Gut formulierte Erklärung gegen die Annahme einer Liebschaft von Jesus?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

jesus hat auf geschlechtliche liebe verzichtet, um alle seine seelenkräfte für das gedeihen der menschheit opfern zu können.

Danke! Der Erklärungsansatz gefällt mir ziemlich gut. :-)

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Es gibt keine Gerüchte, sondern es gibt einen Roman von Dan Brown namens Sakrileg, wo das behauptet wird.  Das Buch ist ein Geflecht von esoterischen Legenden, die als historische Neuheiten ausgegeben werden. Es handelt sich um einen Roman, der eine radikal unchristliche Lehre verkündet, die vielen Lesern Verdächtigungen und schwere Vorwürfe gegen das Christentum und die Kirche einreden will.

Die angeblichen wissenschaftlichen Abhandlungen, die die Grundlage vor "Sakrileg" bilden, hat keiner ernst genommen - obwohl sie doch so ernst gemeint waren. Nachdem Dan Brown sie aber in einen Roman packte, der ja unterhalten will und nicht belehren, glaubt plötzlich jeder an die Verschwörung. Das nennt man Ironie.

 Seine "historische Wahrheit" ist eine absichtsvolle Konstruktion mit vielen Unwahrheiten, Falschmeldungen und Fehlinterpretationen, die nur ein Ziel haben: Das Fundament des etablierten christlichen Glaubens anzugreifen. Daran hat Dan Brown wohl seine größte Freude. Schade für ihn und für die fragenden und zweifelnden Leser, die ihn ernstnehmen und für glaubwürdig halten.

Wer einmal auf www.sakrileg-betrug.de schaut, findet dort nicht nur weitere Aspekte, sondern auch eine lange Liste von fundierter Literatur und kritischen Auseinandersetzungen auf wissenschaftlichem Niveau. Es ist unmöglich, in Kürze das hier alles abzuhandeln.

Das ist zwar keine wirkliche Antwort auf meine Frage (wie man gut dagegen argumentieren kann), aber trotzdem danke!!!! Jetzt weiß ich, wie das so verbreitet wurde und kann auch besser mit Unglaubwürdigkeit argumentieren. :-)

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@Naemi777

die Argumente sind so vielfältig, dass man sie unmöglich in Kürze hier wiedergeben kann. Deshalb ja der link, woraus du dann alles entnehmen kannst.

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Begründungen für oder gegen etwas kann man aus allem möglichen herleiten, was aber nicht Beweisbares weder wahrer noch unwahrer macht.

Den Bibelschreibern waren offensichtlich andere Dinge wichtiger, als sich über das Intimleben von Jesus auszulassen. Demzufolge ist darüber auch nichts überliefert.

Ich selbst bin ebenfalls der Ansicht, daß solche Dinge reine Privatsache sind, die andere nichts angehen. Eine wegen nicht greifbarer Fakten ins Sinnfreie gehende Diskussion über solche Dinge halte ich eher für etwas, das bestens geeignet ist, einen Streit darüber zu pflegen, welcher Unsinn als Wahrheit durchgehen soll.

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