Gutachter bei Hausabnahme?

8 Antworten

Ein öffentlich bestellter Sachverständiger für Bauschäden - Adressen von der Industrie und Handelskammer - garantiert neutrale und fachkundige Beratung. Preis nach Gebührenordnung; Arbeitsumfang vorher abstimmen. Nur dann sind Mängel beweißbar und einklagefähig!

Unbedingt einen Gutachter mitnehmen. Wenn der Bauträger einmal das ganze Geld hat ist er für Mängelmeldungen taub. Beim Verband privater Bauherren bekommst du Rat und Hilfe. http://www.vpb.de/

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Tipp könnte von mir sein. Geld für Berater beim Hauskauf ist gut gespendet. Auch schon lange vor dem Kauf.

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Erwiderung an Seehausen, die gleichzeitig auch Antwort ist: Seehausen, Sie sind mir nun schon mehrfach für unpräzise Antworten aufgefallen. Für Sie spricht die gute Absicht. Aber beim nächsten Mal werde ich Ihre Antwort beanstanden. 1. Für die Beurteilung von Verkehrswert, Bauschäden, Qualitätsmängeln und Beweissicherung muß k e i n öffentlich bestellter Gutachter herangezogen werden (Kosten!). Im Bedarfsfall kann jeder Gutachter, auch ein freier Gutachter, durch den Richter fallbezogen vereidigt werde. 2.Auch ein freier Gutachter garantiert entsprechend seines Ehrenkodexes (sich so zu verhalten, daß nicht einmal der Schein eines Makels auftreten kann) Neutralität und Fachkunde. Beides hat er im Fachverband nachweisen dürfen. 3. Es ist von vornherein noch nicht klar, wer die Beweislast zu tragen hat. Dennoch ist vorsorgliche, gutachterliche Beweissicherung die sichere Variante. 4.Mit der Verabschiedung der letzten (6.) Novellierung der HOAI wurde die Honorartafel gem § 33 + 34 5. Novelle über Gutachten und Wertermittlung ersatzlos und perverserweise gestrichen. Die Lobby der entsprechenden Kollegen war leider nicht stark genug. Wen wunderts bei dem Moralverfall der Kohls, Schäubles und Wulff. Aber Sie haben in einem Recht, der Arbeitsumfang ist vorher abzustimmen. Steht allerdings auch im Vertragsvordruck.

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Das sind mal wieder Äußerungen, die sehr in Richtung "Lobby" gehen und nicht bedenken, dass es eindeutige Rechtsprechung und öffentlich-rechtliche Vorschriften gibt.

Zu 1. Die Berufsbezeichnung "Gutachter" ist nicht geschützt, so darf sich jeder nernnen. Nur die Bezeichnung "öffentlich bestellter Sachverständiger" ist geschützt.

Gerichte müssen keine "öffentlich-bestellten Gutachter" beauftragen; durch die gerichtliche Beauftragung wird jedoch kein Qualitätsurteil gefä#llt. Beide Parteien können die Benennung verweigern bzw. hinterher das Gutachten anfechten.

Zu.2. Ein "freier" Gutachter ist nur seinem eigenen Ehrenkodex verpflichtet. Er kann sich freiwillig einer Vereinigung anschließen und sich deren Ehrenkodex unterwerfen, das muss er aber nicht.

Zu 3. Beweissicherungsverfahren sind immer gut; sie können von jedem Fachmann gemacht werden. Ein Gutachten eines "öffentlich bestellten SAchverständigen" hat aber später wesentlich mehr Gewicht bei gerichtlichen Auseinandersetzungen

zu 4. Gutachterkosten konnten schon immer frei vereinbart werden genau so wie jetzt immer noch die HOAI für Gutachterleistungen vereinbart werden kann. Wenn aber innerhalb des Gutachtens Architekten- oder Ingenieurleistungen erbracht werden sind die nach HOAI abzurechnen. Wird natürlich nie richtig gemacht (nur bei Aufträgen der öffentlichen Hand), die Vereinbarungen sind ja auch meistens höher. Und bei gerichtlichen Gutachten geht es immer nach Gebührenordnung!

Also:

Was ist bei meinen Ausführungen falsch?

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Bauträger rechnet Kosten ab die so nicht vereinbart waren.

