Gummigebiss verantwortlich?

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6 Antworten

Ei, dieses Pferd mal wieder vertrauensvoll ans Gebiss treten zu lassen, wird eine Baustelle ... die sich auch nur bewältigen lässt, wenn es mal nicht mehr Schulbetrieb gehen sollte.

Zum einen gibt es kaum Schulbetriebe, die völlig ohne Ausbinder arbeiten. Was ist immer die Folge von Ausbindern: Drauf stützen oder dahinter verkriechen, weil sonst jeder Schritt, Tritt oder Sprung seine Folgen für Maul und Halswirbelsäule hat. Ehemalige Ausbinderpferde (leider auch solche, die mit Ausbindern nur anlongiert wurden vor dem Reiten) haben praktisch alle Halswirbelarthrosen :-((

Dann wird selten gelehrt, indem ein Anfänger an einem Knotenhalfter unter den Zaum gezogen am durchhängenden Seil geführt wird, bis er mit dem Sitz so sicher reitet, dass er die Zügel dazu nehmen und sich nur auf diese konzentrieren kann und entsprechend detailliert Hilfen geben. Diesen Schritt übergeht man einfach. Dafür wird dann vom Balance suchenden Reiter versehentlich mal am Zügel gezogen - und schon misstraut das Pferd dem Gefühl. Hm.

Mit der Dicke, die ist auch abhängig davon, wie das Gebiss von seinem Bruch und seinen Teilen her im Maul liegt und normal sollte eine Trense immer vom Pferdezahnarzt angepasst werden. Den Schulpferden werden normal ja auch einmal jährlich die Zähne geschliffen. Wenn das ein Pferdezahnarzt macht und nicht der "Hausarzt", könnte man dem ja mal alle Trensen vorlegen, die man hat und sich beraten lassen. Wenn es der "Hausarzt" macht, also der normale Pferdetierarzt, dann sind schon die Zähne so schlecht gemacht, dass gutes Reiten ausgeschlossen ist (gute Zahnbehandlung braucht nämlich jede Menge Fortbildung zu dem, was man im Studium lernt, die der gar nicht leisten könnte) und dann weiß der auch nicht, worauf er achten muss bzgl. der Zungendicke und -breite, Gaumenform, Gaumenhöhe, Ausformung und Abstand der Unterkieferäste und, und, und, sodass er da keinen guten Rat weiß. Wenn sie die Zunge über's Gebiss packen, dann hat das einen von zwei Gründen oder beides: 1. Das Gebiss quetscht die Zunge auf die Unterkieferäste, was so weh tut, dass die die Zunge einfach zwischen den Unterkieferästen und der Zunge raus tun. 2. Das Gebiss stößt oben am Gaumen an - manche Pferde legen dann die Zunge dazwischen. Für das Anstoßen jedes gebrochenen Gebisses braucht es nur eine Zügelhilfe von einer Stärke, die viele als "hab doch gar nichts gemacht" bezeichnen, die nicht direkt in Richtung der Maulwinkel geht. Schon macht es oben "puff".

Dazu kommt noch dieses blöde Material ... ich bekomme schon beim Gedanken dran einen Würgereiz ... gut (oder schlecht?), dass sich Pferde nicht übergeben können ... und das ganz abgesehen vom reiben und von der Kanten- bzw. Fransenbildung.

Hey, wenn sie die Zunge rausstreckt dann wurde sie zu hart mit Gebiss geritten und hat schlechte Erfahrung gemacht. Das dauert lange ein Pferd wieder mit dem Gebiss vertraut zu machen da ist viel Geduld gefragt in der Zeit ist es wohl besser gebisslos zu reiten und sie langsam wieder mit dem Gebiss durch Bodenarbeit vertraut zu machen oder du lässt es ganz weg und reitest immer gebisslos wenn sie gut läuft.

Ja das alles könnte am Gebiss liegen. Und die Teile sind auch echt schmerzhaft, wenn da Kaukanten oder sowas drin sind. Und das mit dem Radiergummieffekt stimmt auch. Aber du als Rb kannst da wenig machen, vorallem weil das Pferd ein Schuli ist. Die sind sowieso meistens verritten und keiner achtet auf so "Kleinigkeiten" wie passendes Gebiss (ja ich wei0 nicht in allesn reitschulen, aber schon ziemlich oft)... Aber du könntest die Besi ja trotzdem mal drauf ansprechen, vielleicht bringts ja was

Das Problem dabei ist, dass es ein Schulpferd ist, dazu noch deine Reitbeteiligung.

Als Schulpferd vermutlich icht allzu gut geritten, oft mit harter hand oder grundsätzlich meit Hilfszügeln, etc. - da hätte ich auch keine Lust am Arbeite & würde mich auf jedem Gebiss auf die Hand legen.

Leider kann man nincht alles aufs gebiss schieben, vermutlich einiges, aber dazu kommt noch die Rolle des Schulpferdes. Schulpferde haben kein leichtes Leben, sind selten wirklich gut geritten...

Wie wäre es, wenn du deinen Reitlehrer fragst, seit wann sie das macht & ob er einen Grud dafür weiß - dara erkennst du, ob er/sie kompetent ist. Wenn eine Antwort kommt wie "aus Langeweile, schon immer, ..." würde ich die Reitschule wechseln oder mir eine private RB suchen.

Als Schuli hat sie wohl sowieso nicht viel Vertrauen in die Reiterhand. Zusätzlich dann noch diese unsäglichen Gummiteile... Die sind wirklich wie Radiergummi. Mach es mal ein bisschen feucht und versuch dann, es mit ein bisschen Druck über deine Haut zu schieben. So fühlt sich jede Zügelhilfe an...

Außerdem halten die Gummigebisse nix aus - wenn das Pferd da einmal reinbeißt, ist schon eine Kante drin, die dann wieder drückt. Dann versucht das Pferd erst recht, das Gebiss zwischen die Zähne zu kriegen und die nächste Kante ist drin...

Frag einfach mal beim RL nach, ob sie nicht irgendwo eine dünne Edelstahltrense in passender Länge rumliegen haben und probier es damit.

Huhu stararo, auch ich halte von diesen Gebissen nichts.

Das mit dem Radiergummieffekt stimmt, außerdem können durch kauen Kanten entstehen die schlicht und ergreifend weh tun.

Wenn du wissen möchtest wie dick das Gebiss sein sollte, da gibt es einen einfach Trick. Bei geschlossenem Maul finger (hochkannt) ins Maul schieben, haben zwei Finger Platz braucht man sich da keine Sorgen machen, passt nur ein Finger, sollte man ein 16 oder 14 mm dickes Gebiss verwenden.

Alle Dinge deuten auf ein schlechtes Gebiss und/oder schlechte Erfahrungen hin, ich kann dir nur empfehlen ein hochwertiges Gebiss sowie z.B. von Sprenger eins der Ultras auszuprobieren, ist das nichts für euch kann man immer noch umtauschen und du siehst ob ein anderes Gebiss euch zwei schonmal weiter bringt.

LG

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