gruselgeschichten mit ohaaa-effekt :D

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Als ich in Molesworth ankam, suchte ich nach der East Street. Weit und breit war kein Mensch zu sehen, kein Hund bellte und auch huschte keine Katze über die Straße. Dieser Ort war merkwürdig ruhig, und ein wenig unheimlich. Es war Herbst und Blätter bedeckten die Gehwege und Straßen. Molesworth war ein kleines Dorf nahe der englischen Küste. Draußen war es nass und ein kalter, kräftiger Wind kam vom Westen, dem Meer. Er war so stark, dass manche, etwas dünnere, Bäume sich ein wenig verbogen. Ich fuhr weiter und dann tauchte an der linken Straßenseite ein Schild auf, das mir anzeigte, dass ich nach rechts abbiegen musste um zu meinem neuen Haus zu gelangen. Ich hatte keine andere Wahl, als dieses Haus zu kaufen, da es das einzige war in der Nähe meines neuen Arbeitsplatzes, das zum Verkauf stand. Außerdem konnte ich mir das Haus nur vorstellen, da mir der Verkäufer es nur beschrieben hatte, weil sein Fotoapparat angeblich nicht funktionierte und so konnte er mir kein Foto zeigen. Zum Glück war es außerordentlich billig. Ein richtiges Schnäppchen! Als ich über die kleine, gepflasterte Brücke fuhr, und einen winzigen Fluss überquerte konnte ich es dann endlich sehen, mein Haus. Es war ein altes Gebäude, wahrscheinlich Baujahr um 1750 würde ich schätzen. Ein kleiner steinerner Pfad führte zu Tür, wobei sich auf der rechten Seite ein blätterloser, verkrüppelter Baum stand, welcher entweder schon länger tot war oder so traurig wegen der Jahreszeit aussah. Gegenüber ließen dornige, verwelkte Rosen den Kopf hängen, was mich schon etwas wunderte, da es hier doch fast das ganze Jahr über regnete. Vielleicht waren sie dadurch ertrunken?

Mein Auto parkte ich am Straßenrand, was hier in dieser tristen Gegend, durch die knallige rote Farbe, doch etwas auffiel. Aber was soll's? Das Haus war relativ groß und nach dem Verkäufer gehörte es ursprünglich einem Henker und dessen Familie. Die Farbe war ursprünglich gelb oder orange, was ich allerdings nicht genau erkennen konnte, da sie schon so sehr durch das Wetter abgenutzt war. Auf dem Dach fehlten ein paar Ziegel, die ich im Blumenbeet wiederfand und eines der Fenster war eingeschlagen worden. Jetzt schon wusste ich, dass dort drinnen ein Haufen Arbeit auf mich wartete. Ich kramte den Schlüssel aus meiner Stofftasche und betrat das Haus. Ein muffiger, schimmliger Geruch stieg mir sofort in die Nase und ich musste ein paar Mal husten, bis ich mich halbwegs daran gewöhnt hatte. Die Mauern waren rissig und kaputte Stühle lagen auf dem Boden. Scherben blitzten einen kurzen Augenblick auf, als die Wolken den Sonnenstrahlen Platz machten. Sie gehörten zu dem kaputten Fenster, welches ich schon vor der Tür bemerkte. Ich wollte mich oben umschauen und so betrat ich die hölzerne Treppe, die bei jedem Schritt laut knarrte. Da bekam ich doch ein leicht mulmiges Gefühl, nicht, dass die, so unstabil wirkenden, Stufen noch einstürzten. Ein langer Gang führte zum Badezimmer, indem es ziemlich staubig war. Ich wollte das Wasser kurz kontrollieren, aber anstatt kühles klares Wasser, kam, als ich den Wasserhahn aufdrehte, eine pechschwarze, haarige Spinne herausgekrabbelt, ließ sich ein Stück mit ihrem Spinnenseil herunterhängen und verschwand rasch im Abflussloch. Im Schlafzimmer stach sofort ein reichverzierter Schrank ins Auge. Er war handgeschnitzt, aus dunkelbraunem, glänzendem Holz und sah relativ neu aus, wobei ich mir allerdings sehr sicher war, dass dieser Schrank schon mehrere hundert Jahre auf dem Buckel hatte. Das Haus stand, abgesehen von dem Schrank und den herumliegenden Stühlen, vollkommen leer so, dass ich sofort ein paar fleißige Arbeiter organisierte, welche schon nach zwei Wochen schwerster Arbeit mein Haus in einen makellosen Zustand bringen konnten. Jetzt hatte das Haus einen neuen Anstrich abgekriegt und strahlte in sattem Gelb, die Ziegel wurden alle ersetzt und den Vorgarten hatte ich auch neu angepflanzt. Ich konnte es gar nicht mehr erwarten endlich einzuziehen. Eine Freundin hatte mich bis jetzt bei sich aufgenommen. Im Wohnzimmer stand der braune Schrank neben neuen Möbeln und hob, durch das Alter, etwas ab. Auch die anderen Zimmer waren mit neuen Möbeln eingerichtet.

