Gunderwernssteuer bei Erbbaurecht höher oder niedriger?

3 Antworten

Wenn der Kaufpreis 100.000 € beträgt, beträgt die Grunderwerbsteuer 6.500 €. Das Erbbaurecht wird als grundstücksgleiches Recht nicht anders behandelt.

da die ETW ohne Grundstück günstiger ist als mit, wirst du wohl weniger Grunderwerbsteuer zahlen. auf die Pacht zahlst du, soweit ich weiß, keine steuer

Was ist besser beim wechseln des Stromanbieters. Wenn der Grundpreis höher oder niedriger ist?

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Grunderwerbssteuer bei Kauf eines mit Erbpacht belasteten Grundstücks?

Hallo ins Forum,

wir haben in 2010 ein Haus gekauft, welches auf einem mit Erbpacht (40 Jahre) belasteten Grundstück gebaut wurde. Das Finanzamt hat damals den Wert der Erbbauzinsverpflichtung berechnet und kam auf einen Wert von ca. 60% des notariell festgelegten Grundstückwertes / späteren Kaufpreises. Auf diesen Wert hatten wir damals auch schon die 5% Grunderwerbssteuer bezahlt.

Nun haben wir das Grundstück gekauft, und das Finanzamt möchte nun auf den kompletten Kaufpreis die 5% Grunderwerbssteuer haben, obwohl wir diese damals schon für ca. 60 % des Wertes bezahlt haben ... also ohne Verrechnung der damaligen Zahlung.

Erläuterung im Steuerbescheid:

"Unter Beachtung der neuesten Rechtssprechung (BFH, BStBl. 2015, Teil 1, Seite 829) ist nunmehr bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage ein Abzug eines anteiligen Kapitalwerts des Erbbauzinses für den Zeitraum nach Erwerb nicht mehr zulässig, weil mit dem Erwerb des belasteten Grundstücks kein Erwerb eines Erbbauzinsansprichs verbunden ist."

Nun habe ich aber auch im Internet folgende Infos gefunden:

http://haas-seminare-steuern-finanzen.de/aktuelles/kauf-eines-mit-erbbaurecht-belasteten-grundstuecks-1396

Ich bin nun völlig verunsichert, was nun stimmt und ob ich gegen den Bescheid Einspruch einlegen soll bzw. muss.

Danke vorab für Eure Antworten.

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Berechnung Grunderwerbsteuer bei Ablöse Erbpachtgrundstück

Guten Tag.

Folgender fiktiver Fall:

A erwirbt 2011 ein Grundstück der Gemeinde X-Dorf (Bayern) auf Erbpacht (99 Jahre). Der Bescheid des Finanzamtes über die Grunderwerbsteuer lautet auf den nach A´s Berechnungen richtigen Betrag (Anlage 9a zu § 13).

Drei Jahre später, nachdem das Grundstück bebaut wurde, löst A die Erbpacht ab. Nach A´s Berechnungen würde ein Grunderwerbsteuerbescheid mit einem Betrag kommen (ebenfalls nach Anlage 9a zu § 13), welcher zusammen mit dem vor 3 Jahren entrichteten Betrag genau auf die Summe kommt, die dem Betrag entspricht, als wenn 3,5% von vornherein auf den gesamten Grundstückspreis gezahlt worden wären.

Nun kommt vom Finanzamt ein Bescheid, welcher aber einen höheren Betrag ausweist - zusammen mit dem ersten Betrag ist die Grunderwerbssteuer prozentual bei 3,9%, also deutlich höher als die 3,5%.

Könnte so etwas möglich sein, das durch oben beschriebenen Sachverhalt eine insgesamt höhere Grunderwerbssteuer zu zahlen wäre, als wenn das Grundstück gleich gekauft worden wäre?

Nach meinem Rechtsempfinden eigentlich nicht - die Grunderwerbsteuer liegt in Bayern bei 3,5% - egal wie und wann ich das Grundstück kaufe.

Besten Dank für Ihre Einschätzungen.

MfG

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sind die löhne in australien allgemein höher als hier?

oder niedriger?

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Keine Grunderwerbsteuer bei Erwerb aus Teilungsversteigerung, unterschiedliche Verwandschaftsverhältnisse der Veräußerer?

Nach der Ersteigerung eines Grundstücks durch mich u. meine Frau (zur ideellen Hälfte), das vorher zu 50% meiner Mutter, zu 12,5% meinem Bruder, zu 12,5% mir selbst (also 75% aus dem Nachlass meines vor 10 Jahren verst. Vaters) und zu 25% meiner Kusine gehörte, stellt sich nun auch noch die Frage, ob Grunderwerbsteuer zu zahlen ist. Fragen über Fragen, die ich vorher nicht bedacht hatte...

Was mir jetzt aufgefallen ist: weder im Versteigerungstermin noch im Zuschlagsbeschluss war die Rede von der Grunderwerbsteuer. Vor allem hätte doch bei der Erteilung des Zuschlags nach der Steuer-ID gefragt werden müssen. Bevor ich also dumme Fragen an das Gericht stelle, wie ist denn die Steuerfrage in diesem Fall zu beurteilen? Zumindest Bruder und Kusine sind ja keine Verwandten in gerader Linie. Da hilft mir folgendes Zitat auch nicht weiter (abgesehen davon, dass Eheleute auch nicht in gerader Linie verwand sind):

"In diesen Fällen müssen Sie keine Grunderwerbsteuer zahlen: Bei einer Erbschaft, bei einer Schenkung, bei einem Verkauf zwischen Personen, die in gerader Linie direkt verwandt sind, also zwischen Eltern und ihren Kindern oder zwischen Ehepartnern, nicht aber zwischen Geschwistern."

aus http://www.steuer-schutzbrief.de/grunderwerbsteuer.html

Da denkt man, bei einem Verkehrswert von 5000 € braucht man keinen Anwalt, und dann treibt eine sture Verwandte den Preis bis auf das Dreifache in die Höhe...

Also nochmal kurz gefragt, warum wurde nicht nach der Steuer-ID gefragt? Ein Versehen, oder ist keine Steuer fällig?

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Bürostuhl höher/niedriger Stellen, Beine überkreuzen.

Wenn man beim Sitzen auf einem Bürostuhl immer die Beine überkreuzt, ist es sinnvoll den Bürostuhl höher oder niedriger zu stellen?

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