Gutachtenfotos für Bank bei Wohnungsverkauf?

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6 Antworten

dass bestimmte Situationen dies erfordern

Die Wohnung ist ein grundgesetzlich besonders geschützter Raum. Allein schon Besichtigungen durch Kauf- oder Mietinteressenten sind keine angenehme Sache. Wenn dann auch noch Bilder gemacht werden und man dazu womöglich eigens noch die Wohnung verändern soll, ist es gut nachvollziehbar, dass Mieter hier nicht mit machen.

Daher hat die Bank vor Kreditvergabe ein berechtigtes Interesse an der Taxierung der Wohnung, dazu gehört zunächst der Gesamteindruck, auch durch einige Bilder,

Dass ist reine Einbildung der Banker. Sie sollen ihrer eigentlichen Aufgabe nachgehen und Kredite ausgeben und sich mit dem zufrieden geben, was an Unterlagen verfügbar ist. Wenn ein Banker meint, er müsse sich das Objekt ansehen, soll er doch selbst bei einer Besichtigung teilnehmen. Bilder sind überhaupt nicht notwendig.
Fazit: Wenn Du Dir eine bestimmte Wohnung kaufen willst, such Dir eine andere Bank, die nicht solche komischen Vorstellungen hat. Oder eine andere Wohnung, die leer ist und in der Du nach Herzenslust fotografieren kannst.

Das ist ja ein komischer Verkäufer. Von unseren Hütten gibt es immer Fotos, die wollen doch die Mieter vorab sehen und zeigen den Leerzustand und den Ausblick.

Was bzw. wie hat denn der Vermieter damals gekauft? Dann kennt er ja die Folgen und trägt sie auch, fürchte ich. Vielleicht liegen die Dinger ja in seiner Finanzierungsakte?

Und Mitwirkungspflichten gegenüber der WEG bzw. bei einem Verkauf oder einer etwaigen Nachmietersuche werden mietvertraglich geordnet, bei uns.

Hat ein Mieter denn gar keine Mitwirkungspflicht?

Doch. Dem Vermieter + Kaufinteressenten die Tür öffnen und sie in die Wohnung lassen.

Fotos muß er nicht erlauben. Auch einem evtl. Gutachter nicht.

Wenn der Verkäufer keine aktuellen Fotos hat müssen es halt weniger aktuelle tun. In 5 Jahren wird sich die Wohnung ja nicht so sehr verändert haben.

Du weißt schon das Du den bestehenden Mietvertrag übernehmen mußt?

Was Sie da so schreiben, entgehrt jeglicher Grundlage! Die Bank hat selbstverständlich kein Interesse an der Innenausstattung der Wohnung samt Wandbehängen, die zur Privatsphäre des Mieters gehören.

Für die Bank zählen zur Bewertung Positionen wie Baujahr, Bauzahlenberechnung, Wohnungsgrundriss, Teilungserklärung,  Versicherungsnachweise, Flurkarte, aktueller Grundbuchauszug und dann vielleicht noch je ein Bild von der Vorderseite und der Rückseite des Gebäudes.

Der Mieter fürchtet vermutlich zudem eine Eigenbedarfsklage durch Sie als neuen Eigentümer; nicht auszuschließen wäre auch evtl. Eigeninteresse am Erwerb durch den Mieter und da zieht man naturgemäß schon mal alle Register, die einem Mieter legal zur Verfügung stehen.

Ich habe heute eine 20 Jahre alte Wohnung besichtigt, die ich gerne kaufen würde,

Der Mieter ist damit seiner mietvetraglichen Verpflichtung, zur Erfüllung des Begehungsrechtes im Falle eines beabsichtgiten Verkaufs der Wohnung, folglich nachgekommen.

Mehr dürfen Sie nicht erwarten.

Also zunächst bin ich der Meinung, dass Fotos eigentlich nicht benötigt werden, denn die sind im Prinzip kaum aussagefähig. Sie könnten schließlich auch in einer anderen Wohnung aufgenommen worden sein oder "schlechte" Stellen bewusst nicht abbilden. Ich kenne es aber durchaus, dass ein Mitarbeiter der Bank sich die Wohnung selbst kurz anschaut.

Der Mieter möchte vermutlich mit aller Macht den Verkauf verhindern. Denn aus seiner Sicht bedeutet ein neuer Vermieter ein Risiko: Ist er genau so gut in der Abwicklung von Mängeln? Erhöht er womöglich die Miete? Kündigt er im schlimmsten Fall sogar wegen Eigenbedarf? All diese Fragen geistern dem Mieter im Moment sicher durch den Kopf.

normalerweise müssten der Bank ein Foto der Außenansicht des Hauses und der Grundriss der Wohnung reichen.

Falls noch alte Fotos vorhanden sind, werden die normalerweise auch akzeptiert.

Eventuell noch der Lageplan.

Meiner Meinung nach der der derzeitige Mieter keine Mitwirkungspflicht.

Er ist auch nicht verpflichtet, einen Gutachter reinzulassen.


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