Gute Action Cams zum Downhill filmen

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2 Antworten

Zur ersten Frage: Das kommt immer auf den Trail an, bei flowigen Trails kann Lenkerhalterung besser sein, weil man das Tempo besser sieht, aber je stärker die Unebenheiten sind, desto verwackelter ist das Bild natürlich auch, was bei der Befestigung auf dem Helm eben nicht der Fall ist, da der Körper auch vieles abfedert. Bei Sprüngen und Wurzeltreppen ist die Befestigung am Lenker kaum mehr möglich, da sie durch die starken Erschütterungen gerne mal nach vorne kippt. Allerdings hat man bei der Helmbefestigung gerne ds Problem eines starken Weitwinkels, das Tempo scheint dadurch eher gemächlich zu sein, auch wenn man hart am Limit gefahren ist (bei manchen Helmen kann man die Kamera aber auch weiter vorne befestigen und dort nach vorne kippen, was das Tempo dann wieder besser erkennbar macht).

Es gibt aber noch weitere Befestigungsmöglichkeiten: Manche Helme lassen die Befestigung der Kamera neben dem Helm zu, was einen guten Kamerawinkel zulässt. Man kann die Kamera aber auch mit einem Brustgurt vorne an der Brust befestigen, auch dies kann zu guten Ergebnissen führen, meist muss man den Gurt aber sehr stramm anziehen, was die Bewegungsfreiheit etwas einschränken kann. Vor allem letztere Methode hat außerdem den Nachteil, dass sie bei Stürzen die Verletzungsgefahr erhöht, wenn man auf die Kamera fällt, kann diese schonmal einen Rippen- / Brustbeinbruch verursachen (spreche aus leidlicher Erfahrung...)

Zur 2. Frage: DIe Rollei Bullet 3S ist nicht schlecht, ansonsten weiß ich in dem Preissegment keine gute Cam, das Problem ist nicht die Stabilität, auch die günstigen Action-Cams sind gerne robuster als man meinen sollte, aber die Bildqualität sowie die Framerate sind bei denen nicht so optimal.

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