Gütertrennung in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft?

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3 Antworten

Ohne eine schriftliche Bestandsaufnahme ist es kaum möglich, bei einer späteren Trennung die gemeinsam angeschafften Dinge gerecht zu teilen! Ein Vertrag, der bei einer eventuellen Trennung die Verteilung der Dinge regelt, sollte auf alle Fälle schnellstens gemacht werden. Sonst ist der Ärger vorprogrammiert! Ganz zu schweigen von den Anwaltskosten!

wir sind nun fast 8 jahre zusammen, 1,5 davon verheiratet. scherzhaft haben wir immer schon überlegt, ob wir unsere cd-sammlungen noch auseinander halten können, nachdem ich die zusammen in ein neues regal alphabetisch einsortiert hab. wir haben auch heute noch nichts schriftlich, wer was im haushalt angeschafft hat.


wenn ihr aber dinge im haushalt angeschafft habt, die einer von euch bei trennung auf jeden fall behalten will, dann solltet ihr das schon auflisten und eine schriftliche vereinbarung darüber treffen bzw. festlegen, wer evt. welchen preis wofür an den anderen zahlt, wenn z.b ein schrank zusammen gekauft wurde, der ja schlecht in der mitte durchgesägt werden kann, oder ne couch oder was auch immer....

Ein Vertrag ist immer gut und hat auch nichts mit fehlendem Vertrauen zu tun. Ist auch hilfreich bei einem Ungluecksfall (was nicht zu hoffen), denn dann ginge es um Erbteilung. Beugt auf alle Faelle unnoetigen Streitereien vor.

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