Güterknappheit?

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3 Antworten

Der Text setzt einen Monopol- oder Oligopolmarkt mit Absprachen der Monopol- oder Oligopolanbieter voraus. Auf einem Wettbewerbsmarkt besteht immer die Möglichkeit, dass einer die zurückgehaltene Restmenge zu einem günstigeren Preis anbietet und die mit dem manipulierten Angebot den Preis senken müssen. Monopol- bzw. Oligopolabsprachen sind laut Kartellrecht verboten und wenn sie vom Kartellamt nachgewiesen werden können, strafbar. Die Versuchung, den Marktpreis durch Absprachen zu manipulieren, ist immer gegeben, je kleiner die Zahl der Anbieter ist. Vor allem im internationalen Geschäft z.B. auf dem Energiemarkt, wo es neben Marktmacht auch um politische Macht geht, ist das zu beobachten. Als Ausgleicher über regionale Marktgrenzen hinweg fungieren Spekulanten, deren Geschäft das Ausnutzen von Preisunterschieden in lokalen Märkten ist. Diesbezüglich haben Spekulanten eine sehr wichtige, ausgleichende Funktion.

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Güterknappheit kann auch eine Produktionsentscheidung sein. Insbesondere dann, wenn die Güter nicht substituierbar sind. Ein gutes Beispiele hierfür waren die früheren Entscheidungen der OPEC (Erdölproduzierende Länder). Da wurde einfach nach Absprache die Ölproduktion gedrosselt und schon stiegen die Ölpreise weltweit.

Im betriebswirtschaftlichen Grundsatz gilt: Je höher die Stückerlöse, desto wirtschaftlicher die Produktion. Heißt: Besser, mit 3 Artikeln 10 € erlösen als mit 7 Artikeln 20 €.

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"Güterproduzenten gezielt verschärft werden kann"

Die fahren ganz einfach die Produktion runter erzielen eine Verknappung und können so höhere Preise erzielen.

Bestes Beispiel sind die Getriebgehäuse für VW, die die Produktion still legen mussten weil die Teile fehlten.

Man kann es auch eine legale Art der Erpressung nennen. MfG

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