Am nächsten Morgen, als ich in der Küche, etwas zu essen zubereitete, bemerkte ich auf dem Kalender, dass schon übermorgen Halloween war. Ich wusste nicht ob es hier in der Gegend üblich war Süßes an die Kinder zu verteilen, aber vorsichtshalber ging ich zum nächstgelegenen Laden um ein paar Süßigkeiten und andere Lebensmittel zu kaufen.

Die nächstgelegene Stadt lag etwa 70 Kilometer von Molesworth entfernt. Aber anstatt große Menschenmengen war auch hier nicht wirklich viel los. Den Laden fand ich ziemlich schnell, da auf dem Dach groß Shop stand, was für ein ordinärer Name… Ich nahm mir einen Einkaufswagen und nahm etwas von hier und da, die Süßigkeiten natürlich nicht zu vergessen. In der Kasse begrüßte mich die Kassiererin mit einem gelangweilten und mürrischen „Guten Tag“.

Teil 1

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@HyruleHeldin

respeckt, ich hab erst den ersten teil gelesen, aber wer sich soviel mühe gibt, der hat den stern eindeutig verdiehnt ;)

echt gut!!!

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Die McDunon Familie

Wieder zu Hause, räumte ich alles in die Küchenschränke. Die Schokolade und Bonbons für die Kinder schüttete ich in eine Schüssel, welche ich auf einen kleinen Tisch neben der Tür stellte. So stand sie griffbereit für die Kleinen da. Allerdings fragte ich mich ob es hier in diesem mickrigen Dorf überhaupt Menschen gab, geschweige denn Tiere. Ich wohnte jetzt schon über einen Monat hier und hatte noch nie jemand vorbeigehen sehen. Post wurde jeden Tag ausgeliefert, aber auch den Briefträger, bekam ich nie zu sehen. Das war doch schon etwas merkwürdig. Plötzlich dachte ich wieder an die letzten Worte der Kassiererin, den Fluch und die, die vor mir hier waren. Was hatte das zu bedeuten? Ich ging hoch in mein Arbeitszimmer in welchem ein Computer stand. Ich schaltete ihn an und wischte den Staub ab welcher sich auf dem Plasmabildschirm angesetzt hatte. Erst jetzt bemerkte ich, wie lange ich nicht mehr mit dem Computer gearbeitet hatte. Ich wusste nicht mal ob er hier eine Internetverbindung herstellen konnte. Ich klickte auf das Symbol, das mich hoffentlich mit dem Internet verbinden konnte. Und tatsächlich wurde sofort eine Suchmaschine als Startseite angezeigt. Ich tippte „Molesworth“ ein. Es wurden ein paar Seiten mit der Gründung des Dorfes und den Nachbardörfern und Ausschnitten, der Karte Englands angezeigt. Das Dörfchen war früher etwas größer und wurde 1877 von einem Brand fast vollkommen zerstört. Das erklärte schon mal die Größe. Sonst fand ich nichts wirklich Hilfreiches. Beim nächsten Versuch gab ich „McDunon“ ein. Es gab außergewöhnlich viele McDunons aber keiner von denen passte zu der Familie die ich suchte Ich probierte es mit den Vornamen der verschiedenen Familienmitgliedern aber auch hier war meine Suche erfolglos. Es wurde Zeit der Suchmaschine etwas unter die Arme zu greifen und ich tippte „Molesworth McDunon“ ein. Hier schien es schon mehr zu geben. Auf einer Seite ging es um Mythen, rund um Geister und so weiter.

Einen Jungen nach Beziehung fragen?

Hallo :) ich hab vor 3 Wochen einen Jungen kennengelernt, also ich bin nach Hause gefahren und bin dann durch so einen Wald gefahren. Er saß dann da auf einer Bank und hat geheult. Ich hab mich zu ihm gesetzt und wir haben dann geredet usw. und wir verstehen uns echt gut (er ist ein Emo btw) und ich fühle mich echt zu ihm hingezogen :/ wir haben uns auch schon öfters getroffen und so aber ich hab angst ihm zu sagen dass ich eine Beziehung mit ihm haben möchte. (Er ist 15, ich 13, werde aber bald 14.)

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