Grundstücksübertragung Ablauf / Kosten Notar?

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Wenn ihr die Finanzierungsunterlagen habt, geht ihr zum Notar. Dieser muss einen Schenkungsvertag vorbereiten, wie lange das dauert kommt davon an wo du wohnst (Land/Großstadt), also viele Aufträge der Notar sonst noch hat. Ich schätze jedoch so max. eine Woche, das sind in der Regel Standardverträge. Ihr bekommt Entwürfe und wenn ihr damit einverstanden seid wird ein Termin gemacht. Auch hier kommt es darauf an wie ausgelastet der Notar ist bzw. wie viele Termine der Notar schon hat.

Danach muss der Notar diverse Genehmigungen einholen, z.B. die Vorkaufsrechtsverzichtserklärung oder die steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt oder Löschungsunterlagen für evtl. bestehende Altlasten, falls ihr die nicht übernehmt. Das dauert auch je nach Arbeitsanfall in der Behörde gerne mal 2-4 Wochen.

Insgesamt kann man jedoch von einem Zeitraum von 4-6 Wochen zwischen Beurkundung und Eigentumsumschreibung ausgehen. Kommt eben auf die Behörden und den Notar an und wie viel Arbeit sie bereits haben.

Um dir zu den Kosten etwas zu sagen, bräuchte ich den Wert des Hauses und die Höhe der einzutragenden Grundschuld.

Ich bin etwas irritiert, das Ihr einen Banktermin habt, aber keine Kaufpreiszahlung erfolgt. Bei einer Schenkung braucht Ihr keine Bank, bei einem Banktermin wird ja wohl was gezahlt werden müssen. Daher beschreibe ich das mal, wie es laufen kann, wenn es doch eine Finanzierung gibt.

Zunächst einmal sollte nichts weiter passieren, bis die Finanzierungszusage der Bank schriftlich vorliegt und von Euch unterschrieben ist. Mündliche Zusagen wie "Das wird schon" haben heute keinen Wert.

Die Bank wird einen Wert ermitteln müssen, denn sie will ja eine Grundschuld eingetragen haben - anhand daran wird ja der Zinssatz bemessen. Je Höher der Auslauf, desto teurer der Zins. Es gelten dann 60% oder 80% vom Beleihungswert - nicht vom Kaufpreis. Beleihungswert ist der Wert nach einem Risikoabschlag vom Kaufpreis.

Erst wenn die Zusage der Bank vorliegt, sollte man einen Notar aufsuchen. Einen Termin bekommt man in der Regel flott.

Wie hoch die Notarkosten sind, bestimmt die BRAGO, wird aber auch in der FInanzierung hochgerechnet. Wenn Du 2% vom Wert der Immobilie, die du ja erhälst, berechnest, liegst Du auf der sicheren Seite.

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Tut mir leid, wenn ich mich falsch ausgedrückt habe.

Wir brauchen die Finanzierungszusage der Bank, damit wir die Gewissheit haben nach der Grundstücksübertragung auch ein Haus bauen zu können. Sollten wir an der Bank scheitern bringt uns das Grundstück wenig.

Termine mit dem Bauleiter sind erfolgt / alle nötigen Unterlagen die die Bank haben will (Flurplan, Baubeschreibung, Grundriss, erster Vertragsentwurf, Gehaltsabrechnungen etc.) beim Termin liegen uns bereits vor.

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BRAGO hat mit Notaren nichts zu tun, die gilt selbst für Rechtsanwälte seit Jahren nicht mehr. Notare rechnen nach GNoTKG ab!

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Hallo

ich wollte nur mal kurz ergänzen wie es derzeit aussieht bei uns.

Der Notar kann erst in ca 4 Wochen kommen und das Grundstückvermessen (bzw kommt ja nicht er selber aber der zuständige Mensch :) ).

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