Gruselgeschichte gesucht! Hilfe

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4 Antworten

Ich kenne einen Gruselwitz, der anfangs zwar sehr unheimlich ist, aber ein lustiges Ende hat. Ich hoffe, dass sie dir zusagt. Ist jetzt nur eine Nacherzählung, du kannst sie so umfunktionieren, wie es dir lieb ist:

Eine Frau ist alleine zu Hause, als das Telefon klingelt und sie nichts ahnend rangeht. Eine dunkle Stimme raunt durch den Hörer: "Hier ist Herr Fingerschnitt... In 7 Wochen, 7 Tagen, 7 Stunden und 7 Minuten bin ich da..." und er legt auf. Die Frau ist erstmal ein bisschen verängstigt, vergisst die Sache aber schnell wieder und geht weiter ihrem Alltag nach.

Nach 7 Wochen ruft derselbe Mann wieder an: "Hier ist Herr Fingerschnitt... In 7 Tagen, 7 Stunden und 7 Minuten bin ich da..." Die Frau ruft in den Hörer, wer das sei, aber der Unbekannte hat bereits aufgelegt. Die Frau beginnt, sich ernsthaft Sorgen zu machen, redet sich aber ein, dass es nur ein dummer Streich sei.

Als das Telefon nach sieben Tagen erneut klingelt, will die Frau den Hörer erstmal gar nicht abnehmen, aber die Neugier, ob es nun wirklich wieder dieser Fremde ist oder es endlich aufgehört hat, führt ihre Hand letztendlich doch an den Hörer. "Hier ist Herr Fingerschnitt... In 7 Stunden und 7 Minuten bin ich da..." Die Frau bekommt nun doch Panik. Sie verriegelt Tür und Fenster, benachrichtigt die Polizei und versteckt sich mit rasendem Herzen.

7 Stunden später klingelt das Telefon, wie erwartet. Unter kaltem Angstschweiss beschliesst die Frau, nicht ranzugehen. Doch der Anrufbeantworter geht ran und sie hört wieder die dunkle, rauchige Stimme: "Hier ist Herr Fingerschnitt... In 7 Minuten bin ich da..."

Die Frau ruft erneut die Polizei an, wo sie denn bleiben, und die meinen, dass sie gleich bei ihr sind. Bald hört die Frau Schritte im Treppenhaus... Tok... Tok... Tok... Vor lauter Panik weiss sie gar nicht, was sie tun soll, da meldet sich die Polizei, dass sie gleich vor ihrer Tür sind, woraufhin die Frau erleichtert zur Tür rennt und sie öffnet. Vor ihr steht ein grobschlächtiger Mann mit blutigen Fingern und sagt:

"Ich bin Herr Fingerschnitt. Kann ich einen Verband haben?"


Ja, er ist ein bisschen hohl, aber als mein Onkel ihn mir erzählt hat, war ich vollkommen mitgerissen. Es kommt auch immer auf die Altersstufe an. Wichtig ist, dass du mit deiner Stimme mitspielst. Dass du die Stimme dieses Unbekannten beispielsweise raunend nachstellst und auch generell eher eine leisere Stimme beim Erzählen hast, eine die mitreisst, neugierig macht. Bei den Stellen wie beim "Tok... Tok... Tok..." kannst du gleichzeitig auch mit der Hand auf eine Fläche klopfen, um die Schritte sozusagen in die Wirklichkeit zu holen. Blickkontakt beim Erzählen macht auch sehr viel aus, er bringt die Zuhörer dazu, noch aufmerksamer zu sein, und gibt das Gefühl, an der Geschichte teilzuhaben. Das gilt nicht nur für diese, sondern für alle Geschichten, die du erzählst.

Das Ende hat mein Onkel damals so gestaltet, dass er das "Kann ich einen Verband haben" plötzlich mit einer stinknormalen Stimme gesagt hat. Das hat den Lachfaktor erhöht, aber letztendlich kannst du da natürlich selbst entscheiden, wie du es machst. :)

kauf dir ein gruselgeschichtenbuch und erzähl die geschichten daraus

Eine andere Geschichte die ich schnell selbst schreibe:

Lucy liebte den Dachboden. Eines Tages endeckte sie eine alte, seltsame Puppe in einem Karton. "Sieben", "Sieben", "Sieben", sagte sie Puppe immer durch. Die Puppe gefiel Lucy also nahm das Mädchen sie mit nach unten und setzte sie auf ihren Nachttisch. Am nächsten Morgen fand ihre Mutter Lucy tot im Bett, erstochen. Was sie nicht sah: Die Puppe die unter Lucys Bett lag. Monoton sagte sie: "Acht", "Acht", "Acht".

Hab sie selbst mal gehört und fand sie richtig gut.

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