GRUNDWASSER im Keller wer hat Erfahrung mit Abdichtung von INNEN

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11 Antworten

Wenn du die Bohrungen meinst, mit denen etwas reingepumpt wird, dann google dort mal die Firmen bzw. Meinungen dazu. Es gibt dort sehr geteilte Meinungen ob das funktioniert. Und es ist recht teuer. Kosten/Nutzen wird oft bemängelt.

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Kommentar von Cornyx
31.01.2012, 08:16

Vielen Dank fürs Sternchen :-)

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Kommentar von Chepy182
15.06.2015, 13:44

Ja, stimmt. Wenn es nicht mehr weitergeht, sollte unbedingt eine Fachkraft zur Beratung geholt werden (z.B. hier http://www.varioseal.com/ oder einfach mal googlen)

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Hallo,
Erfahrung habe ich zwar keine, aber eine Abdichtung von innen dürfte nichts bringen, sondern eher Schaden anrichten.
Das Mauerwerk bleibt weiterhin feucht, auch wenn der Keller trocken zu sein scheint.
Dadurch schimmelt das Mauerwerk und wird langsam porös.
Ich denke, dass von außen mit einem Bagger die Wände freigelegt werden müssen, um vernünftig isolieren zu können.
Drückt das Wasser allerdings unter die Bodenplatte vom Haus, würde wahrscheinlich keine Isolierung etwas bringen, weil man nicht unter das Fundament kommt, um es abzudichten.

Lasst am besten durch einen Fachmann ein Gutachten anfertigen.

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Sie können einen Brunnenschacht im Keller anlegen, in dem sich andrückendes Wasser sammelt und so den Grundwasserdruck auf den Baukörper verringern bzw. ableiten. In solchem Flle müssen Sie dann aber dauerhaft Wassserrückhaltung über eine Tauchpumpe im Brunnen betreiben, die für regelmäßiges Leeren bei ansgteigendem Wasserstand sorgt.

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Das bringt nur etwas bei aufsteigender Feuchtigkeit über dem Boden bzw. bei punktförmigen Lecks in der Kellerwandabdichtung. Kommt die Feuchtigkeit zwischen Bodenplatte und Kellerwand durch bringt es nichts.

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Problem mit Wand-Boden-Abschluss Im Dezember 2010 wurden wir nach einer Besichtigung, durch einen Sachverständigen auf das Problem mit unserem Haus aufmerksam gemacht. Dabei handelte es sich um einen nicht funktionierende Abdichtung am Übergang vom Fundament zur Wand. Dieses machte sich durch feuchte Wände im Kellergeschoss bemerkbar.

Auf die Firma ATG sind wir durch Bekannte, welche ebenfalls einen Auftrag ausführen ließen, sowie das Internet aufmerksam geworden.

Die Beratung im Dezember 2010 durch den Sachverständigen, wurde mit Messungen und einem sehr umfassenden Gespräch zu Beseitigungsmöglichkeiten vorgenommen. Dabei fühlten wir uns sehr gut beraten, was uns dazu bewegte diese Sanierungsart zu wählen. Den 1. Abschnitt ließen wir dann im Januar 2011 ausführen. Mit den Sanierungsarbeiten waren wir sehr zufrieden. Die Arbeiten wurden so ausgeführt, wie uns dieses im Beratungsgespräch beschrieben wurde. Dabei fanden wir das korrekte, freundliche Auftreten der Mitarbeiter besonders lobenswert. Weiterhin ist die schnelle und zuverlässige Arbeitsweise und das absolut saubere Hinterlassen der Baustelle nach Abschluss der Arbeiten erwähnenswert.

Dies überzeugte uns bei der Entscheidung, auch den 2. Abschnitt der Sanierung im Juli 2011 durch die Firma ATG, ausführen zulassen. Dabei können wir die im Januar 2011 gewonnenen Erkenntnisse nur bestätigen! Auch die Nachkontrollen wurden nach telefonischem Kontakt sehr schnell durchgeführt.

