Gutachter erfasst nicht alle Schäden?

5 Antworten

Nach meiner Erfahrung möchte die Versicherung einen von ihr bestellten Gutachter. Natürlich in der Hoffnung, dass das Gutachten dann zugunsten der Versicherung ausfällt. War bei mir so, aber beide Gutachter kamen zu dem gleichen Ergebnis, die gegnerische Versicherung hat dann beide Gutachten bezahlt 🙂

Ich würde mich 1. bei der DEKRA beschweren, und 2. bei der generischen Versicherung anfragen, ob die einen eigenen Gutachter beauftragen wollen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

die gegnerische Versicherung hat gar kein Besichtigungsrecht!

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Laß den Schaden reparieren, dann kennst Du den Preis für den gesamten Schaden und die Firma kann den Betrag bei der gegnerischen Versicherung anfordern, wenn Du eine Abtretung erklärst.

Dann kann die Versicherung behaupten, der zusätzliche Schaden sei unabhängig von dem Unfall. Steht ja nicht im Gutachten.

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@mariontheresa

Dann fordere den Gutachter auf, das Gutachten zu vervollständigen, wenn er oberflächlich gearbeitet hat.

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Du solltest dich an den Sachverständigen halten, der hier wohl schlampig gearbeitet hat.

Energie-Gutachter unabhängig?

Muss ein Gutachter zum Ausstellen eines Energieausweises nicht unabhängig des Vermieters sein? Mein Vermieter hat mir ein Energieausweis präsentiert, wonach meine Hochhauswohnung mit schätzungsweise 75% Glas an den Außenwänden (also faktisch keine Isolierung) fast ein Passivhaus ist. Ich sitze hier im Wohnzimmer bei knapp 19 Grad (MIT wärmedämmender Rettungsschutzfolie an den Fenstern) und die 2 anderen Zimmer werden erst gar nicht beheizt. Werte gelten auch im Winter! Fast alle Türen sind undicht und man spürt richtig die Zugluft in der Wohnung. Meine Kosten für 67 qm betragen trotzdem jährlich für die Heizung 900,- Euro und für Warmwasser 470,- Euro. Dennoch steht im Gutachten, dass ich 74,94 kWh Energieverbrauchskennwert habe (Verhältnis Heizung/Warmwasser: ca. 62/13 kWh). Also ich im sattgrünem Bereich liege (knapp über Passivhaus). Das ist für mich eine wirkliche Frechheit! Damit wird auch die neuerliche Mieterhöhung begründet, weswegen ich überhaupt erst dieses sogenannte "Gutachten" angefordert habe. Zur eigentlichen Frage: Der Gutachter ist angestellt bei dem Vermieter und "gutachtet" "natürlich" zum Wohlwollen des Vermieters/Verkäufers. Logisch! Das Gutachten ist nun 6 Jahre alt und wurde vom Altvermieter zum Zwecke des Verkaufs erstellt. Darf also ein Gutachten-Berechtigter bei der Firma wirklich angestellt sein? Für mich ist das ein klarer Interessenkonflikt und augenscheinlich nicht realistisch. Leider kann ich in diesem "Energieausweis" nicht finden, ob es sich um einen Verbrauchs- oder Bedarfsausweis handelt. Jedenfalls weiß ich nicht, wo das stehen soll. Kann ich diesen Energieausweis (eventuell juristisch) anfechten?

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