GSG-9 - Schießen zur Selbstverteidigung

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nein, die gsg 9, genauso wie jeder andere waffenträger, dürfen auch zur verteidigung anderer schießen, nämlich im rahmen der nothilfe, also die notwehr zugunsten dritter. wenn also wie in mogadischu die geiseln mit schusswaffen bedroht werden, dann kann der gsg9 beamte , um der bedrohten person zu helfen, auch die waffe benutzen, wenn es nicht anders geht. und das war in diesem fall gegeben, also ein schusswaffengebrauch im rahmen der notwehr zugunsten dritter (also nothilfe) und das gilt auch inj ähnlichen situationen bei anderen waffenträgern, landespolizeibeamte, soldaten etc. solange die rechtliche vorrausetzung für die nothilfe gegeben sind, und die schusswaffe das mittel ist, das anwendbar ist, geht das absolut in ordnung. und so siehst du, das ist dann keine selbstverteidigung.

Hallo,

das verstehe ich nicht oder nicht richtig. Wieso darf die GSG 9 nur zur Selbstverteidigung (im engeren Sinne ) schießen? Steht das irgendwo? Schließlich wird doch auch geschossen, ob einen Täter, der Geiseln bedroht, zu neutralisieren.

Und genau das hat man doch in Mogadischu gemacht. Da wurden doch von vier Tätern drei erschossen und eine Palästinenserin festgenommen. Ich lasse mich da aber gerne korrigieren.

In Mogadischu hatte die GSG 9 von ihrem Chef, Ulrich Wegener, genaue Anweisungen! Die Anweisungen waren: ,,Alle 4 Feinde möglichst schnell neutralisieren" Und das bedeutet in einem solch engen Raum wie einem Flugzeug, wo auch nach Zivilisten in der Nähe sind, den Gebrauch der Schusswaffe!

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