Gute / Schlechte Erfahrungen im INTERNAT

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Ich war im Internat. Es war die schönste Schulzeit, die man sich vorstellen kann!

Man ist immer unter Kinder, alles ist vorhanden. Es fällt viel Stress weg (Schulweg etc.) und man lernt das soziale Verhalten sehr viel besser als zu Hause. Die Klassen sind meistens deutlich kleiner und die Lehrkräfte können so besser auf jedes Kind eingehen. Ich kann es nur jedem empfehlen.

Übrigens ist es in unseren Familien (speziell der englische Teil) gang und gäbe, die Töchter in ein Internat zu geben. Unsere Cousine hat 3 Kinder und alle drei gehen in St. Gilgen / Österreich in die internationale Schule (mit Internat). Sie sind sehr glücklich dort.

Ich wünsche für deinen Bruder das allerbeste, ich bin sicher, er wird sich wohl fühlen.

Ich danke dir!!! =) das beruihgt mich wirklich sowas zu lesen!!

Ok, das klingt wirklich gut, und das mit der Klasseneinteilung ist super.

Das hoffe ich schwer, hatten noch nie sowas in der Familie deshalb ist es so schwer damit umzugehen.

lg Nanuk

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Hallo Nanuk21, ich denke an Elternforen wie die folgenden:

http://www.elternforen.com/hyperaktivitaet-ads-f33/internat-bad-fredeburg-nie-wieder--t41693/1/

Mich irritiert etwas, dass Sie so sehr auf die Erfahrungen/Empfindungen von Kindern mit AD(H)S fokussieren. Betroffene Kinder und Jugendliche sind ja nicht unbedingt in der Lage zu beurteilen, was gut für sie ist. Gerade bei AD(H)S-Kindern sind oft recht drastische Maßnahmen notwendig, um ihnen zu vermitteln, dass es auch für sie Grenzen gibt, die sie zu respektieren haben. Erzogen zu werden wird von den qwenigsten Kindern und Jugendlichen als angenehm empfunden. Trotzdem ist Erziehung notwendig. Sehr häufig erkennen die Betroffenen erst als Erwachsene, wie sehr ihnen Menschen oder Einrichtungen geholfen haben, die sie als Kinder abgelehnt haben. Bei den Wirkungen von kleineren Klassen warne ich vor zu großem Optimismus. Es erscheint zunächst plausibel, dass Kinder mit sozialen Anpassungsstörungen in kleinen Klassen besser zu führen sind und individueller betreut werden können. Die Praxis sieht aber leider anders aus. Ich habe vor Jahren für eine pädagogische Fachzeitschrift eine Reportage über das Martinshaus in Kleintobel bei Ravensburg gemacht. Dort gab es Kleinklassen für Erziehungshilfe mit maximal 6 Schülern. Der Heimpsychologe und die Lehrer wiesen aber schon im Vorgespräch darauf hin, dass die Kleinklassensituation überhaupt nichts nütze, wenn die Schüler grundsätzlich nicht gemeinschaftsfähig seien. Ich habe Situationen erlebt, dass nicht einmal zwei Schüler gemeinsam unterrichtet werden konnten. In schweren Fällen hilft tatsächlich nur noch Einzelunterricht.

Nicht unbedingt von Kinder mit ADHS, auch sonst =) und ja das ist korrekt, im Nachhinein sieht man immer das Gute.

Vielen Dank für den Link! Das ist leider so wie sie sagen. Bin ich mir absolut im klaren. Und ja ich bin guter Hoffnung aber auch realistisch.

