Gut Schach spielen lernen..?

6 Antworten

In einem Schachverein hat man die besten möglichkeiten Schach zu erlernen. Dort gibt es regelmässige Trainingsstunden und genug gleichstarke Spielpartner. Im privaten Bereich wollen die meisten nicht oft genug Schach spielen oder sogar darüber reden.

ein buch wäre schon nicht verkehrt....und natürlich gaaaanz viel spielen....am besten am PC...glaube,fast jeder hat ein vorinstallierts program drauf

Ich würde Dir den Schachverein nahelegen. Die Programme auf dem PC spielen mittlerweile stark wie Großmeister, Du verlierst einfach nur jede Partie, weißt nicht warum und verlierst den Spaß dabei.

Wenn Dir das noch zu weit geht, kannst Partien im Internet spielen. FICS, Schacharena, da gibts mehrere Möglichkeiten. Im Verein bekommst aber ein Training, jemand erklärt Dir, wie Du besser spielen kannst, ...

Mir gefällt für Anfänger das Buch "Bobby Fischer lehrt Schach" sehr gut. Das Buch ist uralt, gibts glaub nur noch gebraucht, aber vielleicht findest Du noch eins. Ich finde es ist eine sehr gute EInführung, ist nicht allzu schwer, und gar nicht trocken. Ich finde immer noch eins der besten Bücher für den Einstieg. Das wichtigste ist aber: Spielen, spielen, spielen...

Das Buch „Bobby Fischer lehrt Schach“ ist sicherlich ein sehr interessanter Ansatz, aber wenn man als Schachanfänger auch noch jedesmal die Seiten suchen muß, nervt das mehr als es lehrt …

Viel besser ist die Serie von Yussupow geeignet: „Tigersprung auf DWZ 1500/1800/2100“. Er bespricht dort in den einzelnen Kapiteln immer wieder andere Themen des Schachspiels zu Strategie, Taktik, Bauernstellungen, Endspieltechnik und am Kapitelende kommen einige aktuelle Übungsaufgaben mit Lösungen.

Bei Schachvereinen muß man manchmal suchen, bis man den passenden Verein gefunden hat. Nicht jeder kann mit jedem …

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@wolfgang1956

Du musst doch keine Seiten suchen. Die Lösung steht immer auf der nächsten Seite, so musst Du nicht immer einen Teil der Seite abdecken, was wirklich angenehm ist. Als Folge lassen sich aber nur die rechten Seiten bedrucken, deshalb wird das Buch am Ende kopfüber umgedreht und weiter gehts auf den linken Seiten. Ich finde das Konzept richtig clever.

Das Buch von Fischer ist ein Buch für Anfänger. Der Tigersprung steht auf einem deutlich höheren Niveau, man kanns nicht vergleichen. Der Tigersprung hat mir sehr gut gefallen, aber ich finde er ist für einen Anfänger schon recht knackig. Ich schließe mich der Empfehlung des Tigersprungs durchaus an, ist halt eine Frage, wie weit Du schon bist.

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@Defaetist

Das stimmt eben nicht, hatte das Buch nämlich vor einigen Jahrzehnten und kann mich noch sehr gut daran erinnern …

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@Defaetist

Auch Anfänger müssen irgendwann ins kalte Wasser springen. Ohne üben lernt man es nie …

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@wolfgang1956

Ich habs in meinem Schrank stehen, es war mein erstes Schachbuch, das ich in der Grundschule gelesen habe und ich kenne es immer noch auswendig...

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@wolfgang1956

Das ist richtig. Aber dem Herrn GM Jussupow hat es finde ich ein bisschen die Wahrnehmung der Schwierigkeit verzogen. Ich finde die Aufgaben sind für einen 1500er zu schwierig und ein Anfänger hat keine 1500 DWZ. Das soll ja Spaß machen und nicht zu Frust ausarten. Der Tigersprung ist sehr gut, aber ich würde nicht damit beginnen.

Lia211: Geh mal in den Bücherladen, blätter drin herum und entscheide selbst...

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@Defaetist

Weder frau noch man verstehen immer alles „sofort“. Manchmal fällt der Euro eben Cent-Weise. Bobbys Buch ist da eine völlige Fehlinvestition. Wenn dieses Buch-Konzept tatsächlich das Nonplusultra wäre, würde es auch in anderen Bereichen/Branchen deutlich öfters angewandt.

Auch wenn die Bücher von Nimzowitsch (Mein System) oder Kmoch (Die Kunst der Bauernführung) und die von Aljechin kommentierten Partien der New Yorker Turniere von 1924 bzw. 1927 vielleicht nicht mehr die neuesten theoretischen Erkenntnissen entsprechen, habe ich aus ihnen mehr gelernt als aus dem genannten Fischer-Buch. Bei den Aljechin-Büchern lernt man immerhin auch, wie man solche Stellungen überhaupt erreicht. Eine Kombination zu erklären ist hinterher immer einfacher, als sie am Brett auszuknobeln …

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@wolfgang1956

Nochmal: Das ist eine Frage des gesuchten Niveaus: Diese Bücher, die Du nennst, sind alle sehr gut, aber es sind keine Anfängerbücher. Lese doch mal die Frage nochmal durch... Ich finde am Anfang ist es wichtig, das Niveau nicht zu überziehen, damit der Spaß erhalten bleibt. Ich finde elementare Taktik ist der beste Beginn. Ohne Taktik zielt die Strategie ins Leere. Wenn das Buch schnell erledigt ist, umso besser.

PS.: Ich finde es gar nicht witzig, wie hier das, was du nicht hören möchtest per Beanstandung entfernt wird. Aber ich erklärs dir gerne:

Das klein geschriebene Wort "man" ist ein unbestimmtes Pronomen der dritten Person Singular, nicht zu verwechseln mit dem groß und mit Doppel-n geschriebenen "Mann". Bei der Ableitung des klein geschriebenen "frau" von "mann" - wohlgemerkt weder von "man" noch von "Mann" - hat sich also eine gewisse Personengruppe nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Darüber dient der Ersatz eines geschlechtlich neutralen Pronomens durch eine weibliche Wortneuschöpfung ganz offensichtlich nicht dem vermuteten Ziel der sprachlichen Gleichberechtigung. Ich plädiere sehr dafür, diese Verunstaltung der deutschen Sprache zu vermeiden.

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@Defaetist

Und wie so oft ist es auch wahrscheinlich auch hier ziemlich normal: Was dem einen gefallen hat, ist für den anderen eine Fehlinvestition. Deshalb: Schau Dir bei Amazon die Rezensionen an, ob das Buch zu Dir passt, bei booklooker gibts das Buch für 4 Euronen und hin und wieder kauft man auch mal was, was einem danach doch nicht so gefällt. Das ist dann aber auch kein Beinbruch. Ich hab mal geschaut, ob ich im Netz ein paar Seiten zum Reinstöbern gefunden habe, aber leider Fehlanzeige.

Das wichtigste: Spiele einfach ein paar Partien und hab Spaß dabei!

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Es gibt gute Computerspiele/-programme die das Schachspiel gut lehren .Außerdem ist es empfehlenswert sich in einen Schachclub anzumelden .

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