Wir haben ein Reihenhaus gebaut und jetzt die Abschlussrechnung bekommen.

Die Hausübergabe erfolgte seinerzeit 2 Wochen später als der im Vertrag vereinbarte Termin. Der Bauträger wäre deshalb laut Notarvertrag verpflichtet gewesen eine Vertragstrafe in Höhe von ca. 1000 Euro zu zahlen. Er verweigerte uns seinerzeit, diese mit der Begründung, aufgrund unserer Sonderleistungen (Kontrolierte Wohnraumlüftung) sei es zu diesen Baulichen Verzögerungen gekommen. Die Bauzeit war allerdings mit theoretisch über einem Jahr mehr als ausreichend kalkuliert. Auch die anderen Häuser wurden jedoch größtenteils nicht zum Termin fertig. Stellenweise gab es noch größere Verzögerungen obwohl dort keine solchen Sonderwünsche vorhanden waren.

Der Bauträger lockte uns damals mit dem Angebot dafür den Graben für die Außenansaugung der Lüfuntsanlage kostenlos zu machen. Wir verzichteten daraufhin auf die Vertragstrafen unter der Voraussetzung, dass wir das Haus bis zum Termin X beziehen können. Diese Vereinbarung wurde von beiden Seiten jedoch nur mündlich getroffen

Nun kam die Abschlussrechnung und siehe da, der Bauträger will 700 Euro für den Graben haben. Von unserer Vereinbarung weiß er natürlich nichts mehr.

Frage 1: Kann sich der Bauträger aus der Vertragsstrafe herausreden nur weil wir Sonderwünsche habe obwohl ihm diese Sonderwünsche von Anfang an bekannt waren. Der Sonderwunsch wurde zwar nicht direkt über den Bauträger abgewickelt, sondern wir haben den Auftrag an einen Handwerker selbst vergeben. Dies erfolgte aber auch auf Bitten des Bauträgers. Ist die mündliche Vereinbarung bindet? Hierüber gibt es lediglich ein Notiz.

Frage 2: Haben wir ein Recht uns eine separate Rechnung über die Grabungsarbeiten zu bekommen? Der Bauträger hat die Arbeiten nicht selbst ausgeführt sondern einen entsprechendes Unternehmen damit beauftragt, welches auch die Rohbauarbeiten durchgeführt hat?

Es gab aber seinerzeit auch kein Angebot bzw. eine Aussage darüber wie teuer dieser Graben sein soll. Der Graben ist übrigens 6 m lang ca. 1 m breit und 2 m tief.

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Straßenlärm durch alte Fenster

hallo, bin vor nem halben Jahr in eine Mietwohnung gezogen. Meine Fenster zeigen direkt auf eine vielbefahrene Straße. Noch dazu wohne ich direkt neben einer Kirche, die alle nase lang bimmelt... Das man da Lärm hört ist logisch... aber meine Fenster vibrieren, wenn Autos vorbeifahren... sie lassen offen wie geschlossen den gleichen Lärmpegel durch. Der Fensterrahmen ist aus Holz, sie sind wahrscheinlich uralt und undicht sind sie auch. Ich will keine Mietminderung, nur ein Recht auf neue, schalldichte Fenster. Bin Studentin, hab daher kein Geld... Kann ich den Vermieter irgendwie rechtlich dazu bringen, mir neue Fenster einzubauen? Er hat die Wohnung übrigens kurioser Weise teilsaniert... die Fenster, die nicht auf die Straße zeigen, sind erneuert... lustig...

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Wir wohnen schon seit 11 Jahren in einem Reihenhaus.......die Fenster waren von anfang an undicht ..das heist es sind sehr alte Fenster mit sprossen und zweiflüglich..das Haus hat einen Schwarzwald ähnlichen schönen Balkon mit diesen Fenster siegt es einfach schnuggelig aus uns gefällt das sehr gut..nun will der Vermieter billige doppelglas fenster einflüglich rein machen ...damit verschandelt es den Flair diese Hauses....das ist ihm egal...kann ich als mieter darauf bestehen das wieder sprossenfenster reingemacht werden???...zumal er im Januar die neuen Fenster montieren lassen will darf er das??es ist doch viel zu kalt wir werden uns den allerwertesten abfrieren....kann ich mich dagegen wehren??? danke für euere antwort

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Wie hoch darf die Hecke sein?

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