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Da bedanken Sie sich mal nicht zu früh, Nanuck21! Es geht in Internaten keineswegs so idyllisch zu, wie "rhapsodyinblue" das hier darzustellen versucht. Vergleiche sind immer relativ. Wenn die Zeit im Internat die schönste des Lebens war, ist der Rest dieses Lebens vielleicht nicht besonders gut gelaufen. Und ich warne dringend vor U-Booten, die auch auf Ratgeber-Portalen Internatspropaganda und Schleichwerbung lancieren. Den Hinweis auf die St. Gilgen-International School in Österreich finde ich schon sehr grenzwertig. Es handelt sich hier um das Geschäftsmodell "Luxusinternat", mit dem clevere Investoren die zahlungskräftige Kundschaft der Spekulanten und Krisengewinnler ködern wollen. Aber von denen gibt es offenbar nicht genug. St. Gilgen kosten fast 40.000,00 Euro im Jahr. Trotzdem berichtet die Presse von Zahlungsschwierigkeiten. Andere Gründungsprojekte von Luxus-Internaten sind schon in der Planungsphase gescheitert (siehe z.B. Nordsee-College Sylt). Selbst das noble Salem backt laut einem Bericht der "ZEIT" inzwischen kleine Brötchen. Mit der Art von Internaten, die vermutlich Ihr Bruder besuchen soll, haben solche Institute nicht das Geringste zu tun. Meine eigene Erfahrung (Internatsleiter, Internatsberater einer gemeinnützigen Bildungsberatungsstelle) ist die, dass ca. die Hälfte der Schüler/Eltern im Rückblick positiv und die andere Hälfte negativ urteilt. Das Bild ist also sehr geteilt. Kinder und Jugendliche mit ADHS oder ADS sind für Internate eine große Belastung, und es ist keineswegs so, dass man mit solchen Problemschülern im Internat besser umgehen kann als das bisherige Umfeld. Oft wird nur die Entlastung der Herkunftsfamilie und der bisher besuchten Schule gesehen. Wie es dann in dem neuen Milieu zugeht, entzieht sich weitgehend einer kritischen Einschätzung. Besonders problematisch erscheinen mir Internate, die sich auf ADHS, ADS und andere Problemgruppen spezialisiert haben. Eine hohe Konzentration von besonders schwierigen Kindern und Jugendlichen hat zwangsläufig Auswirkungen auf das soziale Klima eines Internats. Entscheidend ist hier immer die Subkultur der Kinder und Jugendlichen, d.h. der Bereich, der sich den Blicken der Erwachsenen entzieht. Wer sich ein Bild von Internaten für AD(H)S-Betroffene machen will, sollte sich an die speziellen Portale für Eltern von ADHS-Kindern halten. Dort kann man auch gezielte Fragen stellen, welche Erfahrungen speziell mit dem Internat XY vorliegen. Dringend warnen möchte ich davor, das Internat für ein besonders auffälliges Kind selbst zu finanzieren. Wenn das Kind nach 14 Tagen wegen ständiger Regelverstöße aus der Einrichtung verwiesen wird, hat man mindestens noch ein halbes Jahr den Internatsvertrag an der Backe. Das Kind ist nicht mehr untergebracht, aber die Kosten laufen weiter. AD(H)S-Kinder mit starker Verhaltensauffälligkeit haben in aller Regel einen Anspruch auf Kostenübernahme durch den örtlichen Jugendhilfeträger (Jugendamt).

Wie vermessen! Mein restliches Leben ist auch prima, wir sind glücklich und zufrieden. Wir Internatskinder haben heute noch Kontakt untereinander und treffen uns regelmäßig.

Ich finde deine Antwort ziemlich unverschämt.

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@rhapsodyinblue

ULange das ist mir absolut bewusst, deshalb such ich ja nach Erfahrungen. Das sind alles Spekulationen und Statistiken, natürlich wird es auch negative Sachen geben wie auf jeder normalen Schule. Deshalb interessieren mich Erfahungen von Kinder (ehemalige) die dies selbst erlebt haben mehr als jene der Eltern / Experten, die sehen dass von aussen, aber die sehen nicht in das Kind, wie es dieses empfunden hat und das hat für mich momentan mehr Wert.

Und ich denke kleinere Klassen können schon besser damit umgehen, macht ja auch irengwie Sinn nicht?

Ja das mitem Portal ist ein guter Vorschlag. Wie gesagt, ich weiss es seit gestern Abend mit dem Internat, das ist Neulang für mich und weiss nicht wie damit umgehen, möchte ja auch nur das Beste für meinen Bruder. Werde mal schauen ob ich so ein Portal finde

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@rhapsodyinblue

An "rhapsodyinblue". Ja, ich bin tatsächlich so unverschämt, solche Jubelbeiträge zu relativieren. Ich war selbst fast ein Vierteljahrhundert Internatsleiter. Die schönsten Erinnerungen an ihre Internatszeit hatten immer diejenigen, die wir wegen gravierender Regelverstöße wieder nach Hause schicken mussten. Natürlich haben die sich bis dahin ein schönes Leben gemacht und hatten eine tolle Zeit: Mit Alkohol, Drogen und irgendwelchen Gestalten in ihren Betten, die nachts durchs Toilettenfenster einstiegen.

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@ULange

abwarten wies kommt =) ich selbst war in meiner Schulzeit auch ein Schlizohr, deshalb schrecken mich jetzt diese Dinge weniger ab, das ist doch total normal Dummheiten zu machen, das war unter anderem auch meine Tolle Zeit weil ich so viel gelacht habe und diese Erinnerungen mitnehmen durfte. Natürlich Bestrafungen waren nicht toll und auch ich ging nicht gerne zur Schule, im Nachhinein natürlich würde ich gerne wieder mit meinen alten Schulkameraden nur ein Tag so erleben wie früher

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ULange ist wieder da! Wie schön, wir haben lang nichts mehr von dir gehört. Ich schätze deine Antworten, auch wenn ich selbst manchmal ganz andere geben würde.

Willkommen zurück bei gutefrage.net :-)

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Ich danke für eure Bemühungen.

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Hallo, mein Sohn ist fast 4 Jahre alt und geht seid dem 2ten Lebensjahr in den Kindergarten. Nach einiger Zeit meinte die Kita das er andere Kinder haut und schubst, nachdem ich meinem Sohn das dann verboten habe, kam auch nix mehr. Nun ist er seid Mitte des Jahres von der Krippe in den Elementarbereich gekommen. Dort fing es dann auch an. Einmal habe ich meinen Sohn hingebracht und ein anderes Kind hat ihn OHNE das er was gemacht hat, zweimal in den Po getreten.Er hat noch einen größeren Bruder mit dem er sich manchmal haut aber dies ist ja unter Geschwistern normal.

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