Zum Abschluss können wir nur so viel sagen. 1. Wir würden jederzeit wieder auf die Firma ATG zurückgreifen. 2. Die Freundlichkeit und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter ist einfach nur "Spitze". 3. Wir wünschen Ihrer Firma weiterhin viel Erfolg und immer so motivierte Mitarbeiter. Wir werden Sie jederzeit weiter empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Familie K.

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Wir haben unsere Kellerwände vor ein paar Jahren mit Paraffin behandeln lassen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es ist relativ aufwändig und daher auch nicht billig. Zunächst werden die Wände angebohrt und mit Heizstäben versehen (Starkstrom muss vorübergehend dafür gelegt werden). Die Heizstäbe bleiben so lange in der Wand, bis sie völlig trocken ist (die Temperatur - ziemlich hoch - ist mir entfallen). Das Paraffin wird dann auf ca. 180 °C erhitzt und in die Bohrlöcher gegossen. So saugt sich dann die Wand mit dem Paraffin voll und das Wasser kann nicht mehr eindringen. Um herauszufinden, ob diese Methode bei euch sinnvoll ist, musst du schon jemanden kommen lassen, der sich damit auskennt.

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Die Bohrungen (Verkieselung) hat bei mir nichts gebracht. Ich habe praktisch eine Wanne erstellen lassen. Diese "Wanne" wurde ringsherum auf die Wände (ca.1 Meter hoch) und den Boden aufgetragen, ca. 1.5 cm stark und der Keller war dicht. Es handelte sich bei der Wanne um eine Spezialzement - Beschichtung. Seit ca. 10 Jahren ist der Keller trocken.

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Kommentar von DianaR84
31.05.2013, 07:21

Hallo, auch wenn Dein Kommentar hier schon 1 1/2 Jährchen her ist - was für eine Spezialzement-Beschichtung war das? Eine Art Dichtschlämme??

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Von einer Isolation von innern wirst Du auf Dauer nicht vil haben, leider! Wenn Du es ordentlich machen willst, dann musst Du von außen abgraben und die Außenwände isolieren.

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Wir wollen es jetzt von innen mit Bohrungen machen lassen aber da gibt es verschiedene Möglichkeiten. WELCHE IST DIE BESTE ?

Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Die beste Methode gibt es nicht! Jede Situation erfordert eine andere Vorgehensweise. Bevor Du Dich für eine Maßnahme entscheidest, sollten folgende Punkte zu 100% geklärt sein:

Was ist ursächlich?

  1. Ist es kapillar steigendes Wasser?
  2. Oder seitlich drückendes Wasser?
  3. Oder von unten drückendes Wasser?
  4. Oder von unten und seitlich drückendes Wasser?

Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, aus welchem Material das betroffene Bauteil besteht. So sind Injektionsverfahren nicht immer und überall einsetzbar.

Um in Deinem Fall die geeigneteste Lösung zu finden, solltest Du Dir einen unabhängigen Experten suchen. Der wird Dir nach ausgiebiger Besichtigung der Örtlichkeiten, das richtige System empfehlen. Vorsicht nur, wenn man Dir irgendwelche Zauberkästchen anbietet, deren Wirkung trotz toller Referenzlisten höchst fragwürdig sind!

Eine andere Möglichkeit wäre, das Wasser durch eine Drainage kontrolliert abzufangen und ab einem gewissen Niveau fort zu pumpen. Ähnlich, wie es schelm1 beschrieben hat. Allerdings sollte die Position des Pumpenschachts wohl überlegt werden. Bei unsachgemäßer Ausführung droht ggf. eine Unterhöhlung des Fundaments.

Ist denn, bei den Abdichtversuchen aussen, eine Drainage gelegt worden? Und tritt Wasser, wenn auch verzögert, nur bei oder nach Regenfällen ein?

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Ist rausgeworfenes Geld. Es wird nach einer Weile immer wieder rein kommen.

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Es ist kaum zu glauben was an Halbwissen hier verzapft wird. Wenn die Wände feucht sind kann es auch"nur" Tauwasser sein. Da helfen auch keine Abdichtungen - weder von innen noch von außen. Siehe dazu auch:

http://www.haus-schwamm.de/aktuelles/

Und wenn seitlich abgedichtet wird, dann läuft es halt von unten rein.

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