alle mal machen, was die von uns wollen, dann ist doch alles prima! Wie in der USA. Man sollte auch jedem 10-jährigen ein Maschinengewehr schenken, zur Selbsverteidigung au dem Schulhof. Iss ja bitter nötig!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Prohibition in Amerika... da wurde gesoffen, obgleich Alk verboten war.. egal wir alt die leute waren, es war verboten und der schwarmarkt glühte....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Alkohol gehört ins BTMG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Tourne
13.01.2010, 22:24

Was meinst du mit Betäubungsmittelgesetz?

0

Was möchtest Du wissen?